Freitag, 3. Mai 2019

Bayern-Amateure Bladdl, 26.4.2019




Rezension


Bayern-Amateure Bladdl
31. Spieltag Saison 2018/2019
FC Bayern München Amateure – SV Heimstetten
20 S.








Das Amateure Bladdl informiert seit zwei Jahrzehnten nach Eigendefinition „inoffiziell – indiskutabel – impulsiv!“ über die Spiele der FC Bayern München Amateure und ihr Drumherum. In der Ausgabe vom 26. April 2019 zum Spiel gegen den SV Heimstetten wird über die aktuelle sportliche Lage berichtet und ein Ausblick auf den als „Amateure-Europapokal“ bezeichneten Premier League International Cup gegeben, in dessen Finale die Bayern-Amateure am 2. Mai im The Den des Millwall FC gegen die U23 von Dinamo Zagreb spielten.

Das Heft ist als Stadionzeitung bei den Heimspielen der Bayern-Amateure im Grünwalder Stadion, das sie Hermann-Gerland-Kampfbahn nennen, erhältlich. Der Heimspielgegner wie hier Heimstetten wird ebenso wie der Schiedsrichter mit statistischen Daten vorgestellt. Ein eigener Statistikteil listet auch alle bis dato absolvierten Vorbereitungs- und Pflichtspiele der Bayern-Amateure auf, mit kompletten Matchdaten inkl. genauen Zuschauerinnen- und Zuschauerzahlen mit jeweiliger Gästefananzahl.

Auf die vergangenen Auswärtsspiele blickt das Amateure Bladdl ausführlich zurück, hier waren es Spiele gegen TSV 1860 Rosenheim, natürlich durchgängig als „TSV 1859+1“ bezeichnet, um 1860 nicht auszuschreiben, sowie das auch von mir besuchte Spiel am Montagsfeiertag in Memmingen. „Die Bayern-Amateure, der Publikumsmagnet der Liga, hatten heute nicht nur zahlreiche Zuschauer im Schlepptau, sondern auch die falschen Leiberl im Gepäck, zumindest laut der von den Bayern-Fans im Gästeblock präsentierten Choreographie, welche den Kontrast aufzeigte, zwischen den mintgrünen Trikots, die für den Autor nicht mal im Urlaub tragbar wären, und einem rot-weißen Holger Seitz mit der an die Mannschaft gerichteten Devise: ‚Auf geht’s Amateure, zurück in Liga 3!‘“ Zur Illustration dienen im Heft am Titelblatt, im Inneren und auf der Rückseite drei meiner Bilder der Choreographie. Zu ihrer Erklärung heißt es: „Nach der 0:2-Niederlage des FC Bayern München bei Hertha BSC befragt zur schwachen Leistung Boatengs hatte Stefan Effenberg im Fernsehen geantwortet: ‚Viel schlimmer ist die Trikotfarbe der Bayern – nicht wirklich schön. Sowas hast im Urlaub an, aber nicht aufm Fußballplatz‘ und damit der Vereinssatzung des FC Bayern München e.V aus der Seele gesprochen (‚§1 Die Clubfarben sind Rot und Weiß‘), hätte man doch bei der blau-weißen Hertha wie auch heute bei den komplett in Rot antretenden Allgäuern wunderbar in Weiß (mit kleinen roten Applikationen) auflaufen können.‘“

Zum Abschluss gibt es einen Ausblick auf die ausstehenden Spiele der Bayern-Amateure in der Regionalliga Bayern und die Relegationsspiele gegen den Meister der Regionalliga Nord um den Aufstieg in die 3. Liga sowie eine Einschätzung eines Urteils des Landgerichts Frankfurt, das einer Klage des Waldhof Mannheim gegen vom DFB aberkannte Punkte stattgab. Man hofft auf Folgewirkung für den Bayrischen Fußballverband: „Auch die beim BFV vor der Saison vorgenommenen Änderungen der Richtlinien, Pyrotechnik im Fanblock mit Punkteabzügen bestrafen zu wollen, erweisen sich somit schneller als gedacht als rechtlich unwirksam.“ Da man unter Berufung auf den Waldhof-Präzedenzfall Punkteabzüge anfechten könnte. Das müsste allerdings tatsächlich vor Gericht geklärt werden.

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