Sonntag, 11. Oktober 2026

LASK – Rapid 0:2 (0:0)

Bundesliga, 8. Runde, 11.10.2026
Stadion Auf der Gugl, 19.080

Starker Sieg von Rapid beim LASK. Das wurde auch Zeit. Erster Auswärtssieg beim LASK seit einem Geisterspielsieg 2021. Der letzte reguläre Auswärtssieg mit Fans datierte gar aus dem Jahr 2019. Eine Zeit, als der LASK noch in Pasching spielte. Nach einer Länderspielpause weiß man nie so richtig, wie es jetzt weitergehen wird. Nach dieser seltsam langen Pflichtspielunterbrechung galt dies umso mehr. Nach einer sehr guten ersten Hälfte wäre man fast gegen den Spielverlauf mit Rückstand in die Pause gegangen, aber der VAR nahm ein Tor wegen Abseits zurück und der Schiedsrichter gab ein anderes wegen vorherigem Foulspiel nicht. Nach fast einer Stunde Spielzeit war es dann aber endlich soweit und Kara brachte Rapid hochverdient in Führung, was er am Häfngitter des Gästesektors feierte. Ein spannendes gutes Spiel entschieden Vorbereiter Demir und Torschütze Mybuyi mit dem 2:0.
„In Hütteldorf zuhause“ thematisierte die SAF die Zusammengehörigkeit von Rapid und Hütteldorf in ihrer Choreographie zu Spielbeginn. Mit Zettel mit Rapid-Schriftzug im oberen Rang und Hütteldorfer Wappen im unteren Rang und großer Überrollfahne, die das Hütteldorfer Wappen verbunden mit dem Schriftzug des Rapid-Wappens zeigte. Alles im schönen Grün-weiß Rapids und anschließend schön feurig umrahmt. Grün-weiße Fahnen wehten dann auch zum Intro der SAF zur zweiten Hälfte „Siehst du die Fahnen weh'n“ hieß es dazu am großen Spruchband zwischen den Rängen. Laut donnerten die Gesänge für Rapid aus dem Gästesektor. Neben den dortigen 1.900 Leuten waren in den Nebensektoren auch weitere Rapidfans zu sehen. Zur Gründungsjahr-Minute '88 präsentierten die Ultras Rapid ihre weißen Leiberl mit Ultras Rapid, VeneziaMestre und Wiener Tschuschen darauf. Die Tornados freuten sich über das Spiel u.a. mit einem „Bist du Moped?“-Fetzen (ein Insider) und zeigten zur Minute 77 den ihnen bei ihrer 30-Jahre-Jubiläumsfeier von den Boys Parma überreichten Jubiläumsfetzen. Feuer brannte immer wieder zu den Gesängen für Rapid, insbesondere dann auch zur Rapidviertelstunde. „Und ihr wollt unser Meister sein?“ konnte sich der LASK-Anhang auch noch anhören nachdem nach Schlusspfiff die Rapidmannschaft gefeiert worden war.
„Doublesieger, Doublesieger“-Chöre hatte man schon beim Aufwärmen der Mannschaften von den Landstrassler gehört. Mit Schalparade und schwarz-weiß-rotem Rauch starteten sie in die Partie. Bemerkenswert war ein Spruchband zum gesellschaftlich virulenten Thema der Männergewalt an Frauen in Beziehungen. „Dagegen sein reicht nicht: Schau hin und steh auf gegen Gewalt an Frauen! stop-partnergewalt.at/linz“ mit Hinweis auf Linzer Aktivitäten im Rahmen des Gewaltpräventionsprojekts StoP – Stadt ohne Partnergewalt stop-partnergewalt.at/linz.
Rapid ist Tabellenführer und ist aktuell auf gutem Weg, sich diesmal vielleicht nervenschonender für das Obere Play-off zu qualifizieren.