Sonntag, 8. März 2026

Rapid – Red Bull 1:0 (1:0)

Bundesliga, 22. Runde, 8.3.2026
Weststadion, 14.570

Mit einem Sieg über die Dosen rettete sich Rapid in das Obere Play-off. Wie auch schon vor einem Jahr gegen Red Bull mit Sperre des Block West. Auch mit Sperre der gegenüberliegenden Hintertorsektoren auf der Nord und ausdrücklichem Verbot der Nutzung des Gästesektors für Heimfans und einem sonstigen aktiven Supportbereich im Stadion durch die Bundesliga. Im Unterschied zu damals aber mit einer siegreichen Rapid. Der lange Ahoussou traf per Kopf nach Seidl-Freistoß nach einer halben Stunde. Nach einiger Zeit der Überlegung, ob die Millimeter für die Aberkennung des Tors ausreichen, entschied sich der VAR für Abseits und es ging mit 0:0 weiter. Zehn Minuten später traf Antiste freistehend und diesmal fiel offensichtlich nichts ein und der Schiedsrichter gab das Tor. Ein Tor von Antiste, der die letzten Wochen aufgrund der Geschäftemacherei-Vertragsklauseln des modernen Fußballs nicht im Kader gestanden war. Einen vermeintlichen Ausgleich der Dosen in der Nachspielzeit gab der Fernseh-Richter nicht. Da hatten diese schon einige Chancen gehabt, aber nicht getroffen. Glück war dabei. Rapid gewann somit und blieb über dem Strich. Danach wurde, wie im aktuellen Modus vorgesehen, zwecks Showeffekt der sportliche Wettbewerb verzerrt, indem in laufender Saison zwei Gruppen gebildet und Teile der Punkte aberkannt werden.
Von den Zwickl-Sektoren neben der West und auf der Längsseite brandeten immer mal wieder kurz Rufe und Gesänge auf. Am Ende standen die Leute in den offenen Sektoren und stimmten kurz „Rapid Wien Lebenssinn“ an.
Vor Spielbeginn gab es eine Schweigeminute für den ehemaligen Rapid-Tormann Georg Koch, den seinerzeit 2008 ein Austrianer in die Invalidität bombardiert hatte, und der nun nach langem Leiden dem Krebs erlegen war. Mit „Ruhe in Frieden“ kondolierten ihm auch die Ultras Rapid mit einem Spruchband an der Außenwand.