Mittwoch, 15. April 2026

Gardener #1 2025/26




Rezension


Gardener
#1 2025/26
60 S.









Nach acht Jahren erschien wieder ein Heft des Vienna-Fanzines Gardener. Die letzten Ausgaben des Fanzines erschienen 2015 und 2018. Jetzt gibt es in Döbling neue Leute und auch das Heft wurde von diesen erstellt.

In Spielberichten wird von den Vienna-Spielen im Herbst 2025 erzählt, vom ersten Pflichtspiel im ÖFB-Cup im steirischen Tillmitsch (was mich daran erinnert, dass ich dort nur am alten Sportplatz war und am Neubau noch gar nicht) bis zum vorletzten Meisterschaftsspiel auswärts in Bregenz. Dazu gibt es noch einen Text zur Leistungsbetrachtung der Kampfmannschaft. Die Saison begann man als Aufstiegsaspirant, fand sich aber schon bald abgeschlagen wieder. „Bereits am 8. Spieltag sind wir also nun auf der Jagd nach der goldenen Ananas.“ resumiert man nach einem Auswärtsspiel in Kapfenberg. Diese Trophäe der goldenen Ananas findet man auch am Titelblatt in Szene gesetzt.

Zu lesen ist in den Spielberichten vom Support, von Aktivitäten und Veränderungen im Fansektor wie Einführung einer Trommel oder Diskussionen um Fahneneinsatz und Sichtbehinderung, Häkel mit dem FAC sowie den vielen Möglichkeiten, wofür der neue Fetzen DKT stehen kann. „Nach dem Rückzug der Wanderers und Urban Group 2017 ist es recht dünn geworden, wenn es um Choreos oder ,aktives‘ Fanleben bei der Vienna geht. Als Reaktion haben sich ein paar Ältere zusammengetan, um dieses Loch zu schließen (...) Für was DKT dann am Ende des Tages tatsächlich steht, darf sich jeder für sich selbst ausmachen.“ Zum Spiel der Vienna gegen Austria Salzburg ist auch der online zu lesen gewesene Text von Ines über die beiden Vereine in ihrem Leben abgedruckt. Einen Blick in vergangene Zeiten bringt ein Interview mit Erich, der mit dem verstorbenen Michael Czeschka 1997 bis 2001 das Fanzine Old Firm Review herausgab und über jene Zeiten erzählt.


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Sonntag, 12. April 2026

Austria – Rapid 1:1 (1:0)

Bundesliga, Oberes Play-off, 4. Runde, 12.4.2026
Horr-Platz, 14.130

Und dann kam Kara. Ein 1:1 ist kein Derbysieg, aber nach den vergangenen Rapid-Derbyniederlagen ist es zumindest eine gefühlte Niederlage für den FAK. Rapid hatte gar nicht schlecht gespielt, aber durch einen Fehler den Rückstand ermöglicht. Als nach vorne nichts mehr zu gehen schien, nützte Kara eine Chance und köpfelte das 1:1.
Für Rapidanhang blieb der Gästesektor wieder verschlossen. Wie gehabt wird das nach den Vorfällen zuletzt für die nächsten Jahre so sein. Mindestens drei Jahre soll das so sein. Derbystimmung kommt so natürlich nicht auf. Eine Abordnung des Block West war tags zuvor motivierend beim Abschlusstraining im Trainingszentrum gewesen.