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Donnerstag, 11. Juni 2026

Alter Sportplatz St. Peter am Kammersberg

11.6.2026

Der TUS St. Peter am Kammersberg wurde 1951 gegründet. Der Sportplatz nahe dem Ortszentrum wurde 1993 durch die neue Sportanlage abgelöst, wird aber noch als Trainingsplatz genutzt.

Mittwoch, 10. Juni 2026

Waldstadion Mariatrost

10.6.2026

Der Waldstadion genannte Sportplatz wurde ab 1973 errichtet und 1975 eröffnet. 1982 bis 1983 hat man das Klubhaus gebaut. Hier spielte der 1972 zusammengefundene und 1975 als Verein gegründete JSV Mariatrost Hobbyfußball und betrieb Jugendmannschaften bis 2003 die größere heutige Sportanlage eröffnet wurde.

Freitag, 5. Juni 2026

Lost Ground 1. SVg Gmünd

5.6.2026

Die Fußballsektion der 1. SVg Gmünd fusionierte 2001 mit dem Stadtrivalen zum heutigen SC Gmünd. Ein Zusammenschluss der seit 1919 bestehenden und damals in der 2. Landesliga spielenden, bürgerlichen und aus der Altstadt kommenden 1. SVg Gmünd mit dem seit 1923 bestehenden und damals in der Gebietsliga spielenden, proletarisch geprägten und aus der auch Gmünd II genannten Neustadt kommenden EPSV Gmünd in der niederösterreichischen Stadt Gmünd.
Die 1. SVg Gmünd war 1919 als Deutsche Sportvereinigung Gmünd gegründet worden. Bereits 1920 trat die DSV Gmünd dem Niederösterreichischen Fußballverband bei, gründete aber auch zahlreiche weitere Sportsektionen und war im bürgerlichen, deutschnationalen Milieu der Stadt Gmünd verwurzelt. Nach der Spielbetriebseinstellung im Zweiten Weltkrieg wurde nach der Befreiung 1945 die Sportvereinigung 1946 wiedergegründet und nannte sich nun ohne „deutsch“ 1. SVg Gmünd. In den 1970er Jahren spielte die Sportvereinigung in der Oberliga und in den 1980er und 1990er Jahren in der 2. Landesliga West. Der Verein besteht nach Fusionierung der Fußballsektion weiter, Tennis ist hier heute die Hauptsportart. 1969 feierte man das 50-jährige Vereinsjubiläum mit Errichtung einer Flutlichtanlage und deren Eröffnung mit einem Gastspiel des LASK.
Der Fußballplatz der 1. SV Gmünd wurde nach der Fusion zunächst als Trainingsplatz weiter auch noch für Fußball genutzt. Tribüne, die alte Kantine und das als privates Wohnhaus umfunktionierte ehemalige Klubhaus stehen hier noch. Fußball wird aber nicht mehr gespielt, sondern auf der Sportanlage des ehemaligen EPSV Gmünd. Nebenan gibt es Tennis und hier im Winter einen Eislaufplatz.

Donnerstag, 4. Juni 2026

Alter Sportplatz Amaliendorf

4.6.2026

Der alte Sportplatz in der Amaliendorfer Hartbergstraße wurde in der Nachkriegszeit errichtet und diente dem seinerzeit 1932 als Arbeiter- Turn- und Sportverein ATSV Amaliendorf gegründeten, späteren ASV Amaliendorf und nunmehrigen SC Amaliendorf-Aalfang 1954 bis 1976 als Spielstätte. 1977 hat man die heutige Sportanlage eröffnet.
Fußball wird hier nicht mehr gespielt, sondern das Gelände von verschiedenen Vereinen als Veranstaltungsstätte genutzt. Das alte hölzerne Kabinenhaus haben Anhängerclub, Theatergruppe, Pensionisten und Dorferneuerungsverein vor einigen Jahren renoviert und für ihre Zwecke umgebaut. An diesem Tag war ein Festzelt davor aufgestellt und einige Leute werkten emsig am Aufbau für ein am Wochenende hier stattfindendes Oldtimer- und Motorsporttreffen.

Sonntag, 19. April 2026

Sportplatz Klostergasse, Leibnitz

19.4.2026

Der Sportplatz in der Klostergasse der Stadt Leibnitz ist die historische Spielstätte des 1931 gegründeten SV Leibnitz. Zu den Feiern zum 1000-jährigen Jubiläum der im Jahr 970 als „civitas Lipnizza“ erstmals erwähnten Stadt Leibnitz war hier am 2.5.1970 der SK Rapid zu Gast und gewann vor 1.800 Zuschauerinnen und Zuschauern 5:2 (2:2) gegen den damals in der fünftklassigen steirischen Unterliga Süd spielenden SV Leibnitz. Die Tore für Rapid erzielten Géza Gallos (2), Werner Walzer und zwei hier ausprobierte norwegische Gastspieler namens Hestad und Gilbrant. Für den SV Leibnitz trafen Semlitsch und Fleischhacker.
Als Tabellendritter der steirischen Landesliga 1995/96 konnte der blau-schwarze SVL in die 1994/95 mit acht Startplätzen wiedereinführte und mit der Saison 1996/97 auf 14 Vereine aufgestockte Regionalliga Mitte aus Kärnten, Oberösterreich und Steiermark aufsteigen. 1996/97 bis 1998/99 spielte man hier in der Regionalliga Mitte und feierte mit dem Erreichen des Sechzehntelfinales im ÖFB-Cup 1998/99 einen historischen Erfolg. Der Cup-Erfolgslauf fand in dieser dritten Runde des Bewerbs erst gegen den damaligen Bundesligisten Austria Lustenau mit einem 1:3 sein Ende. Gegen ihn wurde aber nicht hier, sondern im Römerstadion von Wagna der Flavia Solva vor 1.000 Zuschauerinnen und Zuschauern gespielt. Bereits damals waren die Finanzen ein großes Problem. 1999 ging der SVL daher eine Spielgemeinschaft mit dem ehemaligen Zweitligisten Flavia Solva ein, wobei der SV Leibnitz als formaler Trägerverein den Ligastartplatz einbrachte, Flavia Solva aber die Mannschaft und den Spielort Römerstadion stellte. 2003 fusionierte man das ganze zum SVL Flavia Solva. Auch dieser Verein ging aber 2013 pleite. Währenddessen hatte sich hier in Leibnitz 2010 die Sportvereinigung Leibnitz 2010 gegründet, um die SVL-Fußballtradition fortzuführen. Ohne Kampfmannschaft war man im Nachwuchsfußball mit Jugendmannschaften aktiv. Aus dem Zusammenschluss dieses Vereins und der Jugend der insolventen Flavia Solva gründete man 2014 den neuen SV Flavia Solva Leibnitz mit Spielort Wagna, der sich ab 2016 wieder allein SV Flavia Solva nannte.
Im Fußball gibt es den SV Leibnitz nicht mehr. Die durch einen Spieler namens Thomas Muster bekannte einstige Tennissektion hat sich selbständig gemacht und ist aktiv.