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Samstag, 16. Mai 2026
Rapid-Frauen – Wacker Innsbruck Damen 6:2 (2:1)
2. Frauen Bundesliga, 21. Runde, 16.5.2026
Weststadion, 4.803
Im letzten Saison-Heimspiel feierten die Rapid-Frauen im Weststadion den Aufstieg in die Bundesliga. Da die am späteren Verlauf des Tages feststehenden Meisterinnen Wildcats Krottendorf keine Bundesligalizenz erhalten haben, stand der Aufstieg für Rapid schon vorher fest. Der Anlass konnte an diesem Vormittag aber endlich auch gebührend gefeiert werden. Gegen die fünftplatzierten Wacker Innsbruck Damen trafen die Rapidlerinnen sechsmal. Die Innsbruckerinnen konnten zwischenzeitlich auch die schnelle 1:0-Führung auf 1:1 ausgleichen, Rapid gewann aber klar. In der anstehenden letzten Meisterschaftsrunde fährt die Rapid noch nach Saalfelden.
Mit einem Plakat und Dress schickte Wacker Innsbruck beim Einlaufen schwarz-grüne Grüße an die Mitspielerin Lisa Zass.
„Auf geht's in die erste Liga!“ gab der Fanklub Vorwärts Rapid mit einem Banner zu Spielbeginn die Richtung vor. Mit der Zahl von 4.803 Zuschauerinnen und Zuschauern gab es für das Spiele eine sehr gute Kulisse, für die Rapid geworben hatte. Im Februar 2024 waren die Rapid-Frauen erstmals am Spielfeld gestanden, hatten 2024/25 überlegen Wiener Landesliga und Wiener Cup gewonnen. 2025/26 gab es in der 2. Bundesliga erstmals auch einige Dämpfer und Niederlagen zu verkraften, dennoch konnte das Ziel des Durchmarschs in die höchste Spielklasse mit Bravour geschafft werden. Rapidlerinnen kämpfen und gewinnen.
Samstag, 11. April 2026
St. Pantaleon Damen – Attergau Damen 1:9 (1:5)
Oberösterreich, Frauenklasse OÖ Süd/West, 11. Runde, 11.4.2026
Kuglbergarena, 50
Am Samstagnachmittag war das Spiel der Frauenklasse OÖ Süd/West eine klare Angelegenheit. Die Frauen des UFC Attergau gingen in der ersten Minuten in Führung und zogen in den nächsten zehn Minuten auf 0:3 davon. Die „Power Ladies“ aus dem hier „Pontigo“ genannten Ort St. Pantaleon, in dem die hier lebenden Leute entsprechend „Pontigona“ heißen, hatten zu kämpfen. Sie konnten aber nach 25 Minuten auf 1:3 verkürzen. Mehr wurde es aber nicht mehr, während die Gäste weiter Tore schossen. Das Spiel fand an einem langen Heimspieltag in der Kuglbergarena statt, der zuvor mit einem Nachwuchsspiel begonnen hatte und nach dem Frauen-Match mit der Begegnung der Männer-Kampfmannschaft in der 1. Klasse Südwest mit dem ATSV Ranshofen fortgesetzt wurde.
Der USV Schwarz-Weiß St. Pantaleon wurde 1949 zunächst als Tischtennisklub TTC St. Pantaleon gegründet. Da später auch Fußball gespielt wurde, benannte man den Verein dann SC St. Pantaleon. Mit den Fußballern umliegender Ortschaften bildete man 1951 einen gemeinsamen Verein SV Grün-Schwarz Riedersbach, aber schon 1953 trennte man sich wieder und es entstand der SV St. Pantaleon. Fußball spielte man ab 1954 in der lokalen Weilhartliga mit Mannschaften aus Nachbarorten. Nachdem man diese Liga 1957/58 gewonnen hatte, trat man dem Oberösterreichischen Fußballverband bei und begann 1958/59 in der damaligen 3. Klasse D in dessen Meisterschaftsbetrieb. Die größten Erfolge der Männer-Kampfmannschaft waren die Meistertitel der 1. Klasse Südwest 1998/99, 2010/11 und 2015/16 mit den darauffolgenden Saisonen in der Bezirksliga West 1999/2000 bis 2002/03, 2011/12 bis 2013/14 und 2016/17. Ein Frauen-Team hatte hier schon 2009/10 in der Salzburger Frauenliga sowie 2010/11 bis 2012/13 in der damaligen Frauen-Regionsliga Innviertel 2013/14 und 2014/15 in der oberösterreichischen Frauenklasse OÖ Süd/West gespielt. Ein neuformiertes Team stieg 2024/25 wieder in die Frauenklasse OÖ Süd/West im Oberösterreichischen Fußballverband ein.
Die Kuglbergarena wurde 2013 neueröffnet. Zum Eröffnungsspiel hatte man hier den damaligen regierenden ÖFB-Cup-Sieger 2012/13 FC Pasching zu Gast. Das Gebäude schaut auch nach über einem Jahrzehnt immer noch recht neu und frisch aus.
Vor dem Spiel habe ich die ehemalige Bergwerkssiedlung Trimmelkam und den Lost Ground des ATSV Trimmelkam besichtigt.
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