Samstag, 6. August 2022

Preding – Grenzland 0:4 (0:1)

Steiermark, Gebietsliga West, 1. Runde, 6.8.2022
Stadion Preding, 43

Klare Niederlage des FC Preding gegen die Gäste des USV Grenzland aus Eibiswald. Die Predinger mussten zwei rote Karten, eine für den Trainer in der ersten Hälfte und eine gelb-rote Karte für einen Spieler in der Schlussminute hinnehmen.
Der FC Preding wurde 1973 gegründet. Die weststeirische Gemeinde Preding im Bezirk Deutschlandsberg besteht seit der Eingemeindung von Tobis 1952 und jener von Wieselsdorf 1969 aus Klein-Preding, Preding, Tobis, Tobisberg und Wieselsdorf. Als Meister der 1. Klasse West A 2010/11 stieg Preding in die Gebietsliga West auf, in welcher man seither spielt. Der größte Predinger Erfolg in der Gebietsliga war bislang der zweite Tabellenplatz 2013/14.
Das 2017 als DSV Preding gegründete Frauenteam der Ladies Preding gewann 2021/22 die steirische Landesliga und schaffte über die siegreichen Aufstiegsspiele gegen Oberglan aus Kärnten und den LASK den Aufstieg in die 2. Bundesliga als größtem Erfolg der Vereinsgeschichte.
Der neue Predinger Sportplatz wurde 2011 fertiggestellt und 2012 eröffnet. Er liegt hundert Meter unterhalb des alten Sportplatz. Dazwischen liegen die Tennisplätze des TSV Preding. Das moderne Gebäude samt integrierter Tribüne und Kantine im oberen Stock wurde bereits 2009 fertiggestellt.

Alter Sportplatz Preding

6.8.2022

Der alte Sportplatz diente dem 1973 gegründeten FC Preding bis zur Eröffnung des ab 2008 hundert Meter unterhalb errichteten neuen Sportplatzes als Heimstätte. 2006 wurde er zuletzt renoviert. 2011 wurde hier noch der Meistertitel der 1. Klasse West A groß gefeiert. Ab 2009 war auf der neuen Anlage schon das Klubhaus fertiggestellt und 2012 wurde sie als Spielstätte eröffnet. Der alte Sportplatz ist aber intakt und wird sichtlich weiter verwendet.

Tillmitsch – Gratkorn 5:1 (0:1)

Steiermark, Oberliga Mitte West, 1. Runde, 6.8.2022
Schotterarena Tillmitsch, 200

Premiere für den SV Tillmitsch in der steirischen Oberliga Mitte West mit einem Heimsieg gegen den FC Gratkorn. Das Spiel war gut losgegangen und nach einer halben Stunde waren die Gäste aus einem Weitschuss in Führung gegangen. Gleich nach Wiederbeginn nach der Pause glichen die Tillmitscher aber aus, setzten schnell zwei weitere Tore drauf und erhöhten in den Schlussminuten auf 5:1. Die ersten Tore und der erste Sieg in der Oberliga für den SV Tillmitsch.
Der SV Tillmitsch wurde 1968 gegründet. Die Gemeinde Tillmitsch im weststeirischen Bezirk Leibnitz besteht seit der Eingemeindung von Altenberg 1968 aus den Ortschaften Altenberg, Grössing, Maxlon, Neutillmitsch, Steingrub und Tillmitsch. 1984 stieg der SV Tillmitsch als Meister der 2. Klasse West B erstmals in die 1. Klasse auf. 1987 stieg man wieder ab, 1992 wieder auf, spielte 1993/94 bis 1996/97 in der Gebietsliga, aber 1998/99 bis 2000/01 wieder in der 1. Klasse. 2001/02 trat man in einer Spielgemeinschaft mit dem SV Gralla an. Als wieder eigenständiger Verein schaffte man 2003/04 den Wiederaufstieg in die Gebietsliga West. Als Tabellenzweiter 2007/08 konnte man erstmals in die Unterliga West aufsteigen, in der Tillmitsch 2008/09 bis 2010/11 spielte. 2012/13 schloss man auf einem Abstiegsplatz der 1. Klasse ab, fusionierte aber mit dem aus der Unterliga West gleichzeitig in die Gebietsliga absteigenden Nachbarn FC St. Nikolai im Sausal und spielte so ab 2013/14 als St. Nikolai-Tillmitsch in der Gebietsliga, aus der man es 2015 über die Relegation gegen die zweite Mannschaft des ASK Voitsberg in die Unterliga West hinauf schaffte. Nach der Unterliga-Saison 2015/16 wurde die Spielgemeinschaft mit St. Nikolai wieder aufgelöst. St. Nikolai pausierte 2016/17 und begann 2017/18 wieder eigenständig in der 1. Klasse. Der SV Tillmitsch spielte weiter in der Unterliga. Nachdem man in der zur Halbzeit abgebrochenen ersten Coronapandemie-Saison 2019/20 am dritten Tabellenplatz gelegen war und zum Zeitpunkt des Abbruchs der zweiten Pandemiesaison 2020/21 an der Tabellenspitze gestanden hatte, schaffte Tillmitsch 2021/22 den Meistertitel der Unterliga West und den Aufstieg in die Oberliga Mitte West als größtem Erfolg der Vereinsgeschichte.
Der Sportplatz wurde im 1972 eröffnet. Das Klubhaus stammt aus dem Jahr 2003. Der Name Schotterarena verweist schon auf den Schotterabbau in der Umgebung. Ein Schotterteich liegt gleich nebenan. Die Anlage hat ein Ablaufdatum. Das Grundstück ist bereits verkauft. Seit dem März 2022 wird an einem anderen Standort, im Gewerbegebiet, bereits an einer neuen Sportanlage gebaut, die im Juni 2023 eröffnet werden soll.