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Freitag, 18. September 2026
Rapid – Wattens 3:0 (1:0)
Bundesliga, 7. Runde, 18.9.2026
Weststadion, 18.217
Der nächste 3:0-Sieg gegen einen Verein mit W nach voriger Woche beim WAC. Sehr souverän gewann Rapid gegen die WSG Wattens mit einem Kara-Kopfball sowie durch Tore von Bolla und Wurmbrand. Das war ordentlich gespielter Fußball..
„Nach Überprüfung der Fernsehbilder lag kein strafbares Handspiel vor.“ sagte der Schiedsrichter nach neuer Bundesliga-Regel über die Stadionlautsprecher zugeschaltet seinen eingelernten Satz auf, nachdem ebenfalls nach dieser neuen Regel das dazugehörige TV-Bild des Handspiels über die Stadionbildschirme gezeigt worden war. Man hat schon viele Elfmeter gesehen, die für solche Situationen gepfiffen wurden. Entsprechend war die Reaktion im Stadion. Wenn die Absicht der Bundesliga war, die Fehlentscheidungen von Schiedsrichtern so öffentlich vorzuführen, ist das gelungen.
Zum Nachwuchs eines Freunds von Ferencváros gratulierten Tornados und AG mit Spruchbändern.
Am Ende kam auch noch der langzeitverletzte Mbuyi für die letzten Minuten zu seinem Hütteldorfer Comeback im Spiel.
Rapid ist zwar nicht in die zweite Liga abgestiegen, aber der kapitale Saison-Misserfolg des Europacupausscheidens gegen Heart of Midlothian brachte Terminspielraum abseits, den das Fernsehen für eine Abonnierung Rapids auf den neu eingeführten regulären Freitagsspieltermin nutzte. Der nächste Fernsehvertrag bringt dann ja vielleicht auch die Sonntagsmatinée oder Montagsspiele.
Sonntag, 30. August 2026
Rapid – Sturm Graz 3:1 (2:1)
Bundesliga, 5. Runde, 30.8.2026
Weststadion, 24.689
Ein wichtiger Sieg an einem kritischen Moment. Die Mannschaft zeigte nach dem schweren Rückschlag vom Mittwoch, den der Trainer öffentlich faktenwidrig nicht als solchen bezeichnet haben wollte (ein Europacupaus ist allerdings nicht einfach nur ein Remis wie jedes andere), dass sie nicht in ein Loch fiel, sondern weiter besteht. Wie es nach der anstehenden Ausdünnung weitergeht, wird man in Kürze sehen. An diesem Tag ging Rapid per Elfmeter durch Demir nach ewig langer VAR-Fernsehrichter-Kontrolle früh in Führung. Lang dauerte es nicht, bis Sturm Graz ausglich. Doch der Unglücksrabe vom Mittwoch, Tilio, erzielte nach etwas mehr als einer Viertelstunde bereits wieder das 2:1. Der ebenfalls am Mittwoch am Elfmeter gescheiterte Haidara hatte es in der Nachspielzeit der ersten Hälfte am Fuß, es ihm mit einem Torerfolg gleichzutun. Stattdessen dauerte es bis in die Rapidviertelstunde, bis Dahl mit dem 3:1 den Rapidsieg fixierte.
Lautstark war der Block West bei diesem Spitzenspiel auf den Rängen und am Spielfeld. Die Worte Ultras und Rapid schrieben die Ultras Rapid nacheinander groß über die ganze Tribüne, zur Botschaft „immer & überall“. Mit „Auf geht's, Rapid, kämpfen und siegen“ motivierte man die Mannschaft nach dem Feiern des Siegs am Ende auch noch für das kommende Auswärtsspiel bei den Dosen.
Lange Stadionverbote und auch Meldepflichten gibt es nach bekannten Ereignissen der letzten Saison im Block West, weswegen Entsprechendes zu sehen war.
„Gegen Meldeauflagen“ hatte die Grazer Nordkurve an ihrem Sektor aufgehängt, da sie solche im Zuge der polizeilichen und gerichtlichen Repressionsmaßnahmen gegen plagen. Lange vor Spielbeginn sang der Sturm-Block bereits freudig mit großer Häme ihr „Sportklub Sturm Graz in Europa, und a klana Indiana fangt an zum wanan“ und beschimpfte Rapid in diversen ihrer Lieder als „Hurensöhne“ und „Hurenkinder“. Ein Spruchband zum Europacupausscheiden Rapids hatten sie natürlich auch mitgebracht, in dem sie das Choreographiethema vom Mittwoch aufnahmen. Mit null Punkten und geschlagen schickte sie Rapid jedenfalls hier wieder zurück nach Hause.
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