Posts mit dem Label Krankl werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Krankl werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Freitag, 17. Februar 2023
70 Jahre Hans Krankl
70 Jahre – Ein Abend für Hans Krankl
Weststadion
17.2.2023
1.300 Rapidlerinnen und Rapidler fanden sich im vorab in Windeseile mit Platzkarten gefüllten VIP-Saal des Weststadions ein, um den 70. Geburtstag von Hans Krankl mit ihm zu feiern.
Eine Sonderausstellung des Rapideum war zu Beginn noch verpackt. Sie sollte später eröffnet werden.
Eröffnung mit der Rapidhymne
Moderator Lukas Marek
Hans Krankl wurde mit stehenden Ovationen und „Hansee!“-Gesängen begrüßt. 335 Tore in 449 Pflichtspielen für Rapid sprechen für sich.
Begrüßung durch Präsident Alexander Wrabetz
Das Interview mit Hans Krankl führte Andy Marek. Gemeinsam sprachen sie über seinen Karriereverlauf, erfüllt mit Anekdoten und ergänzt durch Videobotschaften verschiedener Persönlichkeiten und Auftritten von Weggefährten.
Das Europacupfinal-Dress Krankls von 1985, eine Dauerleihgabe von Hans Krankl an das Rapideum. Man beachte die Handschuhe, mit denen Rapideum-Leiter Julian Schneps das Museumsstück gewissenhaft vorsichtig angreift.
Geschenkübergaben von Roland Holzinger, Jürgen Hartmann und Roman Zach-Kiesling
Die Rapidlegenden und Krankl-Weggefährten aus den 1980er Jahren Funki Feurer, Kurt Garger, Karl Brauneder, Heribert Weber erzählten über Krankl.
Vom SK Rapid erhielt Hans Krankl von Präsident Wrabetz die lebenslange Vereinsmitgliedschaft mit der Mitgliedsnummer 9 und lebenslang zwei Karten für die Rapidloge von Steffen Hofmann, der die Hoffnung äußerte, ihn oft darin zu sehen. Dass es Probleme miteinander gegeben hatte, wurde angesprochen (ohne ins Detail zu gehen) und von Rapid ein klarer Schritt auf Krankl zu gemacht.
Die 1990er-Jahre Runde von Spielern unter Rapid-Trainer Krankl mit Christian Keglevits, Michi Konsel, Reinhard Kienast, Andreas Herzog und Peter Schöttel.
Geburtstagstorte, hereingebracht in den Saal von Heimo Pfeifenberger und Guido Burgstaller
70 Jahre Hans Krankl
Sonderausstellung des Rapideum
Aula des Weststadions
Eröffnung 17.2.2023
Am Ende kam der Höhepunkt des Abends: Die Eröffnung der bis in den März hier zu sehenden Rapideum-Sonderausstellung zu 70 Jahren Hans Krankl.
Rapideum-Leiter Julian Schneps, Geschäftsführer SK Rapid Steffen Hofmann, Jahrhundertrapidler Hans Krankl, Rapid-Präsident Alexander Wrabetz, Geschäftsführer Wirtschaft Werner Kuhn
Um die Zahl 9 strukturiert – die magische Rückennummer Krankls – stellen eine Fototafel und eine Texttafel Höhepunkte aus Krankls Rapid-Zeit dar. Sie ist hier das Thema.
Herrliche Klassiker sind die als Hörbeispiele gebotenen Musikstücke aus Krankls Sänger-Leidenschaft und in die Geschichte eingegangene Interviewauszüge als Spieler und Rapidtrainer.
In der bewährten Rapideum-Ausstellungsstruktur gibt es wieder Stücke in Vitrinen zu sehen, deren herausziehbare Laden weitere Schätze bergen.
Bereits zum 60. Geburtstag hatte das Rapideum im Jahr 2013 Hans Krankl die Sonderausstellung Hanse unser – 60 Jahre Hans Krankl gewidmet. Auch an sie wird erinnert.
Eine kleine Auswahl aus der Ausstellung
1977/78 erzielte Krankl für Rapid in 36 Meisterschaftsspielen 41 Tore und gewann damit den „Goldenen Schuh“ für den besten Torschützen Europas.
Europacupfinaldress
Freitag, 12. April 2013
Hanse unser – 60 Jahre Hans Krankl

Hanse unser
60 Jahre Hans Krankl
11. April − 1. Juni 2013
Sonderausstellung
Rapideum
Gerhard-Hanappi-Stadion
Am 14. Februar feierte Hans Krankl seinen 60. Geburtstag. Das Rapideum würdigt den großen Rapidler mit einer Sonderausstellung. Er personifizierte und lebte Rapid. Die Erfolge Hans Krankls als Spieler sind Legende. Ein Blick ins Rapidarchiv läßt in Zahlen ausdrücken, was er für Rapid bedeutete: 336 Pflichtspieltore in 449 Meisterschafts-, Cup- und Europacupspielen. Das sind 0,75 Tore pro Spiel.

Eigens für diese Ausstellung wurde von Rudolf Fitz von den Lords Rapid dieses schöne Gemälde „unter Anwendung typischer Maltechniken der Ultras“ angefertigt. Es verbindet das ikonographische Bild des sogenannten Turiner Grabtuchs als christlichem Kultgegenstand aus dem 14.Jh. mit einem Foto des in Ehren ergrauten Krankl und bezieht sich damit auf originelle Weise auf das geflügelte Wort von der „Religion Rapid“.

In zwei Vitrinen sind viele Erinnerungsstücke aus dem Privatbesitz Hans Krankls sowie Leihgaben von Sammlern ausgestellt. Das sind alles Stücke, die man sonst nie und nirgendwo in dieser Ballung sehen kann.

Das Dress, in dem Hans Krankl für den FC Barcelona 1979 im Finale des Europacups der Cupsieger das vorentscheidende 4:2 in der Verlängerung gegen Fortuna Düsseldorf schoß (Endstand 4:3) und Europacupsieger wurde. Im Lauf des Bewerbs hatte Krankl allein fünf der 15 Barcelona-Tore geschossen.

Der silberne Schuh für den zweitbesten Torschützen Europas 1973/74 und der goldene Schuh als bester europäischer Torjäger 1977/78, mit 41 (!) Meisterschaftstoren für Rapid. Mit 29 Toren wurde Krankl 1978/79 bei starker Konkurrenz Torschützenkönig in Spanien.
Das Finaltrikot Krankls beim ersten Europacupfinale Rapids 1985 gegen Everton, bei dem er den Ehrentreffer zum 1:3 erzielte.

Hans Krankl wurde geliebt. Als nur kleinen Ausdruck der Verehrung ist dieser ihm gewidmete Zinnteller des ältesten Fanklubs Klub der Freunde des SC Rapid für den Cupsieg 1976 zu sehen. Es war der erste Titelgewinn Krankls mit Rapid (es folgten drei weitere Cupsiege von 1983 bis 1985 sowie zwei Meisterschaften 1982 und 1983) und nebenbei bemerkt der einzige Titel, den Rapid zwischen 1972 und 1982 gewann. Der gleiche Zinnteller, mit dementsprechend anderer Namenswidmung, war vor einem Jahr in der St. Pöltner Ausstellung über Franz „Bimbo“ Binder zu sehen, der Rapid als Interimstrainer zum Erfolg geführt hatte. Diese Teller wurde also an mehrere Akteure verliehen.

Fast so begabt wie als Fußballer war Hans Krankl als Austropopper, hier eine Zeichnung von Hubert Schorn aus dem Jahr 1990 zu Krankls legendärem Lied Der Bätman bin i.

Neben der Sonderausstellung verdient auch die Krankl-Präsentation in der regulären Dauerausstellung erneute Aufmerksamkeit, mit dem ersten Vertrag Krankls mit Rapid, der Cupsiegermedaille 1983 oder dem Pokal für den Rapidler des Jahrhunderts 1999.

Im großen und vielfältigen Videoangebot des Rapideums ist nun auch die sehr gut gemachte ORF-Dokumentation zu seinem 60. Geburtstag zu sehen.

Die Trainerkarriere Krankls wird in der Ausstellung nicht erwähnt − und das ist wohl auch besser so. Die Erinnerung an den Weltklassestürmer wird stärker bleiben. So wie er die Eintrittskarte ziert. Die sehr schönen Exponate des Rapideum sind auch abseits der Krankl-Schau einen Besuch wert.
Abonnieren
Posts (Atom)











































