Samstag, 31. Januar 2026

Ried – Rapid 3:0 (1:0)

ÖFB-Cup, Viertelfinale, 30.1.2026
Stadion Ried, 6.920

Auftakt 2026: Rapid scheidet unterlegen im Cup aus. Im ersten Härtetest nach der Wintervorbereitung unter neuem Trainer ging Rapid anders als im Herbst ins Spiel. Die erste Watschn gab es aber mit dem 1:0-Rückstand schon nach wenigen Augenblicken. Die neue Spielanlage scheiterte im weiteren Verlauf an ihre Sache gut machenden Riedern. Den Cup wird Rapid also auch 2026 nicht gewinnen und weiter titellos bleiben.
SK RAPID WIEN stand in Schrift mit viel Tradition zu Beginn am Auswärtssektor. Dazu zeigte man passende Schals in einem schönen Bild. Zur zweiten Hälfte hieß es von den Lions „Auf geht's kleiner Alex, kämpfen uns siegen!“ für einen krebskranken Bub, für den sie auch sammeln. Da er Dinosaurier mag, gestalteten sie dies mit seinen Lieblingsmotiven. Spruchbänder gab es gegen Repression, auch bei Sturm Graz, und ein Gedenkspruchband zu den verunglückten Toten von PAOK. Auch dem Todestag von Luksus wurde gedacht. „Anstatt Söldner, da wollen wir Krieger!“ wurde am Ende eine Strophe eines Liedes merkbar laut der Mannschaft entgegen gesungen.
Auch bei der SV Ried gab es Spruchbänder gegen Repression, bei den Glory Boys, Austria Salzburg und Sturm Graz.
Zuletzt war Rapid im ÖFB-Cup 2023 im Semifinale in Hütteldorf auf die SV Ried (2:1) getroffen. In eindrücklicher Erinnerung blieb aber auch das Viertelfinale in Hütteldorf 2018 bei zweistelligen Minusgraden. Das Achtelfinale 2011/12 war bis zur Meisterschaftsniederlage 2025 die einzige Rapid-Pflichtspielniederlage gegen Ried in Hütteldorf gewesen. Hier in Ried selbst gab es im Cup für Rapid bisher nur Niederlagen, Achtelfinalniederlage 2008/09, Semifinalniederlage 2010/11 und nun Viertelfinalniederlage 2025/26.

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