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Samstag, 10. Oktober 2026

Rapid II – Wacker Innsbruck 1:2 (0:1)

2. Liga, 8. Runde, 10.10.2026
Weststadion, 1.020

Schlechtestmöglicher Beginn der Rapid II, die sich schon in der zweiten Minute das 0:1 fing. Die jungen Rapidler steckten das gut weg, spielten gegen den Aufsteiger Wacker Innsbruck ordentlich und hätten sich schon in der ersten Hälfte den Ausgleich mehr als verdient gehabt. Die zweite Hälfte begann wie die erste mit einer Wacker-Chance nach wenigen Minuten, diesmal blieb es aber noch ohne weiterem Gegentor. In der Rapidviertelstunde brachte ein Elfmetertor von Berger den Ausgleich für Rapid. Aber nach Ablauf von Rapidviertelstunde und 90 Minuten erzielten die Innsbrucker dann doch noch ein zweites Tor und gewannen das Match. Erneut keine Punkte für die junge Rapidmannschaft im Bemühen um den Klassenerhalt.
Mit einigen Minuten Verspätung kam die Tivoli Nord in den Gästesektor und machte lautstark Stimmung. Mit Böller voran und unfreundlich gestikulierend genauso charakteristisch Old-School-Stil wie Gesänge wie „Von den grün-schwarzen Bergen kommen wir“ oder „Ihr könnt nicht lesen, ihr könnt nicht schreiben, ihr seid Wiener, was können wir dafür. Ihr habt den Herpes, ihr habt den Tripper ...“. Ebenfalls sehr typisch und altbekannt war der Gesang, mit dem man sich zehn Minuten vor Schluss schon auf das kommende Woche anstehende Westderby einstimmte „Hepatitis A, Scheiß Salzburger“. Das Spruchband „Gegen alle Stadionverbote“ hing nach der Pause die komplette zweite Halbzeit in Solidarität mit den zahlreichen Betroffenen, die es hier infolge des Nachgangs des Altach-Spiels gibt.
Lange Zeit hatte man Innsbrucker Gesänge in Hütteldorf nicht mehr hören können. Vor fast genau fünf Jahren hatte der FC Wacker Innsbruck am 16. Oktober 2021 zuletzt hier gespielt, wobei der Anhang der Tivoli Nord angesichts der damaligen Wiener 2G-Corona-Gesundheitsschutzregeln auf die Anreise verzichtete. Davor hatte es im Frühjahr ein Corona-Geisterspiel 2021 gegeben. Mit Support der Tivoli Nord waren sie hier vor sieben Jahren 2019 in der Bundesliga zum letzten Mal gewesen.

Samstag, 15. August 2026

Kapfenberg – Wacker Innsbruck 0:1 (0:0)

2. Liga, 3. Runde, 15.8.2026
Alpenstadion Kapfenberg, 1.250
35°C

Liga Zwa in Kapfenberg. Während die Kapfenberger in der ersten Hälfte noch eher die Besseren waren, dominierte Wacker Innsbruck das Match nach der Pause und gewann es dann mit einem Tor nach 70 Minuten. Der Aufsteiger steht damit nach drei Runden bereits bei sechs Punkten, während die die Kapfenberger Sportvereinigung noch keinen Punktgewinn verzeichnen konnte.
Am Hitzetag machte die Tivoli Nord den Gästesektor zur Beach Party. Mit Hawaiihemden, Blumenketten, Badeente, Wasserbällen, Wasserspritzpistolen, diversen Strandutensilien und manch einer mit thematisch auch passender Kleidung wie Mallorca-Bierkönig-Leiberl supporteten sie fröhlich ihren Verein.
Fünf Jahre nach meinem letzten und zwölften Spielbesuch hier im Jahr 2021 war es wieder einmal an der Zeit, im jedenfalls eigene Charakteristik aufweisenden Kapfenberger Alpenstadion mit seinen sehenswerten Flutlichmasten vorbeizuschauen. Damals hieß das Stadion seit 2001 nach einem langjährigen Bürgermeister der Stadt Kapfenberg, der in seiner Amtszeit 1963 bis 1987 u.a. Verdienste um den Stadionausbau erworben hatte, aber zeitlebens seine Vergangenheit als Nazi unter den Tisch gekehrt hatte. Er hatte sich als Jugendlicher freiwillig zur SS gemeldet und war in einer Einheit, die u.a. in einem KZ Teil der Folter- und Massenmordindustrie der Nazis war. 2024 hat man das Stadion daher zu seinem vorherigen Namen rückbenannt. Bereits von 1950 bis 2001 hatte es so geheißen und seit 2024 heißt es nunmehr wieder Alpenstadion.