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Sonntag, 5. Juli 2020

WAC – Rapid 3:1 (2:0)

Bundesliga, Oberes Play-off, 10. Runde, 5.7.2020
Lavanttal-Arena, unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Niederlage zum Abschluss der pandemiegeprägten Meisterschaftssaison. Während bei Rapid die Spannung wohl abgefallen war, ging es dem WAC noch um das Erreichen des dritten Tabellenplatzes und damit um einen Europa-League-Fixplatz – einen sichereren Europacupplatz als ihn Rapid auf dem zweiten Platz erhält ... no al calcio moderno. Kitagawa verkürzte zum 3:1.
Pappfiguren und Transparente auf leeren Tribünenrängen sowie Paragleiter im Sinkflug auf die bei normalen Spielen als Parkplatz dienende Wiese prägten die Stadionatmosphäre. War es das letzte der coronavirusbedingten „Geisterspiele“? Jedenfalls zumindest für die Saison 2019/20.

Mittwoch, 1. Juli 2020

Rapid – LASK 3:1 (2:0)

Bundesliga, Oberes Play-off, 9. Runde, 1.7.2020
Weststadion, unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Nach der Katastrophensaison 2018/19 und einer Saison 2019/20, in der einem die Mannschaft öfters Rätsel aufgab, wird Rapid zum ersten Mal seit vier Jahren (unter Trainer Zoki Barišić) wieder am zweiten Tabellenplatz abschließen. Gratulation an Trainer Didi Kühbauer, Sport-Geschäftsführer Zoki Barišić und an die Mannschaft. Das war nicht zu erwarten.
Schon nach vier Minuten fiel der Führungstreffer und Fountas erhöhte kurz vor der Pause auf 2:0. Der LASK ließ uns aber bei sehr heftigen Regenschauern gehörig schwitzen und machte in der Schlussphase starken Druck. Petrovič leitete nach dem 2:0 erneut ansehnlich auch das 3:1 ein, zu dem Knasmüllner traf.
„Schade daran: Ohne Stadiongefühl kommt einem dieser Erfolg wie ein gewonnener Atlantic Cup vor.“ schrieb treffend Fan Christof Specht auf Twitter. Auch im Stadiongefühl waren die beiden Abende leider vergleichbar. Es steht zu hoffen, dass das das letzte Corona-Geisterspiel-Heimspiel war. Im Bundesland, aus dem der LASK kommt, wurden ja schon wieder Schulen und Kindergärten geschlossen und zur Absage von Kulturveranstaltungen sowie dem Tragen von Mund-Nasen-Schutz in geschlossenen Räumen aufgerufen. Die neue Saison wird spannend. Davor geht es noch nach Wolfsberg.

Sonntag, 28. Juni 2020

Sturm Graz – Rapid 2:3 (2:0)

Bundesliga, Oberes Play-off, 8. Runde, 28.6.2020
Stadion Liebenau, unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Ein Fußballmatch mit zwei Spielhälften. In der ersten Halbzeit wurden Chancen vergeben und Gegentore kassiert, aus der Pause kam Rapid wie ausgewechselt heraus. Das sah schon besser aus. Nach Arase-Anschlusstreffer sechs Minuten nach Wiederbeginn dann Elfmeter in der Rapidviertelstunde und in der Nachspielzeit traf Kara zur Führung. Puh.
Spiele zwischen Rapid und Sturm Graz gehören seit Jahren zum Stimmungsvollsten, das der österreichische Fußball zu bieten hat. Umso surrealer ist es bei dieser Partie im leeren Stadion. Gut besucht war ein mit Sturm-Transparent versehenes Fenster des Stadionturms. Die Akustik brachte es mit sich, dass die originellen „Wiener Schweine!“-Rufe von dort im Stadion zu hören waren.
„Uns is wurscht, wer wen ,wetzt‘, solange Sturm auf die Jugend und langfristige Konzepte setzt.“ reimte die Grazer Nordkurve in Reaktion auf die jüngste Debatte bei Rapid und Entwicklungen im eigenen Verein.