Sonntag, 26. Oktober 2025
Ried – Rapid 0:2 (0:2)
Bundesliga, 11. Runde, 26.10.2025
Stadion Ried, 7.000
Die Rapid kann wieder gewinnen. Mit der Serie von fünf Pflichtspielniederlagen Rapid – FAK 1:3 am 28.9.2025, Lech Poznań – Rapid 4:1 am 2.10.2025, Red Bull – Rapid 2:1 am 5.10.2025, Rapid – LASK 0:2 am 19.10.2025 und Rapid – Fiorentina 0:3 am 23.10.2025 war die teuerste Mannschaft mit den bestbezahlten Spielern der Rapidgeschichte kurz davor gewesen, Geschichte zu machen. Falls sie den bisherigen Rekord an sechs Pflichtspielniederlagen in Serie aus der Saison 1969/70 eingestellt hätten. Damals war das ebenfalls bewerbsübergreifend in Meisterschaft und Europacup in September und Oktober VOEST Linz – Rapid 1:0 am 13.9.1969, Rapid – PSV Eindhoven 1:2 am 17.9.1969, Rapid – Wiener Sport-Club 1:2 am 27.9.1969, PSV Eindhoven – Rapid 4:2 am 1.10.1969, Wacker Innsbruck – Rapid 3:1 am 4.10.1969 und Rapid – FAK 0:6 am 11.10.1969.
Mit Gartler statt Hedl im Tor gab es einen Wechsel und tatsächlich präsentierte er sich gleich am Anfang als Matchwinner und verhinderte einen schnellen Rückstand. Stattdessen erzielte Wurmbrand das 1:0 für Rapid mit einem Traumtor und Kara erhöhte auf 2:0. Das 3:0 in der zweiten Hälfte wollte man uns nicht geben, dennoch war das ein nicht erwarteter und daher umso erfreulicherer Sieg.
„Block West“ schrieben die Lions in ihrer Choreographie zu Spielbeginn groß an den Auswärtssektor, in dem entsprechende Schals gezeigt wurden. Die Tornados schickten per Spruchband Genesungswünsche. Der kompakte Rieder Gästeblock wurde auch wieder einmal für ein neues Lied genutzt.
„S'Innviertl is unsa gonza Stolz / mia san g'schniazt aus hoatn Holz“ (mit Hooligan-h) schrieben die Supras zu Spielbeginn in weiß-gold in ihrer Choreographie auf die Rieder Westtribüne und zeigten dazu den weiß-gelben Stadtfarben entsprechend gelbe Zettel und dann gelben Rauch rund um hochgezogene Vorhänge mit Bundschuh-Wappen in der Mitte und Bildern einer Innviertlerin und eines Innviertlers auf den Seiten. In Spruchbändern bedankte man sich für das Solidaritätsspruchband der Salzburger Union Ultrà zum vorerst nicht erfolgreichen Bestreben der Fanszene, das beabsichtigte Antreten der Mannschaft in sponsorfarbenen rosa Dressen anstelle den Vereinsfarben per Mitgliederabstimmung zu verhindern (Glory Boys), richtete man in der ersten Begegnung der Vereine seither einen Abschiedsgruß an die aufgelösten Wiener Schlägerknaben (FFW Crew 3. HZ Ried) und sandte Genesungswünsche an einen jahrzehntelangen Fan vom Fanclub Schwarz-Grün. (Supras)
Erstmals seit dem Oktober 2022 war Rapid nach dem Rieder Aufstieg wieder in Ried im Innkreis zu Gast gewesen.
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