Sonntag, 28. August 2016

Rapid - Red Bull 0:0

Bundesliga, 6. Runde, 28.8.2016
Weststadion, 25.300
32°C

Ein wohl leistungsgerechtes Unentschieden in einem auch von der Hitze geprägten torchancenarmen Spiel. Mehr schien hier leider nicht drin zu sein.
Leistungsgerechtigkeit interessiert einen halt leider nur bedingt, wenn es um Rapid geht. Die will man siegen sehen. Aber so ist eben der Sport, so ist Fußball − auch wenn gerade die Dosen ja damit nichts am Hut haben sondern hier andere Prioritäten regieren.
Eine Premierenwoche im Weststadion: Nach dem blamablen Europacupspiel am Donnerstag mit den ersten Gegentoren und der ersten Niederlage gab es hier nun in der Meisterschaft auch das erste Unentschieden und das erste torlose Spiel.
Obwohl bereits vor Tagen „ausverkauft!“ gemeldet wurde und dies auch auf den Bildschirmen über den Kassen aufleuchtete, war diese Meldung dann doch − wie an den Kassen sinnbildlich mit einem Sterndel − mit einer kleinen Anmerkung versehen: Denn nicht nur die notgedrungen freibleibenden Plätze im Auswärtssektor sind hier nicht enthalten, sondern auch die ganze Haupttribüne mit ihren VIP-Plätzen. Hier gab es noch Karten, wenn auch um mehrere hundert Euro das Stück.
Eine große Show bot der Block West mit der Choreographie der Ultras vor Spielbeginn. Die Thematik der Rückkehr vom Praterstadion nach Hütteldorf wurde mit großen Abbildern der Stadien und einer Straßenbahnfahrt einer Bim-Garnitur von einer Haltestelle Prater zu einer Haltestelle Hütteldorf dargestellt. Die Ankunft wurde mit grün-weißem Konfettiregen gefeiert. Die alte Rapidhymne der fünfziger Jahre, „Rapid bin ich und will es sein“, versucht der Verein seit dem Einzug in das neue Weststadion kurz vor Anpiff im Stadion gemeinsam singen zu lassen, was einmal mehr und einmal weniger gut gelingt. Als diesmal der Block West dieses Lied während des Spiels im Support sang, kam das schon stärker rüber.

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