Bundesliga, Oberes Play-off, 1. Runde, 30.3.2025
Weststadion, 11.680
Klare Niederlage gegen die Dosen. Zuletzt gehörten die Matches gegen sie zu den besseren der Saison. Das war diesmal nicht der Fall. Noch halten wir aber den vorletzten Platz vor Blau-Weiß Linz. Die beiden Spiele gegen sie binnen vier Tagen im April werden die entscheidenden Begegnungen dafür werden, allerdings angesichts der beiden klaren Niederlagen gegen sie in der normalen Meisterschaft auch die schwersten Spiele. Besserung war zwar an diesem Tag nicht in Sicht, aber die Hoffnung darauf bleibt bestehen.
Aufgrund der Vorfälle in Hartberg hat die Bundesliga den Block West gesperrt und dazu auch gleich noch die gegenüberliegenden Sektoren der Nordtribüne (um ein Ausweichen wie vor fast genau zehn Jahren im März 2015 gegen den SCR Altach im Happel-Stadion zu verhindern), eine allfällige Nutzung des Gästesektors durch den Heimanhang verboten (wie vor fast genau sieben Jahren im April 2018 gegen den SKN St. Pölten geschehen) und grundsätzlich jede Bildung eines sogenannten „alternativen Fansektors“ mit organisiertem Support unter Strafe gestellt. Rund 9.000 Plätze standen daher für dieses Spiel nicht zur Verfügung. Angesichts der zu erwartenden Trauerstimmung war auch der Andrang auf die restlichen Plätze gering, sodass dies abseits von Zeiten der Einschränkungen zum Schutz der Gesundheit in der Corona-Pandemie das schlechtbesuchteste Heimspiel gegen den Dosenkonzern war.
Ein Stadionbesuch ist aber auch bei solch einem Spiel ein Erlebnis, da man doch immer wieder neue Sachen sieht. So diesmal der Ausschluss von Grgić mit Gelb-Rot, da er das Spielfeld nach Behandlung draußen nach Hereinwinken durch den Schiedsrichter betreten hatte. Dies war falsch, da er zwischenzeitlich ausgewechselt wurde, was weder dem Schiedsrichter noch Grgić bewusst war. Das ist verrückt.
Sonntag, 30. März 2025
Samstag, 29. März 2025
Lambrechten – Senftenbach 1:2 (1:1)
Oberösterreich, Bezirksliga West, 15. Runde, 29.3.2025
Sportplatz Lambrechten, 100
Schnell ging Lambrechten nach fünf Minuten in Führung, die Gäste der Union Senftenbach glichen aber noch vor der Pause aus und gewannen mit ihrem zweiten Tor eine Viertelstunde vor Schluss das Match.
Bei meinem ersten Besuch hier im Juni 2024 hoffte man beim SV Lambrechten zum Saisonende noch auf das Erreichen eines Relegationsplatzes, den schließlich nach Senftenbach ging. In der Relegation unterlagen sie knapp dem ATSV Sattledt und blieben damit in der Bezirksliga. In dieser Saison spielen die Senftenbacher erneut oben um den zweiten Platz mit, während Lambrechten im Mittelfeld der Tabelle liegt.
Eine weitere Entwicklung im Vergleich zum vorigen Jahr ist, dass die schon damals pyrotechnisch aktiven Fans mittlerweile mit dem Namen Crew 4772 Fetzen auf ihrem Standort aufgehängt haben. Das Regenwetter verhinderte eine größere Aktion. Zum Einlauf gab es neben einer Fackel hinter dem Fetzen nebenan auf der Tribüne grüne und weiße Fahnen in den Vereinsfarben. Auch zum Torerfolg leuchtete eine Fackel auf. 4772 ist die Postleitzahl von Lambrechten.
Sportplatz Lambrechten, 100
Schnell ging Lambrechten nach fünf Minuten in Führung, die Gäste der Union Senftenbach glichen aber noch vor der Pause aus und gewannen mit ihrem zweiten Tor eine Viertelstunde vor Schluss das Match.
Bei meinem ersten Besuch hier im Juni 2024 hoffte man beim SV Lambrechten zum Saisonende noch auf das Erreichen eines Relegationsplatzes, den schließlich nach Senftenbach ging. In der Relegation unterlagen sie knapp dem ATSV Sattledt und blieben damit in der Bezirksliga. In dieser Saison spielen die Senftenbacher erneut oben um den zweiten Platz mit, während Lambrechten im Mittelfeld der Tabelle liegt.
Eine weitere Entwicklung im Vergleich zum vorigen Jahr ist, dass die schon damals pyrotechnisch aktiven Fans mittlerweile mit dem Namen Crew 4772 Fetzen auf ihrem Standort aufgehängt haben. Das Regenwetter verhinderte eine größere Aktion. Zum Einlauf gab es neben einer Fackel hinter dem Fetzen nebenan auf der Tribüne grüne und weiße Fahnen in den Vereinsfarben. Auch zum Torerfolg leuchtete eine Fackel auf. 4772 ist die Postleitzahl von Lambrechten.
Freitag, 28. März 2025
Admira Wacker – St. Pölten 1:1 (1:1)
2. Liga, 21. Runde, 28.3.2025
Bundesstadion Südstadt, 2.135
Pyro, Corteo, Choreos und strömender Regen im „Niederösterreich-Derby“. Gleich nach drei Minuten ging Tabellenführer Admira Wacker in Führung. Im Unterschied zum 0:1 in der Hinrunde im Herbst in St. Pölten konnten die St. Pöltner aber diesmal ausgleichen und einen Punkt mitnehmen. In Summe war das auch ein verdientes Remis. Admira Wacker bleibt damit weiter an der Tabellenspitze, aber nur mehr zwei Punkte vor der SV Ried. Ein spannendes Rennen.
Die Gate 2 Admira hatte beim vorherigen Spiel, mit Plakaten und per Video für den Treffpunkt im Südstadtzentrum geworben, von wo die versammelte Admira-Kurve mit Südstadt Fanatics und Syndikat 46 ab 19:05 Uhr (Vereinsgründungsjahr 1905, wie auch schon beim Derby 2023) im mit reichlich Fackeln begleiteten ansehnlichen Corteo zum Stadion zog. „Game on!“ hieß es in der Choreographie, die das Derby auf das Wurfpfeil-Spiel Darts ummünzte. „It's time to beat these dirty bastards again!“ lautete die Devise. Drei durch den Sektor bewegte Pfeile trafen nacheinander punktgenau ihr Ziel in der Zielscheibe, wofür auf hochgehaltenen Zettel die höchstmögliche Punktezahl von 180 Punkten vergeben wurde. „Derbysieg – 180 – Holt das Maximum!“ war auf den Zetteln zu lesen. Spruchbänder beschäftigten sich mit St. Pöltner Instagram-Aktivitäten, gaben einen Konter zu einem St. Pöltner Gummipuppen-Spruchband in einem vorherigen Derby und kritisierten St. Pöltner Graffiti-Aktivitäten. Zum Wiederbeginn nach der Pause zeigte die Admira eine Pyroshow.
Auf St. Pöltner Seite gibt es neben der Wolfbrigade 04 seit heuer die neuen Youth Boyz (2025). Der Auswärtsmob ging nicht auf den Bundesliga-Auswärtssektor auf der Tribüne, was aufgrund des Regens möglich gewesen wäre, sondern verblieb im dachlosen alten Auswärtssektor, von dem man aus im Unterschied zur Tribüne das Gegenüber sieht. „Wölfe“ war das Thema ihrer Choreographie zu Spielbeginn mit Bezug auf das St. Pöltner Wappentier, mit Banner am Zaun und nachfolgender schöner Pyrotechnik. Pyro wurde immer wieder gezündet und dem regnerischen Südstadtwetter getrotzt.
Wenn Admira Wacker den Aufstieg in die Bundesliga schafft, war dies das vorerst letzte Derby.
Bundesstadion Südstadt, 2.135
Pyro, Corteo, Choreos und strömender Regen im „Niederösterreich-Derby“. Gleich nach drei Minuten ging Tabellenführer Admira Wacker in Führung. Im Unterschied zum 0:1 in der Hinrunde im Herbst in St. Pölten konnten die St. Pöltner aber diesmal ausgleichen und einen Punkt mitnehmen. In Summe war das auch ein verdientes Remis. Admira Wacker bleibt damit weiter an der Tabellenspitze, aber nur mehr zwei Punkte vor der SV Ried. Ein spannendes Rennen.
Die Gate 2 Admira hatte beim vorherigen Spiel, mit Plakaten und per Video für den Treffpunkt im Südstadtzentrum geworben, von wo die versammelte Admira-Kurve mit Südstadt Fanatics und Syndikat 46 ab 19:05 Uhr (Vereinsgründungsjahr 1905, wie auch schon beim Derby 2023) im mit reichlich Fackeln begleiteten ansehnlichen Corteo zum Stadion zog. „Game on!“ hieß es in der Choreographie, die das Derby auf das Wurfpfeil-Spiel Darts ummünzte. „It's time to beat these dirty bastards again!“ lautete die Devise. Drei durch den Sektor bewegte Pfeile trafen nacheinander punktgenau ihr Ziel in der Zielscheibe, wofür auf hochgehaltenen Zettel die höchstmögliche Punktezahl von 180 Punkten vergeben wurde. „Derbysieg – 180 – Holt das Maximum!“ war auf den Zetteln zu lesen. Spruchbänder beschäftigten sich mit St. Pöltner Instagram-Aktivitäten, gaben einen Konter zu einem St. Pöltner Gummipuppen-Spruchband in einem vorherigen Derby und kritisierten St. Pöltner Graffiti-Aktivitäten. Zum Wiederbeginn nach der Pause zeigte die Admira eine Pyroshow.
Auf St. Pöltner Seite gibt es neben der Wolfbrigade 04 seit heuer die neuen Youth Boyz (2025). Der Auswärtsmob ging nicht auf den Bundesliga-Auswärtssektor auf der Tribüne, was aufgrund des Regens möglich gewesen wäre, sondern verblieb im dachlosen alten Auswärtssektor, von dem man aus im Unterschied zur Tribüne das Gegenüber sieht. „Wölfe“ war das Thema ihrer Choreographie zu Spielbeginn mit Bezug auf das St. Pöltner Wappentier, mit Banner am Zaun und nachfolgender schöner Pyrotechnik. Pyro wurde immer wieder gezündet und dem regnerischen Südstadtwetter getrotzt.
Wenn Admira Wacker den Aufstieg in die Bundesliga schafft, war dies das vorerst letzte Derby.
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