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Donnerstag, 25. Januar 2024
Legia Warszawa – Rapid 1:1 (0:0)
Testspiel, 25.1.2024
Cornelia Sport Center, ca. 100
Das zweite Match eines Testspiel-Doppels von Rapid im Trainingslager. Auch das dritte Spiel im heurigen Winterquartier nach 1. FC Slovácko vorige Woche und Szeged-Csanád Grosics Akadémia wenige Stunden zuvor am selben Tag bestritt Rapid als nominelle Auswärtsmannschaft im Auswärtsdress. Angetreten wurde in abseits der Verletzten Bestbesetzung gegen den polnischen Erstligisten Legia Warszawa. Chancen gab es im Spiel, wenngleich sie nicht zahlreich waren. Burgstaller erzielte nach einer Stunde die Führung für Rapid. Per Elfmeter glich Legia aus.
Vorige Saison schloss Legia Warszawa am zweiten Tabellenplatz ab und rangiert derzeit auf Platz fünf. Alles besser als die Saison 2021/22, in der Legia als amtierender polnischer Meister lange in Abstiegsgefahr war bevor man sich doch noch derappelte. Rapid war zuletzt im Juli 1996 in einem Sommer-Freundschaftsspiel in Güssing auf Legia Warschau getroffen und hatte dabei vor 2.500 Zuschauerinnen und Zuschauern mit einem Ivanov-Freistoßtor 1:0 gewonnen. So viele Leute waren beim Spiel in Belek an diesem Tag nicht, aufgrund großen polnischen Umfelds und auch einiger Legia-Kibice war das für ein Trainingslager-Spiel aber doch eine beachtliche Menge.
Im Cornelia Sport Center hatte Rapid zuletzt 2022 gegen Cracovia und 2019 gegen Odense gespielt. Am zweiten Platz der Anlage spielte hier an diesem Tag Borac Banja Luka mit Ex-Rapidler Srđan Grahovac gegen den FK Baltika aus dem russischen Kaliningrad (Královec).
Szeged-Csanád Grosics Akadémia – Rapid 1:1 (1:0)
Testspiel, 25.1.2024
Susesi Sport Center, ca. 5
Das erste Match eines Testspiel-Doppels von Rapid im Trainingslager. Rapid spielte mit der zweiten Garnitur. Gartler in der ersten Hälfte und Unger in der zweiten Hälfte konnten sich im Tor jeweils einmal auszeichnen. Bitter war die Verletzung von Bajlicz. In einer nicht unbedingt unterhaltsamen Partie erzielte Rapid (Sattlberger) mit guter Chancenauswertung ein Tor nach einem Corner gegen den ungarischen Zweitligisten mit dem etwas umständlichen Namen Szeged-Csanád Grosics Akadémia, der die seit 2013 laufende Zusammenarbeit des 2011 neu gegründeten und der römisch-katholischen Diözese Szeged-Csanád gehörenden Klubs Szeged 2011 FC mit der seit 2009 bestehenden, nach der Tormannlegende Gyula Grosics benannten Nachfußballfußballakademie Grosics Labdarúgó Akadémia aus Gyula widerspiegelt. Dieser neugegründete Verein aus Szeged ist nicht identisch mit dem 1919 gegründeten Eisenbahnersportverein Szegedi VSE, der 1941/42 und 1943/44 zwei Erstligasaisonen in der ungarischen NB I hatte, aber mit Ausnahme der jüngsten Drittligasaison in der NB III 2020/21 seit Jahrzehnten nur mehr fünft- oder viertklassig (wie derzeit) spielt. Daneben hatte es in Szeged aber unter anderem auch den 1899 gegründeten Szegedi Atlétikai Kluby (SZAK) gegeben, der 1926 bis 1931 Bástya FC und 1931 bis 1944 Szeged FC hieß. In jener Zeit traf Rapid auf diesen Verein im Juli 1928 in einem Sommer-Freundschaftsspiel vor 4.000 Zuschauerinnen und Zuschauern auf der Pfarrwiese (2:4-Niederlage) und noch einmal am 25. Dezember 1933 im Rahmen eines Weihnachtsturniers in Hütteldorf vor 3.000 Leuten (8:3-Sieg). Der SZAK verschwand 1977 in einer Fusion mit dem Szegediner Erstligaverein SZEOL SC zum SZEOL AK, der nach insgesamt 23 NBI-Saisonen von 1954 bis 1990/91 schließlich im Jahr 1999 aufgelöst wurde.
Spielort war der Trainingsstandort von Szeged-Csanád Grosics Akadémia, das Susesi Sport Center in Serik, wo Rapid zuletzt 2023 gegen Śląsk Wrocław (ebenfalls auf Platz B) und 2020 gegen Maribor (auf Platz A) gespielt hatte. Publikum gab es an diesem Vormittag hier wenig, allerdings immerhin einen interessierten Platzwart-Hund. Fußballerisch war auf der Anlage aber viel los. Am Platz daneben trainierte während des Spiels Zagłębie Lubin und nach Schlusspfiff wartete schon Yozgat Bozokspor darauf, den Platz zu nutzen.
Für Rapid stand nach dieser 11-Uhr-Partie am Nachmittag am 17 Uhr das Spiel in Belek gegen Legia Warschau an.
Donnerstag, 18. Januar 2024
Slovácko – Rapid 1:2 (0:0)
Testspiel, 18.1.2024
S&B Sport Organization Football Complex Belek, ca. 15
Starkregen prägte das Testspiel im Trainingslager in der Türkei. Anfangs war es noch trocken und Rapid hatte gute Chancen. Gegen Ende der ersten Hälfte begann es immer stärker zu regnen, sodass die in der Pause durchgewechselte Rapidmannschaft ein mit den Füßen gespieltes Wasserballmatch zu liefern hatte. Hedl wurde zunächst noch nicht gewechselt und konnte sich auszeichnen, indem er einen Elfmeter gleich zweimal hielt (samt Wiederholung). Freuen konnte man sich darüber aber nur kurz, da ein im Regen abgefälschter Freistoß im Tor landete. Als Fußballspiel konnte man die Wasserschlacht nur bedingt werten. Ebenfalls per Elfmetern gewann Rapid schließlich das Testspiel gegen den 1. FC Slovácko, derzeit Tabellenvierter der tschechischen ersten Liga. Gegen den Verein aus der Stadt Uherské Hradiště in der Mährischen Slowakei (Slovácko oder Moravské Slovensko) hatte Rapid auf Kampfmannschaftsebene zuletzt 2018 im Prater gespielt. Dazwischen hatte es auch Begegnungen der zweiten Mannschaften gegeben, u.a. 2021.
Gespielt wurde auf der Anlage in Kadriye, auf welcher 1. FC Slovácko bereits seit Samstag trainiert. Austragungsort war der Platz mit der Nummer 2.
Der S&B Sport Organisation Belek Football Complex umfasst vier Spielfelder und liegt unmittelbar gegenüber des Calista Sports Center sowie in Nachbarschaft zum Hüseyin Aygün Football Center und dem Limak Arcadia Atlantis Football Centre, die ich in den vergangenen Jahren bereits besucht hatte.
Vor dem Spiel habe ich die antiken Ruinen von Maximianupolis besichtigt.
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