Samstag, 5. September 2026
Maria Saal – ASV 2:0 (0:0)
Kärnten, Unterliga Mitte, 6. Runde, 5.9.2026
Sportplatz Maria Saal, 130
Mit Rapid-Hymne und „Rapid, wos war i ohne di“ in Maria Saal. Zur Samstagnachmittagsbegegnung hatten gar nicht wenige Rapidfans den Weg hierher als Vorprogramm für das abendliche Cupspiel in Klagenfurt gefunden hatten. Als gute Gastgeber spielte man so in der Pause über die Lautsprecher die Rapid-Hymne und das erwähnte Lied in der Jazz-Gitti-Version. Auch Seven Nation Army von den White Stripes im Pausenprogramm konnte man quasi als Rapid-Musikprogramm subsumieren. Am Spielfeld konnte der SK Maria Saal auch in der Rapidviertelstunde treffen und mit zwei Toren das Match gegen den Annabichler Sportverein aus Klagenfurt gewinnen.
Der SK Maria Saal wurde 1962 gegründet und 1963 beim Kärntner Fußballverband angemeldet, wonach man 1963/64 in der 2. Klasse des KFV mit dem Meisterschaftsbetrieb begann. Größter Vereinserfolg war der nach Aufstieg als Meister aus der 1. Klasse C 2007/08 in die Unterliga dann gleich darauf darin 2008/09 in der Relegation geschaffte Aufstieg in die Kärntner Liga. In dieser höchsten Spielklasse Kärntens spielten sie 2009/10 bis 2022/23 eineinhalb Jahrzehnte und sind seither wieder in der Unterliga. 2018/19 konnte der SK Maria Saal am ÖFB-Cup teilnehmen und empfing hier vor 500 Zuschauerinnen und Zuschauern den Bundesligisten SKN St. Pölten mit Didi Kühbauer als Trainer, wobei René Gartler drei Tore zum St. Pöltner 6:0-Sieg erzielte.
Im Vereinswappen ist der Kärntner Herzogsstuhl abgebildet, ein bei Maria Saal auf dem Zollfeld stehender steinerner Thron aus dem 9.Jh., auf dem bis 1597 die Kärntner Landesfürsten nach Weihe im Dom von Maria Saal im Zuge ihrer Amtseinsetzung von ihren Untertanen gehuldigt wurde und sie erstmals in ihrem neuen Amt zu Gericht saßen und Lehen vergaben.
Vor dem Spiel habe ich Maria Saal besichtigt.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)

















Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen