Mittwoch, 30. September 2026

Mosonszentmiklós – Üstökös Bácsa 1:6 (1:2)

Ungarn, Győr-Moson-Sopron, Keglovich László Megyei Kupa, 3. forduló, 30.9.2026
Mosonszentmiklósi Sporttelep, ca. 100

Flutlichtspiel-Premiere im Cup in Mosonszentmiklós. Es war ein Spiel im Regionalcupbewerb im Győr-Moson-Sopron vármegye, benannt nach dem für Soproni VSE und Győri ETO aktiv gewesenen Fußballer László Keglovich, der mit dem ungarischen Olympiateam 1968 die Goldmedaille gewonnen hatte. Die Heimmannschaft aus der fünftklassigen Győr-Moson-Sopron vármegye, II. osztály, Északi-csoport konnte das Match in der ersten halben Stunde noch offen halten, unterlag aber schließlich klar gegen die in der viertklassigen Megyei I. osztály spielenden Gäste aus Győr, die seit 2018 als Zusammenarbeit zwischen dem 2000 gegründeten Jugendfußballverein Üstökös FC Győr und dem 1995 gegründeten Bácsa FC unterwegs sind. Nur ein Tor kurz vor der Pause blieb Mosonszentmiklós vergönnt. Der Anschlusstreffer zum 1:2 wurde mit Rufen „Hajrá! MESE!“ vom Anhang gefeiert.
Der Verein Mosonszentmiklósi SE wurde 1923 gegründet. Nachdem das Dorf 1973 mit dem Nachbaroit Lébény zusammengelegt wurde, spielte man 1973 bis 1977 zunächst unter dem Namen Lébénymiklós. 1977 hat man den Verein mit Lébény SE fusioniert, wobei hier mit der zweiten Mannschaft als Lébénymiklós II. gespielt wurde. Anfang der 1980er machte man sich als eigener Verein Miklósi SE wieder selbständig und heißt nunmehr seit Ende der 1990er Jahre Mosonszentmiklósi SE. 1989 wurde auch die Gemeindefusion wieder aufgelöst und Lébény und Mosonszentmiklós wieder eigene Gemeinden. Nach 1980/81 bis 2003/04 in der höchsten Liga auf Komitatsebene spielt der Fußballverein seither eine Spielklasse darunter.
Der Sportplatz liegt in Mosonszentmiklós, einer westungarischen Gemeinde im Győr-Moson-Sopron vármegye, in der 2.600 Menschen leben. Bemerkenswert sind neben dem nun erstmals auch bei einem Spiel eingesetzten modernen LED-Flutlicht, welches das ältere Licht ersetzte, zwei überdachte Sitzplatztribünen. Überragt wird die Sportanlage von einem Wasserturm.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen