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Montag, 16. Januar 2023
Śląsk Wrocław – Rapid 3:2 (2:2)
Testspiel, 16.1.2023
Susesi Sport Center, ca. 15
Erstes Testspiel im Rapid-Trainingslager in der Türkei. Eine Niederlage gegen den polnischen Erstligisten WKS Śląsk Wrocław, welche die Herbstsaison der Ekstraklasa am elften von 18 Tabellenplätzen abgeschlossen hatten. Bei den Gegentoren sahen wir nicht gut aus und hatten Luft nach oben, wenngleich Burgstaller und Querfeld zum Ende der ersten Hälfte noch für den 2:2-Pausenstand sorgten. Bis auf den nach einer halben Stunde für Dibon eingewechselten Querfeld trat wie gewohnt zur zweiten Halbzeit eine durchgewechselte Mannschaft an, in der auch Petrovič wieder zurückkehrte. Es gab vorne einige Chancen, allerdings hinten einen Elfmeter mit dem dritten Tor von Śląsk Wrocław.
Es war das erste Spiel Rapids gegen Śląsk Wrocław seit einem Wintertestspiel im Hanappi-Stadion 2001, das mit 1:2 ebenfalls verloren ging.
Die Begegnung des Jahres 2023 war ursprünglich auf der Hotelanlage Kaya Palazzo geplant gewesen, in der Śląsk Wrocław wohnt und trainiert, wurde dann aber kurzfristig in das vom Spiel gegen Maribor vor drei Jahren bekannte Susesi Sport Center verlegt. Damals wurde hier auf Platz A gespielt. Dieses Mal war es Platz B. Anstelle von Tribünen wie dort gibt es hier Sessel für das interessierte Publikum, zu dem Vertreter von Lechia Gdańsk gehörten. Auf Platz A spielten eine halbe Stunde später parallel Bohemians Praha und Zagłębie Lubin gegeneinander. Auf einem weiteren Trainingsplatz trainierte Wisła Płock und nach dem Rapidspiel rollten schon die Busse der nächsten Mannschaften ein. Viel Betrieb hier.
Vor dem Spiel wurde am Strand von Belek spaziert.
Freitag, 3. Juli 2015
Celje - Śląsk Wrocław 0:1 (0:1)
Europa League, 1. Qualifikationsrunde, 2.7.2015
Športni park pod Golovcem, 4.900
Mit einem Auswärtstor nach einer halben Stunde Spielzeit und einem verdienten Sieg als stärkere Mannschaft setzte sich Śląsk Wrocław in Celje durch und hat gute Karten für den Aufstieg in die zweite Qualifikationsrunde zur Europa League. Nach der Pause hatte Celje auch gute Phasen, doch es reichte nicht.
Auf Seiten von Celje stimmte auf der Haupttribüne das eine oder andere Mal ein halbes Dutzend Leute Celje-Sprechchöre an, in welche drei oder viermal ein Großteil der heimischen Zuschauerinnen und Zuschauer einstimmte. Im Auswärtsblock von Śląsk Wrocław hatten sich gut 1.500 Fans eingefunden. Eine stolze Anzahl, der Support war etwa ein Drittel der Spielzeit ansprechend. Nach Beginn der zweiten Halbzeit gab es eine Pyro-Einlage und Fahnen wurden geschwenkt.
Der NK Celje wurde 1919 als I. SSK Celje (I. slovenski Športni klub Celje) als slowenischer Fußballverein nach dem Ende der Habsburgermonarchie gegründet. Bereits seit 1906 war in der Stadt im deutschen Athletik Sportklub Cilli Fußball gespielt worden. Unter der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg wurden die slowenischen Vereine aufgelöst. Im kommunistischen Jugoslawien wurde 1946 der Fußball in Celje im NK Kladivar organisiert, dem slowenischen Ausdruck für einen Schmied. 1967 wurde Kladivar mit dem 1952 gegründeten Eisenbahnerverein ŽNK Celje fusioniert. Nach dessen Zerfall wurde daraus der NK Celje, teilweise mit Sponsornamenszusatz. Größter Erfolg im jugoslawischen Fußball war eine Saison in der zweiten Liga 1964/65. Seit der slowenischen Unabhängigkeit 1991 spielte Celje ununterbrochen in der ersten slowenischen Liga. Die beste Meisterschaftsplatzierung war ein zweiter Tabellenplatz 2002/03. Der einzige Titelgewinn war der Cupsieg 2005, sechs weitere Male verlor man das Cupfinale. Im Europacup wäre ein Überstehen der 1. Qualifikationsrunde für Celje der größte Erfolg seit dem Weiterkommen in der Vorrunde und Ausscheiden in der 1. Hauptrunde im UEFA-Cup 2003.
Auf Sommertrainingslager in Kärnten spielte der SK Rapid 2008 in Bad Bleiberg ein Vorbereitungsspiel gegen Celje (3:1). Gegen den Vorgängerverein hatte Rapid bereits 1920 in Celje gespielt (8:1).
Das Stadion im Športni park pod Golovcem („Sportpark unterhalb des Golovec“) wurde 2003 eröffnet und ersetzte als Spielstätte des NK Celje das alte Stadion Skalna klet, wo der Verein seit der Fusion 1967 gespielt hatte. Zur Stadioneröffnung 2003 bestand zunächst nur die Haupttribüne mit 3.601 Plätzen. Zwischen 2005 und 2008 wurden schrittweise die drei weiteren Tribünenseiten errichtet sodass das Stadion heute eine Kapazität von 13.006 Plätzen hat. 6.556 Plätze der Haupttribüne und einer Hintertortribüne sind überdacht. Seit 2005 trägt das Stadion offiziell einen Sponsornamen. Zwischen 2004 und 2008 spielte die slowenische Nationalmannschaft hier ihre Länderspiele. Aus jener Zeit stammt auch der bisherige Rekordbesuch von 10.055 Zuschauerinnen und Zuschauern bei einem WM-Qualifikationsspiel gegen Norwegen 2005.
Vor dem Spiel wurde die Stadt Celje besichtigt.
































Športni park pod Golovcem, 4.900
Mit einem Auswärtstor nach einer halben Stunde Spielzeit und einem verdienten Sieg als stärkere Mannschaft setzte sich Śląsk Wrocław in Celje durch und hat gute Karten für den Aufstieg in die zweite Qualifikationsrunde zur Europa League. Nach der Pause hatte Celje auch gute Phasen, doch es reichte nicht.
Auf Seiten von Celje stimmte auf der Haupttribüne das eine oder andere Mal ein halbes Dutzend Leute Celje-Sprechchöre an, in welche drei oder viermal ein Großteil der heimischen Zuschauerinnen und Zuschauer einstimmte. Im Auswärtsblock von Śląsk Wrocław hatten sich gut 1.500 Fans eingefunden. Eine stolze Anzahl, der Support war etwa ein Drittel der Spielzeit ansprechend. Nach Beginn der zweiten Halbzeit gab es eine Pyro-Einlage und Fahnen wurden geschwenkt.
Der NK Celje wurde 1919 als I. SSK Celje (I. slovenski Športni klub Celje) als slowenischer Fußballverein nach dem Ende der Habsburgermonarchie gegründet. Bereits seit 1906 war in der Stadt im deutschen Athletik Sportklub Cilli Fußball gespielt worden. Unter der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg wurden die slowenischen Vereine aufgelöst. Im kommunistischen Jugoslawien wurde 1946 der Fußball in Celje im NK Kladivar organisiert, dem slowenischen Ausdruck für einen Schmied. 1967 wurde Kladivar mit dem 1952 gegründeten Eisenbahnerverein ŽNK Celje fusioniert. Nach dessen Zerfall wurde daraus der NK Celje, teilweise mit Sponsornamenszusatz. Größter Erfolg im jugoslawischen Fußball war eine Saison in der zweiten Liga 1964/65. Seit der slowenischen Unabhängigkeit 1991 spielte Celje ununterbrochen in der ersten slowenischen Liga. Die beste Meisterschaftsplatzierung war ein zweiter Tabellenplatz 2002/03. Der einzige Titelgewinn war der Cupsieg 2005, sechs weitere Male verlor man das Cupfinale. Im Europacup wäre ein Überstehen der 1. Qualifikationsrunde für Celje der größte Erfolg seit dem Weiterkommen in der Vorrunde und Ausscheiden in der 1. Hauptrunde im UEFA-Cup 2003.
Auf Sommertrainingslager in Kärnten spielte der SK Rapid 2008 in Bad Bleiberg ein Vorbereitungsspiel gegen Celje (3:1). Gegen den Vorgängerverein hatte Rapid bereits 1920 in Celje gespielt (8:1).
Das Stadion im Športni park pod Golovcem („Sportpark unterhalb des Golovec“) wurde 2003 eröffnet und ersetzte als Spielstätte des NK Celje das alte Stadion Skalna klet, wo der Verein seit der Fusion 1967 gespielt hatte. Zur Stadioneröffnung 2003 bestand zunächst nur die Haupttribüne mit 3.601 Plätzen. Zwischen 2005 und 2008 wurden schrittweise die drei weiteren Tribünenseiten errichtet sodass das Stadion heute eine Kapazität von 13.006 Plätzen hat. 6.556 Plätze der Haupttribüne und einer Hintertortribüne sind überdacht. Seit 2005 trägt das Stadion offiziell einen Sponsornamen. Zwischen 2004 und 2008 spielte die slowenische Nationalmannschaft hier ihre Länderspiele. Aus jener Zeit stammt auch der bisherige Rekordbesuch von 10.055 Zuschauerinnen und Zuschauern bei einem WM-Qualifikationsspiel gegen Norwegen 2005.
Vor dem Spiel wurde die Stadt Celje besichtigt.
































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