Freitag, 28. August 2026
St. Pölten – Austria Salzburg 1:0 (0:0)
2. Liga, 5. Runde, 28.8.2026
NÖ Arena, 1.976
Die St. Pöltner bleiben 1:0-Spezialisten, doch diesmal anders. Auch das fünfte Meisterschaftsspiel des SKN St. Pölten dieser Saison ging 1:0 aus. Nachdem die bisherigen vier Runden aber 1:0-Niederlagen gewesen waren, bedeutete das 1:0 hier das erste Tor, den ersten Sieg und die ersten Punkte für sie. Während sich die Austria Salzburg mit drei Siegen bei einer Niederlage in den ersten vier Runden in die Tabellenspitzengruppe nach vorn gedrängt hatten, waren die St. Pöltner, die vorige Saison bis zuletzt um Meistertitel und Aufstieg mitgespielt hatten, mit null Punkten am Tabellenende gestanden. Unter aus den Lautsprechern eingespielten Wolfsheulen betraten die Mannschaften das Spielfeld und zeigten dann in der ersten Hälfte nur wenig. Nach einer Stunde Spielzeit fiel aber das Tor des Abends. Die Salzburger drängten danach auf den Ausgleich, aber es blieb beim 1:0.
„St. Pöltner Jungs“ war u.a. von der St. Pöltner Süd zu hören. Hier hing nur mehr die Wolfbrigade, nachdem sich die Youth Boyz mit nicht geduldeter rechtsextremer Symbolik ins Aus geschossen hatten und daher nicht auftreten. „Als Youth Boyz stehen wir für unsere Fehler ein und übernehmen dafür die Verantwortung. Ob und wann wir wieder als Gruppe präsent sein werden, zeigen die nächsten Wochen.“ schrieben sie in ihrer Stellungnahme. Die Wolfbrigade verlautete dazu „Die von den Youth Boyz ausgesprochene Entschuldigung nehmen wir zur Kenntnis und akzeptieren sie. Ebenso begrüßen wir, dass die Verantwortlichen Konsequenzen gezogen haben. Gleichzeitig ist für uns klar: Worte allein reichen nicht.“ (Stellungnahmen sind im Internetz nachzulesen).
„Forza Viola alè, wir wollen euch siegen seh'n“ sangen sie lang und laut im gut vollen Gästeblock. Der Wunsch erfüllte sich ihnen an diesem Freitagabend nicht. Aber es schaut nach einer stabilen Saison aus. Das zweite Jahr soll der Klassenerhalt ja immer schwieriger sein, sagt man. Jedenfalls wird ihnen die Saison in eineinhalb Monaten ein langerwartetes Highlight bringen.
1.976 Leute im Stadion war angesichts des St. Pöltner sportlichen Fehlstarts annehmbar, aber jedenfalls deutlich weniger als noch vorige Saison bei der Begegnung im Frühjahr hier.
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