Sonntag, 9. September 2012

SK Pama - UFC Pama 1:0 (0:0)

Burgenland, 1. Klasse Nord, 5. Runde, 8.9.2012
ASKÖ-Sportanlage Pama, 700

Mit etwas Glück − denn es sah lange nach einer klassischen 0:0-Partie aus − gewinnt der SK Pama das erste Ortsderby seit 16 Jahren gegen den UFC Pama. Es war ein offenes Match am Feld und ein Volksfest rund um dieses. 1.090 Menschen leben in der burgenländischen Ortschaft Pama und etwa 700 Leute fanden sich zu diesem Spiel an einem der beiden Sportplätze des Ortes ein. Denn sportlich ist Pama geteilt in zwei Lager, den politisch „roten“ und farblich grün-weißen SK Pama und den politisch „schwarzen“ und farblich blau-weißen UFC Pama.
Ein großes Derby in der sechsten Liga. Man möge mich korrigieren, aber dies ist wohl der kleinste Ort Österreichs, in dem es ein Derby zweier Vereine gibt.
Beiderseits gab es Fangruppen, Fahnen und ein bißchen Pyrotechnik. Die Gäste hatten dazu ein Transparent mit Spruch mit und machten sich auch während des Spiels ein wenig gesanglich bemerkbar.
Das Spiel zog Interessierte von nah und fern an. So nutzte eine Gruppe aus Zurndorf den Anlaß für einen Ausflug (reichlich Leergut entsorgten sie zum Mißfallen des Trainers des SK Pama sowie des Schiedsrichters am Spielfeld) und ein Expeditionsteam des Ballesterer erforschte Land und Leute für die Oktober-Ausgabe ihrer Zeitschrift.
Der SK Pama wurde 1924 gegründet. An der burgenländischen Meisterschaft nahm man erstmals 1931 teil. Die 2. Klasse und die 1. Klasse blieben über Jahrzehnte das sportliche Revier, bis 1996 der Aufstieg in die 2. Liga, die fünfte Leistungsstufe, gelang. In dieser spielte der SK Pama bis man nunmehr 2012 wieder absteigen mußte. Ein Umstand, der aber immerhin nach über eineinhalb Jahrzehnten das Derby wiederbrachte.
Seinen Sportplatz bespielt der SK Pama seit den 1930er Jahren. Seit den 70er Jahren fanden immer wieder Ausbauten der Räumlichkeiten und der Infrastruktur statt. Eine überdachte Tribüne wie am Sportplatz des UFC Pama gibt es aber nicht.










































Keine Kommentare:

Kommentar posten