Sonntag, 25. Oktober 2015

Anif - Wacker Innsbruck Amateure 0:2 (0:0)

Regionalliga West, 14. Runde, 24.10.2015
Sportzentrum Anif, 253

Die zweitplatzierten Anifer verloren ihr Heimspiel gegen die sehr robust agierenden Innsbrucker Amateure, obwohl sie genügend Chancen für Tore gehabt hätten.
Der Union-Sportklub Anif wurde 1947 von zehn Frauen als Turnverein gegründet. Bald nahmen ihnen Männer die Geschäfte aus der Hand, 1948 wurde die Sektion Fußball eingerichtet. 1977 stieg Anif in die Alpenliga (Regionalliga) und 1978/79 sogar für eine Saison in die Zweite Division auf. Man erreichte nur acht Punkte und stieg gleich wieder ab.
Da die Amateure der Salzburger Dosen nicht aufsteigen dürfen, verkaufte der USK Anif seine Lizenz an den Konzern des Bösen, die da damit 2012 das Konstrukt FC Liefering bastelten, das ohne irgendwie versteckt zu werden das Red-Bull-Amateurteam ist, aber formaljuristisch durch die Anifer Lizenz ein eigenständiger Verein wäre. Die Bundesliga gab der Verarschung ihrer Regeln und der übrigen Vereine, die sich an sie halten, unterwürfig ihr Placet. In Anif wurde mit der Lizenz der Red Bull Amateure ein FC Anif gegründet, der sich nach kurzer Frist als Red Bull Salzburg Amateure / Anif wieder in USK Anif umbenannte.
Das Anifer Sportzentrum wurde 1985 nach zweijähriger Bauzeit mit einem Spiel gegen die Wiener Austria eröffnet und besitzt eine Kapazität von 3.500 Plätzen. Die neue Sportanlage löste den alten Sportplatz im Ortszentrum ab.
Vor dem Spiel wurde der Ort Anif besichtigt.

Kommentare:

  1. das mit der "lizenz" stimmt so ja nicht ganz. der fc liefering ist vereinsrechtlich der umbenannte alte usk anif. die red bull amateure in der rlw sind in eine spielgemeinschaft mit einem neugegründeten fc anif gegangen, der nach dem lieferinger erreichens der ersten liga in usk anif zurückbenannt wurde.

    lizenzen gibt's ja in der 3. liga noch nicht

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Da hast du recht. Ich habe das in meiner Polemik verkürzend geschrieben.

      Löschen