Posts mit dem Label Gloggnitz werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Gloggnitz werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 20. September 2023

Altendorf – Gloggnitz U23 3:6 (2:2)

Testspiel, 20.9.2023
Sportanlage Altendorf, ca. 30

Ein torreiches Match gab es im Freundschaftsspiel zwischen dem SV Altendorf und der in der niederösterreichischen Reserve-Landesliga spielenden U23 der Sportvereinigung Gloggnitz am Mittwochabend.
Der SV Altendorf wurde 1981 als Sportverein Altendorf-Penk gegründet. Altendorf und Penk sind Nachbarorte, wobei Altendorf gemeinsam mit Loitzmannsdorf, Schönstadl, Syhrn und Tachenberg die Gemeinde Altendorf bildet und Penk zur Gemeinde Grafenbach-St. Valentin gehört. Bereits seit den 1960er Jahren war hier in Altendorf Fußball gespielt worden und ab 1976 war man zu Freundschaftsspielen und Turnieren angetreten. Der SV Altendorf nimmt an der Steinfeld-Hobbyliga teil und steht dort in der ewigen Tabelle von elf Vereinen am dritten Rang. Die Saison 2022/23 schloss man in der nach Wegbrechen mehrerer Teams nur mehr kleinen Liga am vierten und vier Plätzen ab.
Der Sportplatz in Altendorf wurde in den 1960er Jahren angelegt, 1975 renoviert und 1982 baute man Kabinen. Diese wurden später um eine Wohnhausanlage und die Mehrzweckhalle ergänzt. 2007 wurde das Spielfeld auf die meisterschaftstaugliche Mindestgröße von 90x60 Meter vergrößert, eine Flutlichtanlage und die Anzeigetafel installiert. Altendorf liegt im Bezirk Neunkirchen im niederösterreichischen Industrieviertel und hat 363 Einwohnerinnen und Einwohner.

Freitag, 3. August 2018

Zöbern – Gloggnitz 1:3 (0:0)

Niederösterreich, Meistercup, 1. Runde, 3.8.2018
Austadion, 85

Lange blieb das Spiel des niederösterreichischen Meistercups offen 0:0 bis eine Viertelstunde vor Schluss Zöbern, Meister der 2. Klasse Wechsel, in Führung ging und es ab jetzt Schlag auf Schlag ging. Schon zwei Minuten später glich der Meister der Gebietsliga Süd/Südost, die SV Gloggnitz, aus und drehte wenig später den Spielstand mit weiteren Toren. Den Schlusspunkt zum Gloggnitzer 3:1 erzielte Ex-Rapidler Helmut Prenner (drei Einsätze im Herbst 2005, darunter das legendäre Europacup-Heimspiel gegen Düdelingen mit 3:2 nach 0:2).
Der SC Zöbern wurde 1980 gegründet. 2018 kehrt man nach vier Jahren in der 2. Klasse wieder in die 1. Klasse Süd zurück.
Das Zöberner Austadion ist von bewaldeten Hügeln umgeben. Das neue Klubhaus wurde 2005 eröffnet.

Sonntag, 24. Juni 2012

Gloggnitz/Bezirksauswahl - Rapid 0:7 (0:3)

Testspiel, 23.6.2012
Alpenstadion Gloggnitz, 2.300

Eigentlich hat Rapid in diesem Match nicht 7:0 gespielt, sondern einmal 3:0 und einmal 4:0. Denn während in der ersten Hälfte der SV Gloggnitz den Gegner stellte, war dies in der zweiten Halbzeit eine Bezirksauswahlmannschaft. Das schönste Tor war der dritte Treffer noch vor der Pause: Konter von Hofmann, bei dem Louis Schaub mitläuft und den Ball zum Tor serviert bekommt.
Der SV Gloggnitz wurde 1922 gegründet und feiert somit heuer sein 90-jähriges Jubiläum. Größter Vereinserfolg war die Teilnahme an der ersten Saison der neu gegründeten Staatsliga 1949/50. Man stieg postwendend wieder ab, die Heimspiele gegen die großen Vereine des österreichischen Fußballs waren dennoch die Höhepunkte des Gloggnitzer Fußballs. Zuhause unterlag der SV Gloggnitz damals vor 8.000 Menschen 2:8 (0:3) gegen Rapid (vier Tore von Alfred Körner), während es vor 22.000 auf der Hütteldorfer Pfarrwiese nur zu einem knappen 2:1 (2:1) Rapids reichte (rapidarchiv.at). Die folgenden eineinhalb Jahrzehnte verbrachte der SV Gloggnitz zwischen zweiter und dritter Liga, bevor 1965 ein schneller Absturz bis in die letzte Spielklasse begann, aus der man sich bis 1982/83 wieder in die Landesliga hocharbeitete, um dann wieder bis in die 1. Klasse das Ligensystem hinunterzurutschen. Derzeit spielt man in der sechstklassigen niederösterreichischen Gebietsliga Süd/Südost.
Von 1947 bis 1972 bestand ein Vierteljahrhundert lang auch noch der Verein FEZ Gloggnitz (gegründet als Freiheit Gloggnitz), der dann mit dem SV Gloggnitz fusioniert wurde.
Der heutige Sportplatz wurde im September 1940 eröffnet. Aufgrund der einen Erstligasaison ist das Gloggnitzer Alpenstadion im großen Buch der österreichischen Fußballstadien vertreten. Die 1948 errichtete erste Tribüne ist darin abgebildet, die schon 1951 abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden mußte. Dieser wurde 1992 überdacht und überdauerte die Jahrzehnte, bis er 2009 abgerissen wurde. 2010 wurde eine neue Anlage mit Holzbau-Tribüne und neuem Eingangsbereich eröffnet.
Vor dem Spiel wurden die Stadt Gloggnitz und das hiesige Karl-Renner-Museum besichtigt. Das Schloß Gloggnitz ist von der Tribüne des Sportplatzes aus gut zu sehen.