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Montag, 3. Januar 2011

Buenos Aires


Rezension

Reinaldo Coddou H.
Buenos Aires
Die Welthauptstadt des Fußballs
Mannheim 2010 (Edition Panorama)
317 S.






Wunderschöne Bilder des Fußballs in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires bietet dieser Bildband. Reinaldo Coddou H. wurde durch seine Stadionpanoramen bekannt, die in der von ihm mitbegründeten deutschen Fußballkulturzeitschrift 11 Freunde veröffentlicht werden. Dort erschien in der November-Ausgabe auch bereits ein Vorgeschmack.
Es beeindrucken in diesem Buch seine Bilder von begeisterten Menschenmassen in herrlich inszenierten Stadien als auch seine Detailstudien des Fußballbetriebs. Es fasziniert sein Blick auf die Fans, die Akteure und die liebevoll ins Blickfeld genommenen architektonischen Gesamteindrücke sowie Details der großen Schüsseln und der kleinen Plätze. Was für Stadien, was für Plätze, was für Impressionen!

Als Welthauptstadt des Fußballs bezeichnet Reinaldo Coddou H. Buenos Aires aufgrund der unübertroffen großen Zahl an Fußballvereinen in der engeren Stadt und der umliegenden Provinz Buenos Aires. Er zählt sechzig (60!) Erst- bis Viertligisten auf. Neben den Bildern gibt es auch ein wenig Erläuterungen zur Fußballkultur in Argentinien, von den großen Vereinen bis hin zur niedrigen Gewaltschwelle, der Kehrseite der Fußballbegeisterung und der Mafiastrukturen der Fanklubs, der barra bravas (der wohl nicht weniger im Kriminal stehende Filz in den Chefetagen wird allerdings ausgelassen). Fußballregeln auf argentinisch nennt Coddou H. seine Ausführungen über hiesige Modifikationen, wo zum Schutz der Torleute vor den gegnerischen Fans der Seitenwechsel entfällt, die Gästefans das Stadion zuerst verlassen und die Heimfans warten müssen oder die Heimmannschaft die Dressen wechseln muß, wenn sie denen der Gäste zu ähnlich sind.

Die Texte sind informativ und gut. Doch das Faszinosum des Bands bleiben die unzähligen Bilder, an denen man sich nicht sattsehen kann.
Ansichten des Buchs gibt es im Internetz auf der Seite buenos-aires-futbol.com.

Mittwoch, 3. November 2010

11 Freunde, 108


Rezension


11 Freunde
Magazin für Fußballkultur
Nr.108, November 2010
130 S.






Beeindruckend sind die Fotos von Reinaldo Coddou H., in denen er Momente der Fußballs in Buenos Aires dokumentiert. Eine Faszination, die sich auch aus der Allgegenwart des Fußballs speist, wo doch 60 (!) Vereine der ersten bis vierten Liga aus der Metropole und ihrem Umland stammen. Allein 14 der 20 Erstligavereine stammen von hier, wie Peter Burghardt in seinem Text erzählt: Es ist ein gewöhnlicher Spieltag. Das heißt, daß acht der zehn wichtigsten Partien im Dunstkreis von 13 Millionen Einwohnern stattfinden. ... Nirgendwo sonst treten auf solchem Niveau in kurzer Zeit dermaßen viele Nachbarn gegeneinander an, zwischen Freitag und Sonntag die lokalen Erstligisten Argentinos, Quilmes, Banfield, Lanús, Tigre, All Boys, Arsenal, Huracán, Boca, Racing, River, Vélez, Independiente. Die letzten fünf davon waren Weltpokalsieger, bei den meisten ist das allerdings schon geraume Zeit her.

Daneben interessant sind noch Geschichten über die durch Revolution und nachfolgenden Terror gebrochene iranische Fußballergeneration der 1970er Jahre sowie über den kurzen Höhenflugs des usbekischen Bunyodkor, wo Rivaldo am Feld und Luis Felipe Scolari auf der Trainerbank an einem neuen Fußballgiganten basteln sollten − bis die Gunst des Diktators wieder entzogen wurde, kein Geld mehr da war und der Präsident im Gefängnis verschwand.

Das Herz des Rapidlers erwärmt das Heft, indem das Gerhard-Hanappi-Stadion diesmal das traditionelle Stadionposter ziert. Ein wunderschönes Panoramabild, das Reinaldo Coddou H. offensichtlich beim letzten Derby gemacht hat. Als Standort seiner Perspektive hat er das Garde-Eck auf der West gewählt.

Foto: Reinaldo Coddou H. (Facebook)
Leider wird im Interview mit Peter Pacult auf der Rückseite die falsche Mär wiederholt, daß Rapid im legendären gewonnenen Finalspiel um die deutsche Meisterschaft 1941 gegen Schalke 04 das 0:3 in der Rapidviertelstunde zum 4:3 umgedreht hätte. Die Tore fielen damals alle vor der letzten Viertelstunde. Das Spiel ist eine Ikone des nicht minder mythischen Rapidgeists, von Kampf und Einsatz bis zum Schluß. Mit den schon damals legendären 15 Schlußminuten hat es aber nichts zu tun.

Donnerstag, 7. März 2013

11 Freunde, 136


Rezension


11 Freunde
Magazin für Fußballkultur
Nr. 136, März 2013
114 S.






Eine positive Überraschung ist im Heft der Artikel von Andreas Bock über die Fans von Galatasaray. Ich hatte einen oberflächlichen Text erwartet. Aber es wurde in der deutschen Niederlassung und vor Ort in Istanbul recherchiert und mit den Leuten gesprochen.
Mit einem Portrait über Zlatan Ibrahimović und einem Interview mit Marko Arnautović gibt es einen kleinen Schwerpunkt über verhaltensauffällige Ballgenies. Ein Rätsel ist das Coverbild, in dem Ibrahimovićs Gesicht zur Schaufensterpuppe entstellt wirkt. Interessant ist im Heft weiters das biographische Interview mit dem DDR-Fußballer Peter Ducke.

Dazu wird über Bemühungen eines Protests gegen die irreal hohen Kartenpreise in der englischen Premier League berichtet. Ron Ulrich schreibt „In England besteht keine gewachsene Kultur der Mitbestimmung, beispielsweise durch Fanvertreter in den Gremien. Der Wille zur Veränderung wird daher immer mit einer gewissen Skepsis begleitet und teilweise als Verrat am Verein aufgefasst.“ Das Problem liegt wohl auch in der Struktur begründet, daß die Fußballvereine Privateigentum von Einzelnen sind und die Fans hierbei nicht ein integraler Bestandteil des Fußballs sondern schlicht Kunden sind. Und Kunden glauben in unserem kapitalistischen Wirtschaftssystem König zu sein und über ihre Kaufentscheidung Macht zu besitzen, während doch in Wahrheit ihre Funktion schlicht nur darin besteht, zu zahlen.

Als Stadionposter gibt es wieder einmal ein Stadion, das in dieser Serie schon einmal erschienen ist. Diesmal kommt das Dortmunder Westfalenstadion erneut dran. Wieder exzellent fotografiert von Reinaldo Coddou H. − doch wenn man schon dieselben Stadien alle paar Jahre erneut bringt und auch ein neues Foto gemacht wird, warum dann nicht auch aus einer anderen Perspektive? (Poster in Heft 31 und Poster in Heft 136)

Mittwoch, 14. Dezember 2016

11 Freunde, 181


Rezension


11 Freunde
Magazin für Fußballkultur
Nr. 181, Dezember 2016
114 S.






Die Liste an Beispielen, wo und wie Investoren Fußballvereine ruiniert haben ist lang. Christoph Biermann bietet hier eine schöne Auswahl daraus. Ein netter Artikel spürt dem Maskottchen von Partick Thistle in Glasgow nach, das sich als Kinderschreck eignet. Es ist allerdings Kunst.

Das beiliegende Stadionposter zeigt diesmal das Weststadion von Rapid. Ein zwar gut gewählter Moment für ein Panoramafoto − Pyro zur Rapidviertelstunde beim Derby im Oktober − und auch guter Standort von der der oberen Logenebene aus, allerdings ist die starke Präsenz des Dachs im oberen Teil des Bilds unschön. Die Bildqualität entspricht auch nicht dem hier schätzengelernten Stadionpanoramen-Standard von Reinaldo Coddou H. Im Begleittext auf der Rückseite werden Rapid und seine Stadiongeschichte in Summe stimmig vorgestellt. Kleinere Fehler, die sich in den Text eingeschlichen haben, fallen nicht wesentlich ins Gewicht.

Mittwoch, 12. März 2008

11 Freunde, 76


Rezension


11 Freunde
Magazin für Fußball-Kultur
Nr.76, März 2008
130 S.






Die große Geschichte ist diesmal dem Niedergang des 1. FC Kaiserslautern gewidmet. Meine Assoziationen zu diesem Verein beschränken sich auf die Aufstiegsmeisterschaft 1998, das WM-Stadion, das ich von ebendieser aus dem Fernsehen kenn', daß es in der Kurve große Schwenkfahnen gibt, was ich mal wo gelesen hab' - und daß Jürgen Macho dort gespielt hat. Bei dieser Gelegenheit hab' ich mal ein Auswärtsspiel des Vereins gesehen. Hat aber keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. So war nahezu alles in dem Artikel für mich neu, Geschichte, Fakten und Personen. So auch sehr interessant.

Amüsant ist, daß die Liste 25 Dinge über... diesmal "Sonnenkönigen" gewidmet ist, wobei anscheinend fleißig beim Ballesterer abgeschrieben worden ist und daher sagen wir mal überfokussierte Sätze wie "Kaum ein Land zieht übergeschnappte Mäzene so an wie Österreich." rausgekommen sind. Ein gewisses Mißverständnis, um nicht Ignoranz zu unterstellen, führt wohl auch zu einem Porträt von Paul Scharner, das von Unverständnis getragen ist, warum man denn ihn, der Zusatzschichten macht und sich mit einem "Mentaltrainer" verbessern will, nicht akzeptieren will. Jetzt will ich sein fußballerisches Können ganz und gar nicht geringschätzen, aber ein bisserl tiefer hätte man schon bohren können und nicht zu einseitig die Scharner-Geschichte erzählen. Der "Mentaltrainer" hat übrigens zuletzt den Dosen-Cotrainer Michael Streiter dazu gebracht, einen weißen "Danilo"-Schal à la junger Johannes Heesters zu tragen, damit seine Mannschaft besser spielt. "Wiener Filz", alles richtig und wahr, aber schade, daß auch die 11 Freunde in Summe oberflächlich schreiben, wenn es um den österreichischen Fußball(sumpf) geht. Denn gerade hier sind echte Reportagen wichtig.

Nett ist ein Artikel über das als "Stadion der Stille" beschriebene neue Arsenal-Stadion, wo die Atmosphäre des alten, das aufgrund seiner Lautstärke von bösen Zungen "Library of Highbury" genannt worden sei, noch unterboten werde. Und das ganze im vollkommenen Kontrast zu Arsenal-Auswärtsblocks, wo die Fans frei in ihrem Sektor stehen und trinken können und ihre Mannschaft lautstark anfeuern. Mad new world.

Der Stadionposter ist diesmal doppelseitig, mit dem Wiener Ernst Happel-Stadion und dem Berner Stade de Suisse Wankdorf. Warum hier die staatlichen Hauptstädte und nicht die EM-"Hauptstädte", was neben Wien Basel gewesen wäre, genommen worden sind, find' ich nicht ganz schlüssig. Leider ist durch die Doppelausgabe auch der Begleittext weggelassen worden, der ja zusammen dem großformatigen Panormamabild eigentlich unverzichtbarer Bestandteil des verehrten 11 Freunde-Stadionposters ist. Das ist beim Prater insofern verschmerzbar, als ihm ja schon im November 2004 in der Nr. 39 der Poster gewidmet war, den damals Michael Unger kommentiert hat. Anlaß war schon damals ein Deutschland-Länderspiel, 11 Freunde Haus- und Hofphotograph Reinaldo Coddou H. macht auch diesmal einen sehr guten Job, wobei er dankenswerterweise beim zweiten Mal eine andere Perspektive gewählt hat (oder nur diesmal einfach eine Karte für die C/D-Kurve und nicht für die Pressetribüne im Sektor B gehabt hat?).

Freitag, 9. Oktober 2015

11 Freunde, 167


Rezension


11 Freunde
Magazin für Fußballkultur
Nr. 167, Oktober 2015
114 S.






Zur Titelgeschichte über die Dortmunder Südtribüne gibt es einige nette Erzählungen von Fans und Spielern. Ähnliche Geschichten kann man wohl auch aus anderen Stehplatztribünen und Fansektoren hören, die Größte der Stehplatztribüne ist hier allerdings sicher etwas besonderes. Reinaldo Coddou H. fängt dies in seinen Bildern ein.
Ziemlich großartige historische Fotos sind hier aus der Sammlung von Amateuraufnahmen eines Sammlers zu sehen. Weiters gibt es im Heft Artikel über den leicht verrückten Finanzier und Präsidenten des KFC Uerdingen, die Verrücktheiten des als Show in ausverkauften Hallen aufgezogenen Indoor Soccer in den USA in den 1980er Jahren oder einen abgeklärt und vernünftig wirkenden Schiedsrichter, der im Hamburger Unterhaus im Rollstuhl pfeift. Aleksandar Holiga erzählt die immer wieder unglaublichen Geschichten um die mafiösen Aktivitäten des Zdravko Mamić und seines Clans, der Dinamo Zagreb und den kroatischen Fußball finanziell ausbeutet. Dazu gibt es auch noch eine Reportage über die Bemühungen zur Rettung von Bath City rund um den Filmregisseur Ken Loach.
Das Stadionposter zeigt das Berliner Olympiastadion.

Mittwoch, 17. März 2010

11 Freunde, 100


Rezension


11 Freunde
Magazin für Fußballkultur
Nr.100, März 2010
162 S.






Im März wird Geburtstag gefeiert. Während der ebenfalls vor zehn Jahren gegründete Ballesterer sein 50. Heft zelebriert, begeht 11 Freunde die 100. Ausgabe. Trotz ähnlichem Entstehungszusammenhang und sogar ähnlicher Jubiläumstitelblattidee, geprägte Schrift und ein Dress mit Nummer, haben sich die beiden Zeitschriften in den letzten Jahren auseinanderentwickelt. Das flüchtige Geschäft des sportlichen Geschehens ist bei 11 Freunde mehr ins Zentrum gerückt, Fans stehen mehr abseits. Immer wieder lesenswerte fußballkulturelle Artikel lassen einen wachsenden Anteil der von Innensicht der deutschen Bundesliga geleiteten Interviews und Geschichten von geringer Halbwertszeit aber meist verschmerzen.

Als Jubiläumsbeilage gibt es eine DVD mit dem Mitschnitt einer Lesung der Autoren Philipp Köster und Jens Kirschneck oder einem eher skurillen Gratulationsvideostakkato, in dem der Bogen der Prominenz von Thomas Schaaf bis zu Stermann und Grissemann reicht. Der spannendste Geburtstagsbeitrag im Heft ist eine Gesprächsrunde sechs mittelalter Herren, "Freunde der Fußballkultur", zum Thema "Was hat uns bloß so ruiniert?". Mit einigen wichtigen Bemerkungen über den modernen Fußball.
Ein großer Pluspunkt der Zeitschrift, seine Fotos, wird mit einer Auswahl der bisher besten Bilder gewürdigt. Leider befindet sich in der 100. Ausgabe allerdings das bisher qualitativ schlechteste Stadionposter (nicht wie üblich von Mitbegründer Reinaldo Coddou H.).

Abseits der Jubiläumsfeierlichkeiten gibt es schöne Geschichten über Fans des seit Jahrzehnten, gemessen an den Ansprüchen, erfolglosen Eintracht Braunschweig ("Wir sind Weltmeister im Verhältnis Anzahl der Fans zu verlorenen Punkten.") oder die Situation des seit 2004 titellosen Ajax Amsterdam.

Aus heimischer Sicht ist der bemerkenswerteste Artikel das Portrait von Rapid-Kapitän Steffen Hofmann. Ballesterer-Arzt Wolfgang Pennwieser zeichnet ein gelungenes Bild unseres Fußballgotts. Er prognostizierte auch die bei Erscheinen des Hefts noch offene Frage der Vertragsverlängerung richtig.

Mittwoch, 12. Juni 2013

11 Freunde, 139


Rezension


11 Freunde
Magazin für Fußballkultur
Nr. 139, Juni 2013
142 S.






Über Helmut Schulte bei Rapid gibt es einen kurzen Text von Philipp Köster. Die Skizzierung der Umstände ist im großen und ganzen zutreffend. Mehr als ein paar Worte zum Verständnis für Außenstehende gibt es aber nicht, denn Köster geht es weniger um den konkreten Fall als um ein pars pro toto: „Schulte steht ja stellvertretend für eine ganze Generation von Fachleuten, die sich binnen weniger Monate in gänzlich unterschiedlichen Strukturen bewähren müssen ... Sie alle sollen professionelle Strukturen aufbauen und pflegen, die längerfristig Erfolg ermöglichen. Das ist leichter gesagt als getan, in der Regel werden auch die Sportchefs schnell ins hektische und oft irrationale Tagesgeschäft hineingezogen.“

Über das ewige Thema des Niedergangs der Fankultur und auch der ganzen Fußballkultur in Italien berichtet Dominik Bardow. Er schreibt wie sich viele Fans all den auch Normalsterbliche betreffenden Schikanen und der Repression verweigern und deshalb einfach nicht mehr in die Stadien gehen. Neben den Erstligsten, die vor leerer Kulisse spielen, aber immerhin noch Pay-TV-Gelder kassieren, trifft dies vor allem Zweit- und Drittligisten, die es finanziell ruiniert. Bei der AS Roma begannen nun Bemühungen in die Gegenrichtung, mit Erleichterungen für Fans − die Initiative MyRoma setzte sich dafür ein, daß die nächste Kartenverkaufsstelle nicht mehr fünf Kilometer vom Stadion entfernt ist − und die Vereinsführung ermöglichte mit Mini-Abos Auswärtsspiele und Heimspiel-Abos für mehrere Spiele ohne Erwerb der Tessera del Tifoso.

Einen aufgelegten Elfmeter versemmelt leider Dirk Gieselmann. Er versucht sich an einem humorigen Essay darüber, zwölf Stunden lang im Pay-TV („Sky Austria“) österreichischen Fußball sehen zu müssen. Leider ergeht er sich in Platitüden, daß in Österreich alles kleiner, schlechter und lächerlicher ist anstatt die journalistische Qualität der Fernsehreportage stärker zu hinterfragen. Lesenswertes gibt es im Heft sonst noch vom Guernsey FC und über Ryan Giggs.

Das Stadionposter zeigt erneut ein bereits in einem vorigen Heft publiziertes Stadion, hier das Nürnberger Frankenstadion. Es gibt wenigstens eine andere Perspektive, Reinaldo Coddou H. photographierte diesmal aus dem Eckblock und nicht von der Haupttribüne wie beim Stadionposter in Heft 53, wodurch der eckige Grundriß und die Herausgehobenheit der Haupttribüne erkennbar sind.