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Freitag, 1. November 2024

Stetten – Fels 8:0 (3:0)

Niederösterreich, 2. Klasse Donau, 5. Runde, 1.11.2024
Alpenstadion Stetten, 70

Kantersieg im Alpenstadion im Nachtragsspiel der fünften Runde für den SV Stetten gegen einen klar unterlegenen USC Fels aus Fels am Wagram.
Der SV Stetten wurde 1933 gegründet. Die größten Erfolge waren der Meistertitel der 2. Klasse Donau 1985/86 und Aufstieg in die 1. Klasse Nordwest, der zweite Tabellenplatz im Oberen Play-off der 1. Klasse Nordwest 1993/94 und der Aufstieg in die Unterliga Nord-Nordwest und der zweite Tabellenplatz in der Unterliga Nord/Nordwest 1996/97, womit man in die neugegründete Gebietsliga Nord/Nordwest kam. Dort spielte man 1997/98 bis 2004/05. 2005/06 bis 2014/15 und 2017/18 war Stetten zuletzt in der 1. Klasse Nordwest.
Das Alpenstadion liegt am 278 Meter Seehöhe hohen Stettner Berg, einer in der hier flachen Landschaft des niederösterreichischen Weinviertels nicht weit von Wien und der Donau entfernt höheren Erhebung. Der Sportplatz wurde in den 1930er Jahren in einem Steinbruchgelände angelegt. 1965 wurde das flache alte Gebäude gebaut und in den 1984/85 mit einem Zubau erweitert. Das heutige große Klubhaus stammt aus den 1990er Jahren.

Sonntag, 11. September 2022

Obersdorf/Pillichsdorf – Stetten 1:2 (0:1)

Niederösterreich, 2. Klasse Weinviertel Süd, 4. Runde, 11.9.2022
Sportanlage Obersdorf, 100

Beste Stimmung, Speis und Trank beim Frühschoppen. Sportlich setzte es für den SCU Obersdorf/Pillichsdorf aber eine Niederlage gegen den SV Stetten. Die Gäste gingen kurz vor der Pause in Führung. Der Ausgleich eine Viertelstunde vor Spielende führte nicht zum Punktgewinn, da Stetten wiederum kurz vor Schluss ein zweites Mal traf. Obersdorf wartet nach einem Remis und nun drei Niederlagen noch auf einen Sieg in der neuen Saison.
Zum Frühschoppen um 12 Uhr mittags hatte man mit dem kulinarischen Angebot von Gemüselaberl, Grillhendl und Schnitzel geladen und zahlreiche Leute nahmen das gerne an. Vor dem Genuss des Mittagessens hatte man Wartezeit einzukalkulieren. Das Programm war aber ohnehin breit angelegt. Vor der Kampfmannschaft spielte der Nachwuchs und danach Reserve und Frauen.
Der SCU Obersdorf/Pillichsdorf wurde 1963 gegründet. Die Nachbarorte Obersdorf und Pillichsdorf waren damals selbständige Gemeinden. Pillichsdorf ist das noch heute. Obersdorf ist seit 1972 Teil von Wolkersdorf, mit dem es mittlerweile zusammengewachsen ist. Die größten Erfolge des Vereins waren die Meistertitel der 2. Klasse Marchfeld 1977/78 und 1996/97 mit den darauffolgenden Saisonen in der 1. Klasse Nord 1978/79 bis 1982/83 und 1997/98. Im Lauf der Jahrzehnte spielte der Verein zeitweise in der 2. Klasse Marchfeld und in der 2. Klasse Weinviertel Süd.
Ein Frauenteam wurde hier erstmals 1975 gegründet, aber nach einigen Spielen wieder aufgelöst. 1978 startete dann der DFC Obersdorf, der sich etablierte und 1986/87 in die Meisterschaft einstieg. 1992/93 (2. Division) sowie 1994/95 und 1995/96 (2. Division Ost) gewannen die Obersdorfer Frauen den Zweitliga-Meistertitel. Aus finanziellen Gründen verzichtete man aber auf den Aufstieg in die Bundesliga. Nach dem Ende des DFC Obersdorf 1999 baute der SCU Obersdorf/Pillichsdorf 2018 ein neues Frauenteam auf, das 2019/20 in den Meisterschaftsbetrieb einstieg und heute in der Gebietsliga Nordwest-Weinviertel spielt.
Der heutige Sportplatz wurde 1965 eröffnet. Der erste Sportplatz Ziegelofen war 1963 aufgrund der zu nahen Hochspannungsleitung gesperrt worden und der Verein hatte seine Matches zwischenzeitlich in Großengersdorf ausgetragen. 1998 bis 2000 wurde die Tribüne gebaut. In den Jahren 2007 bis 2009 wurden Kabinen und Kantine neu errichtet und ersetzten den Vorgängerbau aus den 1970er Jahren. 2011 wurde das Spielfeld neu angelegt und mit einem Freundschaftsspiel gegen die Vienna eröffnet. Das Rekordspiel fand hier 1997 statt, als der SCU Obersdorf/Pillichsdorf im direkten Entscheidungsspiel gegen Titelkonkurrent SC Matzen in der vorletzten Runde den Meistertitel der 2. Klasse Marchfeld vor 520 Zuschauerinnen und Zuschauern gewann.