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Freitag, 26. September 2025
Pottschach – Hochneukirchen 2:1 (1:0)
Niederösterreich, 2. Klasse Wechsel, 6. Runde, 26.9.2025
Sportplatz Pottschach, 69
Im Regenwetter gewann der Sportverein Sportfreunde Pottschach gegen den USC Hochneukirchen mit klar besserer erste Hälfte und etwas ausgeglichener zweiter Hälfte.
Der SVSF Pottschach wurde 1920 als 1. Pottschacher Arbeiter-Sportklub gegründet. Das erste Spiel trug man gegen den ASK Ternitz aus und nachdem man noch keinen Fußballplatz hatte, spielte man die eigenen Spiele auch zunächst am damaligen Ternitzer Sportplatz. Nach viel Arbeit hatte man sich aber bis Sommer 2021 einen eigenen Pottschacher Platz geschaffen. „In der Nachbargemeinde Grafenbach existierte gleichzeitig ein sogenannter ‚wilder‘ Verein, der weder gemeldet war, noch einen geregelten Spielbetrieb aufrecht erhielt. Auf die Spieler dieses Vereins wirkte die Aufwärtsentwicklung in Pottschach wie ein Magnet und nach nicht allzu langer Zeit wurde beide Vereine dann auch zusammengeschlossen.“ berichtet die Chronik. Trotzdem musste aus wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Spielbetrieb 1927 eingestellt werden. Erst 1932 konnte er wiederaufgenommen werden, 1934 wurde der Arbeitersportklub aber wie alle Arbeitervereine vom Austrofaschismus verboten und behördlich aufgelöst. 1935 entstand als Nachfolgeverein der SV Sportfreunde Pottschach und man richtete sich in Grafenbach am heutigen Sportplatzgelände ein. Größter Erfolg war der Meistertitel der sechstklassigen Unterliga Süd/Süd-Ost 1977/78 mit den darauffolgenden Jahren in der fünftklassigen Oberliga Ost 1978/79 bis 1980/81. Zuletzt spielte man 2015/16 und 2016/17 in der 1. Klasse Süd und ist seither in der achtklassigen 2. Klasse Wechsel.
Der in den 1930er Jahren errichtete Sportplatz liegt in Grafenbach, aber in dicht verbautem Gebiet gleich an der Grenze zu Pottschach, das seit 1973 Teil der Stadtgemeinde Ternitz ist. Die Anlage wurde in den 1950er Jahren, 1970er, 1980er und 1990er Jahren ausgebaut. Die in den 1970er Jahren errichtete Tribüne ist heute mit Sitzschalen in den rot-weißen Vereinsfarben versehen. Rekordbesuch waren 1.200 Zuschauerinnen und Zuschauer beim Pottschacher 2:0-Sieg gegen Gloggnitz im Herbst 1979. Einiges erinnert hier noch an das hundertjährige Jubiläum 2020. So gibt es in der Kantine eine schöne Ausstellung zur Vereinsgeschichte. Darunter sind auch Trikots eines Florian Grillitsch, der hier mit dem Fußballspielen begann und über die St. Pöltner Akademie noch als Jugendlicher nach Deutschland ging, wo er u.a. in Hoffenheim spielte. Herausragend ist der Matchwimpel vom Europacupfinale Rapids 1985.
Freitag, 29. Juli 2022
Zillingdorf – Pottschach 2:3 (0:1)
Testspiel, 29.7.2022
Sportplatz Zillingdorf, 45
Testspiel zwischen SV Zillingdorf aus der niederösterreichischen 2. Klasse Steinfeld und SVSF Pottschach aus der 2. Klasse Wechsel. Die Pottschacher gingen nach einer halben Stunde in Führung und konnten diese nach Zillingdorfer Ausgleich nach der Pause auf 1:3 erhöhen, bis als Schlusspunkt in Minute 89 ein schöner Zillingdorfer Weitschusstreffer zum 2:3 fiel.
Der Sportverein Zillingdorf wurde 1919 gegründet. Nach der Befreiung 1945 fusionierte man mit dem ASK Zillingdorf-Werk. 1819 bis 1931 bestand in Zillingdorf ein Braunkohlebergwerk, das in den 1920er Jahren mit 1.000 Beschäftigten seine Blütezeit hatte. Die größten Erfolg des SV Zillingdorf waren die Meistertitel der 2. Klasse Süd 1971/72, der 2. Klasse Steinfeld 2008/09 und 2015/16 sowie der Aufstieg als Tabellenzweiter ebenjener Liga nach Relegationsspielen 1995/96.
Der Sportplatz wurde 2003 bis 2006 mit einem ansehnlichen modernen Gebäude versehen, welches ein altes Klubhaus aus den 1970er Jahren ersetzte. „Ein Haus für alle Zillingdorfer Sportler“ steht am Eingang unter der Adresse „Am Sportplatz 1“.
Montag, 1. November 2021
Natschbach-Loipersbach – Pottschach 2:5 (1:2)
Niederösterreich, 2. Klasse Wechsel, 2. Runde, 1.11.2021
Sportanlage Loipersbach, 220
Ein Groundhopping-Kleinod im niederösterreichischen Unterhaus ist das als „Sandoval“ (Schild) oder „Sandarena“ (Platzsprecher) bezeichnete Speedway-Stadion in Loipersbach. Zum Derby gegen den Sportverein Sportfreunde Pottschach rief der USV Natschbach-Loipersbach und an einem goldenen Herbsttag kamen 220 Zuschauerinnen und Zuschauer – mehr als doppelt so viel, wie hier in der 2. Klasse Wechsel üblich sind. Sie sahen ein zwar engagiertes, aber unglückliches Spiel der Heimmannschaft mit einem abgewehrten Elfmeter und teilweise nicht gut aussehenden Gegentoren.
Der USV Natschbach-Loipersbach wurde 1973 gegründet. Zuvor waren im Jahr 1970 die bis dahin selbständigen Gemeinden Natschbach und Loipersbach zu einer gemeinsamen Gemeinde zusammengelegt worden. 1976 begann man mit dem Meisterschaftsbetrieb in der damaligen 2. Klasse Südwest des NÖFV und ist mittlerweile Stammgast der 2. Klasse Wechsel. Der erste Aufstieg der Vereinsgeschichte steht noch aus.
Die in den 1970er Jahren errichtete Sportanlage in Loipersbach dient nicht nur dem Fußball sondern vor allem auch dem Motorsport. Es gibt hier den Speedwayclub Schwarzatal. Gebaut wurde die Anlage für den Speedway-Staatsmeister 1971 und 1974 Josef „Pepi“ Haider aus Neunkirchen. Auf der 136 Meter langen Sand-Speedwaybahn finden regelmäßig Trainingstage und mehrere Rennen statt. Derzeit vor allem im Stockcar Racing Cup. Erst am Samstag hatte hier ein Stockcar-Rennen vor 500 Zuschauerinnen und Zuschauern stattgefunden.
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