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Sonntag, 26. Januar 2020

1922 Konyaspor – Pendikspor 1:1 (1:1)

Türkei, 2. Lig, Beyaz Grup, 20. Hafta, 26.1.2020
Selçuk Üniversitesi 15 Temmuz Stadyumu, ca. 200

Gegen Pendikspor aus İstanbul geriet 1922 Konyaspor zunächst in Rückstand, konnte diesen aber kurz vor der Pause ausgleichen. Worauf sogleich in ohrenbetäubender Lautstärke als Tormusik eine ziemlich fürchterliche Techno-Version von Seven Nation Army losging. Das war aber noch nicht einmal der Höhepunkt der musikalischen Fragwürdigkeit hier, denn in der Pause dröhnte eine Abfolge von „Macarena“ erst in einer Hiphop-Verwurstung und dann auch noch in einer Techno-Version aus den Lautsprechern.
Das heutige 1922 Konyaspor wurde 1955 von Arbeitern der Konya Şeker-Zuckerfabrik als Konya Şekerspor gegründet. Nach Jahrzehnten in den Amateurligen spielte man 2005/06 erstmals in der 3. Lig. Nach Abstieg schaffte man 2007 den Wiederaufstieg und marschierte dann 2008 gleich in die 2. Lig durch, in der man seither spielt. 2012 wurde der Drittligist Konya Şekerspor mit Konyaspor fusioniert und wurde unter dem Namen Anadolu Selçukluspor dessen Farmteam. Zu Saisonbeginn 2019 wurde der Verein in 1922 Konyaspor, nach dem Gründungsjahr des großen Stadtvereins, umbenannt.
Das Selçuk Üniversitesi 15 Temmuz Stadyumu ist das Universitätsstadion der Selçuk Üniversitesi im Stadtteil Selçuklu von Konya. Es gibt auf der überdachten Längsseitentribüne eine Kapazität von 1.500 Plätzen. Von den Straßen ringsrum ist das Spielfeld problemlos einsehbar. Das nutzten einige Leute, um sich die sechs Lira Eintritt zu sparen.
Vor dem Spiel wurde die Stadt Konya besichtigt.

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Pendikspor - Adana Demirspor 1:0 (0:0)

Türkei, 2. Lig, Grup Kırmızı, 17. Hafta, 15.12.2010
Pendik Stadyumu, ca. 800

Ein Spiel in der dritten türkischen Liga am asiatischen Ausläufer Istanbuls. Wie groß die Stadt ist, merkt man, wenn man sich vom Zentrum bis hierher auf den Weg macht. Auch die Gäste aus Adana hatten aber einen langen Weg, liegt die Stadt doch im Süden des Landes, in der Nähe der syrischen Grenze. Im Ballesterer 47 erzählt Reinhard Krennhuber über linke Fankultur bei Adana Demirspor, wo deshalb voriges Jahr der AS Livorno zu Gast war.
Beim Spiel des Tabellendritten gegen den Vierten ist die einzige Tribüne des Stadions in Pendik (offizielle Kapazität: 2.500 Plätze) auch beim Termin um 13:30 Uhr an einem Werktag gut gefüllt und der Heimfanblock unter dem Dach auch lautstark. Die Heimmannschaft entscheidet das Match mit einem Abseitstor für sich.
Pendikspor (Pendik Spor Kulübü) wurde 1950 gegründet. Seine größte Stunde erlebte der Verein am 14. Dezember 1999, als man in der dritten Runde des türkischen Cups den Großklub Fenerbahçe mit 2:1 aus dem Bewerb warf.

























Vor dem Spiel von Rapid am Abend desselben Tages wurde auch noch beim Ali-Sami-Yen-Stadion von Galatasaray vorbeigeschaut und auch die Stadtbesichtigung Istanbuls kam nicht zu kurz.