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Mittwoch, 6. Mai 2026
Čunovo – Veľké Leváre 2:1 (0:1)
Slowakei, Bratislava, V. liga BFZ, 23. kolo, 6.5.2026
Štadión TJ Čunovo, 80
Am Mittwoch fünftklassiger slowakischer Fußball in Bratislava. Im Abstiegskampf aus der V. liga des Fußballverbands von Bratislava Bratislavský Futbalový Zväz geriet die TJ Čunovo gegen die Gäste der TJ Veľké Leváre zwar nach einer Viertelstunde in Rückstand, konnte aber nach Wiederbeginn nach der Pause ausgleichen und in den Schlussminuten mit einem Elfmeter das Spiel gewinnen. Damit beendeten sie eine Niederlagenserie und rückten vom vorletzten auf den drittletzten Tabellenplatz vor.
Die TJ Čunovo entstand als Sportverein in der Nachkriegszeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Ortschaft Čunovo heißt deutsch Sarndorf, ungarisch Dunacsún und kroatisch ebenso wie slowakisch Čunovo. Sie wurde 1947 gemeinsam mit den ebenso am Südufer der Donau liegenden Nachbardörfern Rusovce (deutsch Karlburg, ungarisch Oroszvár, kroatisch Rosvar) und Jarovce (ungarisch Horvátjárfalu, deutsch Kroatisch-Jahrndorf, kroatisch Jandrof) von Ungarn abgetrennt und an die Tschechoslowakei angegliedert, um das Hinterland des nahe der Grenze liegenden Bratislava strategisch zu verbreitern. 1972 wurden die drei Dörfer nach Bratislava eingemeindet und sind seither Stadtteile der slowakischen Hauptstadt. In die damals westungarische Region, die sich vom heutigen österreichischen Burgenland bis hier herauf zieht, erfolgte im 16.Jh. infolge der Kriege am Balkan eine kroatische Einwanderung und Ansiedlung. Noch Anfang des 20.Jh. waren die rund 800 Einwohnerinnen und Einwohner des Orts überwiegend kroatisch, mit starken ungarischen und deutschsprachigen Minderheiten. Dies änderte sich in der Nachkriegszeit. Die nun mit über 1.600 Menschen doppelt so große Bevölkerung ist heute überwiegend slowakisch, mit weniger als 10% kroatischer und weniger als 5% ungarischer Minderheit.
Der Sportplatz zwischen Einfamilienhäusern der Ortschaft liegt etwas unterhalb des Straßenniveaus, auf dem sich noch Kabinen und Ausschank befinden. Ein paar Stufen unterhalb gibt es das Spielfeld und eine kleine überdachte metallene Tribüne.
Mittwoch, 1. September 2021
Veľké Leváre – Slovan Vištuk 9:1 (5:1)
Slowakei, IV. liga Bratislava, 17. kolo, 1.9.2021
Štadión Veľké Leváre, 130
Hoher Sieg von TJ Veľké Leváre gegen TJ Slovan Vištuk in der vorgezogenen 17. Runde der slowakischen IV. liga Bratislava. Die Gäste kämpften bis zuletzt, hatten aber wenig entgegenzusetzen. Ihr Ehrentor war ein Eigentor der Heimmannschaft. Veľké Leváre liegt am nördlichen Rand des Bratislavský kraj, Vištuk am östlichen Ende.
Die TJ Veľké Leváre wurde 1913 als Nagylevardi Sportegyesület gegründet. Im Rahmen des damaligen Ungarn mussten Namen von Ortschaften und Vereinen in ungarischer Sprache sein. Im tschechoslowakischen Fußball wurde daraus später der RŠK Veľké Leváre (Robotnícky športový klub Veľké Leváre) „Arbeitersportverein Veľké Leváre“ und heute die Telovýchovná jednota Veľké Leváre. In der Tschechoslowakei erreichte der Verein 1964/65 bis 1968/69 sowie 1977/78 und 1978/89 die fünftklassige I. A trieda ZsFZ. Im slowakischen Fußball seit 1993 war die Zweitligasaison 2002/03 der größte Erfolg.
Die Sportanlage besticht mit ihrem guten Ausbau und der Kapazität von 1.500 Plätzen. Neben der Haupttribüne gibt es einen großzügig überdachten Bereich vor der Ausschank. Gegenüber erinnern alte nummerierte Sitzschalen und ein mit Gitter abgetrennter Auswärtssektor an vergangene Zweitligazeiten vor zwei Jahrzehnten.
Vor dem Spiel wurde Veľké Leváre besichtigt.
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