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Mittwoch, 30. August 2023
Ilirija – Rudar Velenje 0:2 (0:2)
Slowenien, 2. SNL, 2. krog, 30.8.2023
Športni park Ilirija, 40
Slowenisches Zweitligaspiel unter anhaltendem Regen. Die Bedingungen waren für die Mannschaften schwierig und das Match lange torlos. In der zweiten Spielhälfte erzielten die Gäste des NK Rudar Velenje aber nach einer Stunde und eine Viertelstunde später zwei Tore und gewannen das Spiel.
Der ND Ilirija wurde 1911 als SK Ilirija gegründet. Damals war man hier der erste slowenische Fußballverein. Das heutige Slowenien gab es nicht, war im westlichen Großteil Bestandteil unterschiedlicher Kronländer des österreichischen Reichshälfte der Habsburgermonarchie und im Osten zu einem kleinen Teil in der ungarischen Reichshälfte. Fußballvereine gab es in der hier lebenden deutschsprachigen und ungarischen Bevölkerung. Die Vereinsgründung war daher auch ein Bestandteil der slowenischen Nationalbewegung und die Benennung nach dem antiken Namen der Region Illyrien zeigte historisches Selbstbewusstsein an. Im jugoslawischen Fußball spielte Ilirija in der Meisterschaft Sloweniens, die in Jugoslawien dritthöchste Spielstufe war. Nach der Einstellung im Zweiten Weltkrieg konnte der Verein 1950 als NK Ilirija wiederbelebt werden. Nachdem man 1986 in die zweite slowenische Liga und damit jugoslawische Viertklassigkeit abgestiegen war, war der Verein nach der Unabhängigkeit Sloweniens 1991 zweitklassig, stieg aber bis zur Viertklassigkeit ab und stellte 1997 bis 2002 und 2008 bis 2012 zwischenzeitlich den Spielbetrieb .
Der Športni park Ilirija wurde in der Nachkriegszeit als Spielstätte bezogen und 1963 zum heutigen Aussehen ausgebaut. Neben Fußball fanden hier auf der Rennbahn Speedway-Rennen statt. Das letzte Rennen dürfte aber schon Jahre her sein. Es ist nicht so ein bekanntes Stadion in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana wie die Ruine Stadion Bežigrad, das Stadion Stožice oder der Športni park Šiška, macht aber mit seinem weiten Oval, der großen Längsseitentribüne und der grünen überdachten Tribüne etwas her.
Samstag, 5. August 2017
Rudar Velenje - Krško 0:1 (0:0)
Slowenien, Prva slovenska nogometna liga, 4. krog, 5.8.2017
Štadion Ob Jezeru, 500
Nach ebenso tor- wie weitgehend ereignisloser erster Halbzeit waren die Gäste aus Krško nach der Pause torgefährlicher und gewannen mit dem einzigen Treffer des Abends auch das Spiel.
An die 1996 gegründete Ultragruppe der Velenjski Knapi erinnert vor allem ein schönes Graffiti im Stadiongelände. Ein Fetzen hing zwar auf der Haupttribüne und ein dutzend sitzender Fans erhob mehrmals die Stimme zu Anfeuerungsrufen, mehr war da aber nicht an Support.
Der NK Rudar Velenje wurde 1948 im Umfeld des seit 1875 bestehenden Kohlebergwerks in Velenje gegründet. Aufgrund der Bergbautradition lautet der Spitzname Knapi. Im jugoslawischen Fußball gewann man 1976/77 und 1990/91 die drittklassige slowenische Liga und war 1991 Gründungsmitglied der ersten slowenischen Liga des unabhängigen Staats. Größter Vereinserfolg ist der slowenische Cupsieg 1998. 1998/99 spielte man daraufhin im Cup der Cupsieger, wo man die Qualifikationsrunde gegen Constructorul Chișinău überstand und dann gegen den kroatischen Nachbarn Varteks Varaždin ausschied. 2009 und 2014 spielte man in den Qualifikationsrunden der Europa League.
Das Stadion Ob jezeru („Stadion am See“, benannt nach dem nahen Bergwerkssee) wurde 1955 eröffnet. Die Haupttribüne wurde 1992 errichtet. 2.341 Zuschauerinnen und Zuschauer haben im Stadion Platz.


























Štadion Ob Jezeru, 500
Nach ebenso tor- wie weitgehend ereignisloser erster Halbzeit waren die Gäste aus Krško nach der Pause torgefährlicher und gewannen mit dem einzigen Treffer des Abends auch das Spiel.
An die 1996 gegründete Ultragruppe der Velenjski Knapi erinnert vor allem ein schönes Graffiti im Stadiongelände. Ein Fetzen hing zwar auf der Haupttribüne und ein dutzend sitzender Fans erhob mehrmals die Stimme zu Anfeuerungsrufen, mehr war da aber nicht an Support.
Der NK Rudar Velenje wurde 1948 im Umfeld des seit 1875 bestehenden Kohlebergwerks in Velenje gegründet. Aufgrund der Bergbautradition lautet der Spitzname Knapi. Im jugoslawischen Fußball gewann man 1976/77 und 1990/91 die drittklassige slowenische Liga und war 1991 Gründungsmitglied der ersten slowenischen Liga des unabhängigen Staats. Größter Vereinserfolg ist der slowenische Cupsieg 1998. 1998/99 spielte man daraufhin im Cup der Cupsieger, wo man die Qualifikationsrunde gegen Constructorul Chișinău überstand und dann gegen den kroatischen Nachbarn Varteks Varaždin ausschied. 2009 und 2014 spielte man in den Qualifikationsrunden der Europa League.
Das Stadion Ob jezeru („Stadion am See“, benannt nach dem nahen Bergwerkssee) wurde 1955 eröffnet. Die Haupttribüne wurde 1992 errichtet. 2.341 Zuschauerinnen und Zuschauer haben im Stadion Platz.


























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