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Freitag, 3. August 2018

Pfaffstätten – Ortmann 0:8 (0:5)

Niederösterreich, Meistercup, 1. Runde, 3.8.2018
Sportplatz Pfaffstätten, 120

Trist sah es aus für den Meister der 2. Klasse Triestingtal aus Pfaffstätten in der ersten Runde des niederösterreichischen Meistercups, denn der Meister der 2. Landesliga Ost SC Ortmann machte kurzen Prozess mit ihnen. Gleich nach drei Minuten begann der Torreigen. Nach der Pause dauerte es etwas, die letzten drei Tore fielen dann bei heißen Temperaturen aufgrund des frühen Spielbeginns am frühen Freitagabend in den letzten zwölf Spielminuten.
Der 1. SC Pfaffstätten wurde 1924 gegründet. 1939 wurde man mit dem Badener AC zusammengelegt, nach der Befreiung 1945 aber als eigenständiger Verein wiedergegründet. Größter Erfolg war der Meistertitel in der damaligen 2. Liga Südost 1959/60, der zweithöchsten niederösterreichischen Spielklasse. Man blieb aber in der Liga und stieg nicht in die Landesliga auf. Heuer spielt man in der 1. Klasse Süd.
Der Sportplatz in der Lederhasgasse wurde 1969 eröffnet.

Samstag, 13. September 2014

Ortmann - Wiener Neudorf 0:2 (0:0)

Niederösterreich, Gebietsliga Süd/Südost, 5. Runde, 12.9.2014
Alpenstadion Ortmann, 200

Nach eher ereignisloser erster Spielhälte fielen nach der Pause doch noch Tore und Wiener Neudorf gewann das Match.
Der SC Ortmann wurde 1921 als Institutionalisierung eines zuvor losen Club der Angestellten der Papierfabrik Ortmann gegründet. Der Verein spielte im Arbeiterfußballverband VAFÖ und wurde nach dem Februar 1934 wie alle sozialdemokratischen Vereine vom austrofaschistischen Regime aufgelöst. Nach einem halben Jahr wurde der Verein als Betriebssportverein im damaligen Gewerkschaftsverband wiedergegründet. 1937 wechselte Ortmann in das ÖFB-Ligensystem. Die große Zeit des Werksvereins begann mit dem Aufstieg in die niederösterreichische Landesliga 1952, dem 1953 der Durchmarsch in die Staatsliga B folgte − Ortmann spielte in der zweithöchsten österreichischen Liga. Man stieg zwar zunächst gleich wieder ab, spielte aber weiter eine starke Rolle in der drittklassigen Landesliga und schaffte 1958 erneut den Aufstieg in die Staatsliga B. Nach deren Auflösung 1959 spielte Ortmann weiter bis 1963 in der neuen, zweitklassigen Regionalliga Ost. In den kommenden Jahrzehnten spielten man zunächst in der Landesliga und stieg dann hinunter ab bis man im Jahr 2000 nach 25 Jahren wieder die dann viertklassige Landesliga erreichte. Ortmann verblieb darin neun Jahre, bis es wieder abwärts ging.
Mit dem Alpenstadion wurde 1937 begonnen. Die Arbeiten wurden aber unterbrochen da der Finanzier, der Besitzer der Papierfabrik Hugo Bunzl, nach der Nazi-Machtübernahme 1938 flüchten mußte. Ein Teil seiner Familie wurde als Jüdinnen und Juden von den Nazis ermordet. 1940 wurde der Sportplatz dann mit einer damaligen Kapazität für 5.000 Zuschauerinnen und Zuschauer eröffnet. Das Kabinengebäude wurde 1959 errichtet. Die Tribünen wurden 1987/88 renoviert und teilweise überdacht. 2004 wurde der zweite Stock der Kantine zugebaut.



























Montag, 18. Juni 2007

Haitzendorf - Ortmann 3:1 (0:1)

Niederösterreich Landesliga, 30. Runde, 16.6.2007
Haitzendorf, 150

Wenn ich schon ein Wochenende am Land verbringen darf, dann möcht ich wenigstens ein Match sehen.
Grandiose Chancenvernebelung am laufenden Band vom spieldominierenden Landesliga-Zweiten Haitzendorf in der ersten Hälfte. Die alte Fußballweisheit "Tore, die man nicht schießt, kriegt man" hat sich daraufhin paradigmatisch bewahrheitet. Nach Wiederanpfiff ein korrekter Elfer, dann bald darauf das 2:1 und noch ein drittes Tor haben das Kräfteverhältnis schließlich doch noch abgebildet. Auffällig ein Haitzendorfer Lookalike des Bremers Diego was Spielanlage, Körpergröße und Frisur betrifft (Nr. 5). Amüsant der vor und nach dem Spiel aus den Lautsprechern dröhnende 80er-Hadern "Moskau" von "Dschinghis Khan".