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Dienstag, 4. Oktober 2022

Mautern – Kirchberg/Altenwörth 3:0 (2:0)

Niederösterreich, 1. Klasse Nordwest-Mitte, 6. Runde, 4.10.2022
Stadion Mautern, 120

Zum fast-schon-Europacup-Termin am Dienstag um 20:30 Uhr gab es einen klaren Sieg für den SC Mautern gegen die Spielgemeinschaft von USC Kirchberg/Wagram und USC Altenwörth. Es gab noch vergebene Mauterner Chancen, mit denen das Ergebnis höher hätte ausfallen können. Die Begegnung war ein Nachtragsspiel, da die Partie am 11. September aufgrund schlechter Platzverhältnisse nach Regenfällen abgesagt hatte werden müssen.
Der SC Mautern wurde 1921 gegründet. 1923/24 bis 1925/26 spielte man erstmals im Meisterschaftsbetrieb, verlegte sich dann aber wieder auf nur Freundschaftsspiele. 1935/36 stieg man wieder in die Meisterschaft ein, musste den Spielbetrieb im Lauf des Zweiten Weltkriegs aber einstellen. Nach der Befreiung 1945 begann der SC Mautern 1947 wieder mit einem geregelten Betrieb. 1957/58 pausierte er erneut, begann dann aber 1958/59 wieder. Die erfolgreichste Zeit erlebte der Verein in den 1970er Jahren. Nach dem Meistertitel der 1. Klasse Nordwest-Mitte 1969/70 spielte man 1970/71 bis 1973/74 erstmals in der Unterliga Nord-Nordwest, der zweithöchsten Spielklasse in Niederösterreich in jener Zeit. Nach dem Abstieg kehrte man als Meister der 1. Klasse Nordwest-Mitte 1975/76 in der Saison 1976/77 in die Unterliga zurück, die mittlerweile die dritthöchste niederösterreichische Spielklasse war. Die Unterliga Nordwest-Waldviertel gewann der Aufsteiger Mautern auf Anhieb und spielte daraufhin 1977/78 und 1978/79 in der Oberliga West (zweithöchste niederösterreichische Spielklasse). Zuletzt stieg man als Meister der 2. Klasse Wachau 2017/18 wieder in die 1. Klasse Nordwest-Mitte auf, in der man nun seit 2018/19 spielt.
Der Sportplatz war in den 1920er Jahren noch eine bewachsene Aulandschaft, als das Gelände dem jungen Verein von der Gemeinde Mautern zur Verfügung gestellt wurde. Funktionäre und Spieler rodeten den Platz in harter Arbeit. Das Spielfeld war allerdings zu klein, da hier eine geschützte Birke stand. „In einer nächtlichen Aktion gruben einige Spieler die Birke aus und setzten sie 20m weiter wieder ein, damit stand einer Erweiterung nichts mehr im Wege. Die Birke hat den Überlieferungen nach, nur mehr wenige Monate überlebt.“ berichtete der SC Mautern in einer Chronik-Reihe zum hundertjährigen Jubiläum 2021. Die Längsseite ziert eine überdachte Tribüne. Die Kantine ist als Violetta – Der S.C.M Treff in jüngerer Zeit hergerichtet worden. Auffällig ist neben Wortspielen mit der Vereinsfarbe auch die eigene VIP-Tribüne hinter dem klubhausseitigen Corner.
Vor dem Spiel wurde die Stadt Mautern an der Donau besichtigt.

Samstag, 25. März 2017

Langenlois - Altenwörth 1:3 (0:1)

Niederösterreich, Nordwest/Waldviertel, 14. Runde, 25.3.2017
Sportanlage Langenlois, 160

Die spielentscheidende Szene ereignete sich kurz vor Ablauf der ersten Halbzeit: Foul im Langenloiser Strafraum, gelb-rot für einen Langenloiser und das Altenwörther 0:1 per Elfmeter. Gegen zehn Mann erhöhten die Altenwörther nach der Pause schnell auf 0:3 und hatten dann keine Probleme mehr, den Sieg über die Zeit zu bringen. Mehr als ein Ehrentreffer schaute für Langenlois nicht mehr heraus.
Der USV Langenlois wurde 1921 als Fußballriege des Turnvereins Jahn gegründet. 1954 fusionierte der mittlerweile SV Langenlois genannte Verein mit dem Stadtrivalen FC Langenlois. Die größten Vereinserfolge waren der Aufstieg in die Unterliga 1968 und in die Gebietsliga Nordwest/Waldviertel 2014.
Die Sportanlage wurde 1949 eröffnet. In den letzten Jahren wurde sie komplett erneuert: Von 2014 bis 2015 wurde die Tribüne mit 230 Sitzplätzen und Kabinen sowie Kantine im Innenleben errichtet und 2016 das Hauptfeld von Grund auf neu angelegt. Aufgrund der Bauarbeiten eröffnete Langenlois an diesem Abend eine Serie von sechs Heimspielen hintereinander.

Sonntag, 10. November 2013

Kirchberg am Wagram - Altenwörth 2:3 (0:0)

Niederösterreich, Gebietsliga Nordwest/Waldviertel, 14. Runde, 9.11.2013
Sportzentrum Kirchberg am Wagram, 250

Was für ein ereignisreiches Spiel. Im Lokalderby des Vereins des Hauptorts Kirchberg gegen denjenigen des 1972 eingemeindeten Altenwörth gingen die violetten Gastgeber gegen die favorisierten Gäste in Grün nach Beginn der zweiten Halbzeit verdient in Führung und das bereits in Unterzahl. Später folgte mit einem sehr schönen Freistoßtor sogar noch das 2:0. Nach zwei weiteren Ausschlüssen für die Kirchberger − alle drei schienen vertretbar − verloren sie dann aber doch noch gegen die am Schluß mit drei Mann mehr spielenden Altenwörther. Deren Siegestor fiel erst in der Nachspielzeit und wurde von der Mannschaft ausgelassen bejubelt.
Angesichts des Regenwetters in der ersten Halbzeit drängte sich das Sportplatzpublikum unter der Überdachung zusammen. Gehässigkeiten zwischen den beiden Lagern waren nicht feststellbar.
Der Union Sportclub Kirchberg am Wagram wurde 1937 gegründet. Die Namensgeberin der Ortschaft, die Kirche am Berg, ist auch vom Sportplatz aus sichtbar. 2007 stieg der Verein im Jubiläumsjahr aus der 1. Klasse in die Gebietsliga auf, nachdem man erst im Jahr zuvor nach acht Jahren wieder aus der 2. Klasse aufgestiegen war. Dazu wurde 2007 auch das Finale des Niederösterreichischen Meistercups erreicht. Dieses ging allerdings in einem Nachbarschaftsduell gegen den SV Absdorf verloren. Zwischen 2006 und 2008 spielte man unter dem doch etwas lächerlichen Titel USC Let's do it Kirchberg, heute hat man den Vereinsnamen an einen Gewerbebetrieb verkauft.
Vor dem Spiel wurde Kirchberg besichtigt.