Freitag, 14. November 2025
Umbau Wiener Sportclub-Platz
13.11.2025
Das Spielfeld ist bereits grün auf der Baustelle in Dornbach. Im Innenraum hat man hier nach meinem letzten Augenschein im Sommer in den vergangenen Wochen um einen Kunstrasenrand einen sogenannten Hybridrasen verlegt, also einen auf einem verstärkenden Kunstrasennetz gebetteten Naturrasen. Das soll Belastungen besser aushalten. Schließlich will man hier im Frühjahr 2026 nicht nur aufgrund der Spielort-Täusche im Herbst zahlreiche Heimspiele des Wiener Sport-Club austragen sondern es ist auch das erste Rugby-Länderspiel geplant. Die Rasenqualität ließ am alten Platz in den letzten Jahren zu wünschen übrig. Man wird sehen, wie der Neubau ein besseres Spielfeld bringen wird.
Die beiden neuen Tribünen schauen im Rohbau fertig aus und werden derzeit mit Technik etc. ausgebaut. Die einstige Blaue Tribüne hat auf der Seite der Kainzgasse bereits schwarz-weiße Farbgebung der Außenwand. Ganz in schwarz-weißer Optik wird das Stadion sein, wenn die neuen Sitze eingebaut sein werden. Nicht mehr an der leeren Kainzgassenseite werden sichtlich die Trainerbänke sein, die derzeit stattdessen auf der Seite der langen Tribüne aufgebaut werden.
Das Trainingszentrum als Ausweichspielstätte während des Umbaus hat bereits ausgedient und wird rückgebaut. Das letzte Ostligaheimspiel der Herbstsaison trägt der Wiener Sport-Club in Hirschstetten aus.
Einen Aufstieg in die 2. Liga im neuen Stadion wird es 2026 nicht geben, auch wenn die infrastrukturellen Voraussetzungen dann erfüllt wären. Zwei Runden vor der Winterpause steht der WSC in der Regionalliga Ost am Platz 14 von 17 Vereinen, ist also von der sportlichen Qualifikation dafür deutlich entfernt. Am mit dem Workshop beginnenden Bundesliga-Prozedere zur Zulassung zur zweiten Liga nimmt der Wiener Sport-Club in dieser Saison wie auch in der Vergangenheit aber wieder teil. Mit der Ligenreform 2026/27 mit vier statt drei Regionalligen und Play-off anstatt Direktaufstieg ist die Liga Zwa künftig vom Reglement her schwieriger zu erreichen. Der Knackpunkt wird aber weiter sein, ob und wie viele Regionalligisten Zulassungskriterien erfüllen und ob es einen sportlichen Absteiger gibt oder sich nicht wie heuer wieder zumindest ein Zweitligist anderweitig verabschiedet. Eine der notwendigen Voraussetzungen für sportlichen Erfolg hätte man mit dem Stadionumbau beim Wiener Sport-Club nächstes Jahr.
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