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Freitag, 13. Mai 2016

Wacker Innsbruck - Austria Salzburg 2:2 (0:0)

Erste Liga, 34. Runde, 13.5.2016
Tivoli Neu, 4.018

Nach torloser erster Hälfte ging es nach der Pause im Spiel rund. Innsbruck ging in Führung, Salzburg glich aus. Dann gab es ein kleines amüsantes Chaos, als sich in der Schlussphase der Schiedsrichter verletzte. Mangels viertem Schiedsrichter, der einspringen hätte können, rief der Stadionsprecher etwaige Schiedsrichter im Publikum auf, sich zu melden. Nach zehnminütiger Unterbrechung konnte mit einem Freiwilligen an der Linie das Match mit schließlich 13 Minuten Nachspielzeit fortgesetzt werden. In dieser Nachspielzeit ging kurzfristig sogar Salzburg in Führung, aber Innsbruck schaffte doch noch den doch verdienten Ausgleich.
Aufgrund des Zwangsabstiegs der Salzburger war es das vorläufig letzte Westderby nach der Neuauflage in dieser Saison. Das Spiel im Herbst hier und die nunmehrige Begegung waren aber aufgrund der Salzburger Stadionmalaise die einzigen Spiele, die wirklichen Derbycharakter hatten. Die Salzburger hatten beim ersten Heimspiel ein Geisterspiel und mussten beim zweiten Mal nach Wien-Floridsdorf ausweichen.
In das Tivoli-Stadion kamen nur halb so viele Leute wie noch im Herbst. Es machte sich wohl bemerkbar, dass es für beide Vereine in der Saison um nichts mehr ging. Die Kurven waren dennoch engagiert vertreten und richteten ihrem jeweiligen Gegenüber Unfreundlichkeiten aus. Auf Innsbrucker Seite gab es eine schöne Choreo zu Beginn. Dazu hatten sie mit einem über der Nord schwebenden Luftballon-Schwein die Lacher auf ihrer Seite.
Vor dem Spiel wurde die kleine Vereinsgeschichte-Ausstellung im Fanshop besichtigt.

Freitag, 1. April 2016

Austria Salzburg - Wacker Innsbruck 1:0 (1:0)

Erste Liga, 25. Runde, 1.4.2016
FAC-Platz, 1.100

Mit einem Überraschungssieg zeigte die Salzburger Austria ausgerechnet im Westderby auf. Wacker Innsbruck erlitt neben dem Prestigeverlust mit dem Punkteverlust einen harten Dämpfer allfällig noch vorhandener Aufstiegshoffnungen. Das wird wohl nichts mehr. Gegen nur mehr zehn Salzburger drückten sie in einem schwachen Spiel nur in den Schlussminuten. Aber da war das zu spät und die Lilanen konnten nach Schlusspfiff jubeln.
Salzburg gegen Innsbruck in Floridsdorf. Aufgrund der Stadionproblematik der Salzburger Austria, die ihr das finanzielle Genick gebrochen hat, trug sie ihr zweites Heimspiel gegen den Innsbrucker Hassgegner am FAC-Platz aus, wie schon im Herbst das Spiel gegen den LASK. Das erste Westderby hatte als „Geisterspiel“ in Schwanenstadt stattgefunden.
Die Innsbrucker lösten die Anreise per Aufruf zur gemeinsamen Zugfahrt und füllten den Auswärtssektor recht ansehnlich. Salzburger wurden auf der Anreise aufgehalten und kamen zu spät. Die Stimmung entwickelte sich auf beiden Seiten bald recht gut, wenngleich das ganze in Floridsdorf doch etwas wesentlich anderes war als zuletzt am Innsbrucker Tivoli. Es war ein Spiel auf neutralem Boden.