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Samstag, 28. April 2018

Odra Petřkovice - Velké Meziříčí 3:1 (2:1)

Tschechien, Moravskoslezská fotbalová liga, 23. kolo, 28.4.2018
Stadion Petřkovice, 191

Vorige Woche noch hatte Odra Petřkovice trotz Führung beim Tabellendritten auswärts nicht gewinnen können, doch diesmal schaffte man einen Heimsieg gegen den zweitplatzierten FC Velké Meziříčí und damit vorerst den Sprung aus den Abstiegsplätzen heraus.
Der FC Odra Petřkovice wurde 1936 als SK Petřkovice in der bis 1976 selbständigen schlesischen Kohlebergbaustadt Petřkovice (deutsch früher bis 1907 Petrzkowitz und dann Petershofen, polnisch Pietrzkowice), die seither ein Stadtteil von Ostrava ist, gegründet. 1945 wurde daraus die TJ Sokol Petřkovice, 1967 TJ Vítězný únor Ostrava und schließlich 1990 HTJ Odra Ostrava bzw. 1995 FC Odra Petřkovice, benannt nach dem Fluss Oder. Noch 1998/99 spielte man in der siebtklassigen I. B třída, stieg dann aber 2000 in die I. A třída und 2002 in die fünfklassige Kreisliga Přebor Moravskoslezského kraje auf. Mit nur einer Saison in der Divize E 2015/16 marschierte man daraus in die drittklassige MSFL durch.

Samstag, 21. April 2018

Hanácká Slavia Kroměříž - Odra Petřkovice 2:2 (0:2)

Tschechien, Moravskoslezská fotbalová liga, 22. kolo, 21.4.2018
Stadion Hanácká Slavia Kroměříž, 323

Mit schnellen Toren ging Odra Petřkovice im mährischen Drittliga-Abendspiel in Führung, doch in einem guten Spiel drängte Hanácká Slavia Kroměříž auf den Anschlusstreffer und schaffte in einer dramatischen Schlussphase nach einigen vergebenen Chancen den hochverdienten Ausgleichstreffer zum 2:2.
Der SK Hanácká Slavia Kroměříž wurde 1919 in der ostmährischen Stadt Kroměříž (deutsch Kremsier) gegründet, benannt nach dem Fluss Haná (deutsch Hanna) und der berühmten Slavia. 1953 wurd der Verein in DSO Spartak Kroměříž umbenannt, aber schon 1958 wieder in TJ Slavia Kroměříž. 1991 kehrte man zum Gründungsnamen SK Hanácká Slavia Kroměříž zurück.
Die größten Erfolge waren die zweitklassigen Saisonen in der Moravskoslezská divize 1934/35 bis 1947/48 und der Druhá liga 2004/05 bis 2005/06. 2006 verkaufte man den Zweitligastartplatz an Opava und begann in der viertklassigen Divize E neu. Nach sofortigem Aufstieg spielt man seit 2007 seither in der drittklassigen MSFL. Hier ragte das Semifinale im tschechischen Cup 2010/11 heraus, wo man nach Viertelfinalsieg über Zbrojovka Brno gegen den späteren Cupsieger Mladá Boleslav ausschied.
Der Ex-Rapidler Roman Pivarník war hier von Jänner 2005 bis Jänner 2006 Trainer.
Das Stadion hat eine Kapazität von 1.529 Plätzen, davon 700 überdacht.
Vor dem Spiel wurde die Stadt Kroměříž besichtigt.