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Freitag, 7. Oktober 2022

Kvítkovice – Hanácká Slavia Kroměříž 1:4 (0:1)

Tschechien, MSFL, 10. kolo, 7.10.2022
Hřiště Kvítkovice, 330

Der SK Kvítkovice, der bis zum Sommer als FC Viktoria Otrokovice bekannt war und dann um- bzw. rückbenannt wurde, konnte gegen den ungeschlagenen Tabellenführer SK Hanácká Slavia Kroměříž das 0:1 zwar nach der Pause auf 1:1 ausgleichen, mit drei Toren in der letzten Viertelstunde – davon ein Elfmeter – gewannen die Gäste aber dann doch noch deutlich.
Der Fanblock der Trávníkáři (wörtlich „Rasenmäher“, wohl aber auch eine Anspielung auf die gegenüber des Sportplatzes liegende Bahnhaltestelle Otrokovice-Trávníky) machte Stimmung und hatte in seinem Repertoire sowohl Chants mit Kvítkovice als auch für ihre Viktorka und den FCV.
Der SK Kvítkovice heißt seit der Umbenennung von Viktoria Otrokovice zu Saisonbeginn 2022/23 so. In den Aufschriften findet sich hier aber auch die Gründungsnamens-Variante. Gegründet wurde der Verein 1928 als SK Viktoria Kvítkovice. In der kommunistischen Tschechoslowakei wurde daraus 1949 ZSJ ČSSZ Gottwaldov (nach dem diktatorisch herrschenden Staatspräsidenten Klement Gottwald), 1951 ZSJ PS Gottwaldov, 1953 DSO Tatran Gottwaldov und 1957 TJ Tatran Gottwaldov. 1958 kam der Ortsname wieder in den Vereinsnamen und man hieß TJ Sokol Kvítkovice und dann 1960 TJ Moravan Kvítkovice. Nachdem der Ort Kvítkovice 1960 in die Stadt Otrokovice eingemeindet worden war, wurde auch der Fußballverein umbenannt und hieß ab 1961 TJ Moravan Otrokovice. Nach der Wende benannte sich der Verein 1993 FC Viktoria Otrokovice und hieß so bis Saisonende 2021/22. Nachdem man seit 2006 in der Divize gespielt hatte, war 2015 der Aufstieg in die drittklassige Moravskoslezská fotbalová liga (MSFL) gelungen.
Das Stadion bietet zwei Tribünen. Die neben dem Klubhaus mit Ausschank liegende offene Tribüne war an diesem Freitagnachmittag ein Sonnendeck. Schattigere Plätze bot die gegenüberliegende Längsseite mit einer überdachten Tribüne in der Mitte.

Samstag, 21. April 2018

Hanácká Slavia Kroměříž - Odra Petřkovice 2:2 (0:2)

Tschechien, Moravskoslezská fotbalová liga, 22. kolo, 21.4.2018
Stadion Hanácká Slavia Kroměříž, 323

Mit schnellen Toren ging Odra Petřkovice im mährischen Drittliga-Abendspiel in Führung, doch in einem guten Spiel drängte Hanácká Slavia Kroměříž auf den Anschlusstreffer und schaffte in einer dramatischen Schlussphase nach einigen vergebenen Chancen den hochverdienten Ausgleichstreffer zum 2:2.
Der SK Hanácká Slavia Kroměříž wurde 1919 in der ostmährischen Stadt Kroměříž (deutsch Kremsier) gegründet, benannt nach dem Fluss Haná (deutsch Hanna) und der berühmten Slavia. 1953 wurd der Verein in DSO Spartak Kroměříž umbenannt, aber schon 1958 wieder in TJ Slavia Kroměříž. 1991 kehrte man zum Gründungsnamen SK Hanácká Slavia Kroměříž zurück.
Die größten Erfolge waren die zweitklassigen Saisonen in der Moravskoslezská divize 1934/35 bis 1947/48 und der Druhá liga 2004/05 bis 2005/06. 2006 verkaufte man den Zweitligastartplatz an Opava und begann in der viertklassigen Divize E neu. Nach sofortigem Aufstieg spielt man seit 2007 seither in der drittklassigen MSFL. Hier ragte das Semifinale im tschechischen Cup 2010/11 heraus, wo man nach Viertelfinalsieg über Zbrojovka Brno gegen den späteren Cupsieger Mladá Boleslav ausschied.
Der Ex-Rapidler Roman Pivarník war hier von Jänner 2005 bis Jänner 2006 Trainer.
Das Stadion hat eine Kapazität von 1.529 Plätzen, davon 700 überdacht.
Vor dem Spiel wurde die Stadt Kroměříž besichtigt.