Sonntag, 10. Mai 2026

Rapid – Austria 0:2 (0:1)

Bundesliga, Oberes Play-off, 9. Runde, 10.5.2026
Weststadion, 25.500

Rapid verliert das Derby und den vierten Tabellenplatz. Abseits irreführender anderer zeitweise theoretisch rechnerisch möglicher Platzierungsmöglichkeiten war das Halten des vierten Platzes und Vermeiden des erneuten Nachsitzens in der Hoffnungsrunde für einen Europacupplatz ein realistisches Ziel für das Frühjahr. Rapid spielte auch dieses Derby unzureichend und nicht so, dass das Gewinnen eines Fußballspiels möglich war. Somit hat die Rapid als Tabellenfünfter in der letzten Runde ein Hinaufrutschen auf Platz vier nicht in der eigenen Hand und bei Begegnung unserer Ansammlung von Spielern mit einer funktionierenden Fußballmannschaft im Europacup-Playoff gute Chancen, das letzte verbliebene Saisonziel zu verfehlen.
„Der Stolz der Stadt und unser Lebenssinn“ war die Botschaft der mehrteiligen Derbychoreographie der UR, die erst ein grün-weißes Muster und danach ein Rapidwappen und einen Wien-Schriftzug im Block West zeigte. Emotional war der Auftritt zahlreicher Protagonisten der Europacupfinal-Mannschaft von 1995/96 in der Pause. Ihrem Erfolg war eine Choreographie mit dem Final-Mannschaftsfoto des 8. Mai 1996 als Fernsehbild gewidmet. Zum Aufstieg von VeneziaMestre in die Serie A gratulierten die UR mit einem Spruchband. Lukas Grgić wurde nach dem möglicherweise letzten Heimspiel nach Schlusspfiff noch vor dem Block West verabschiedet.
Ein Spruchband im Gästesektor versuchte Schuldumkehr nach strafbaren Handlungen ihrerseits gegen nicht zur Szene gehörende Rapidfans. Die gute Zusammenarbeit von Seiten der lila „KAI“ mit der Polizei dokumentierte eine ihrer Szenegrößen, indem R. seinen Rechtsanwalt bei der Staatsanwaltschaft eine Stellungnahme von Polizisten einreichen ließ, welche die Kooperation mit ihm in höchsten Tönen loben. Ein Zitat das Anwaltsbriefs – „unterstützt regelmäßig Beamte des szenekundigen Diensts der Austria“ – wurde samt Puppen mit KAI- und SKB-Gewand im Block West gezeigt und die KAI-Weste zum Spruchband „Durch mentalitätsloses Verhalten vor Gericht die weiße Weste behalten / keine Trophäe, kein wertvolles Stück / geben sie euch zurück!“ in der Nähe ihres Sektors präsentiert und hingeworfen. Kiwara, Austrianer, Inzersdorfer“ buchstabierte ein Spruchband die Abkürzung KAI aus. Aus Konservendosen der Marke Inzersdorfer stieg grüner Rauch zu einem TR-Spruchband auf, das ebenfalls an diese Herrschaften gerichtet war.

2 Kommentare:

  1. `Ein Spruchband im Gästesektor versuchte Schuldumkehr nach strafbaren Handlungen ihrerseits gegen nicht zur Szene gehörende Rapidfans.`

    ganz von der hand zu weisen ist das violette spruchband aber auch nicht. `ULTRAS` artikel zu (ver)kaufen und im anschluss über szenetypische handlungen zu wundern ist moralisch kreativ

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    1. es wurden frauen und männer ü60 attackiert. zwei kinder waren bei dem vorfall auch dabei sind jedoch nicht angegriffen worden. trotzdem schlimm die großeltern von kinder in deren anwesenheit zu attackieren?!

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