Freitag, 8. Mai 2026
Austria Salzburg – Austria Lustenau 2:2 (2:0)
2. Liga, 29. Runde, 8.5.2026
Austria-Stadion, 1.566
In Salzburg konnte die Austria Lustenau noch nicht Zweitliga-Meister werden. Bessere Salzburger schlossen die erste Hälfte verdient mit 2:0 ab. In der zweiten Hälfte steigerte sich die grün-weiße Austria gegen die violette Austria, konnte nach einer Stunde Spielzeit den Anschlusstreffer und in der Nachspielzeit den Ausgleich erzielen. Die Titelentscheidung fällt damit erst in der letzten Runde.
Der Aufsteiger Austria Salzburg hatte schon länger den Klassenerhalt fixiert gehabt und konnte im letzten Heimspiel – und aufgrund des Ausfalls der letzten Runde gegen Pleitier Stripfing auch letzten Saisonspiel – die erfolgreiche Rückkehr in den bundesweiten Fußball feiern. Man setzte sich dabei aber auch gleich weitere Ziele, wie die Union '99 Ultrà-Choreographie kundtat: „Gekommen, um zu bleiben … / … und bis ganz nach oben aufzusteigen!“ Zu Saisonende gab es auch Verabschiedungen von Spielern. Drei „Aufstiegshelden“ wurde dabei auch mit einer Spruchbandaktion geehrt. Da es anfangs der Woche angesichts eines Anlassfalls beim Spiel bei Admira Wacker zu verwunderlich martialischen Festnahmen aus Wohnungen in aller Früh samt zur Stürmung vorbereiteten Rammbock gekommen war, schickte die TGS ein Verwünschungs-Spruchband an die Polizei. Diese konnten den Bezug zum Gaisberg zuordnen, da sich einer der ihren dort das Leben genommen hat. Groß gefeiert samt Pyro wurde am Ende auch der abtretende Präsident Salzmann. „Danke Claus / Presidente per sempre“.
„Ob auswärts oder daheim, wir folgen unserem Verein“ sang die Nordtribüne Lustenau. Mehr als 156 Karten gab es angesichts der beschränkten Platzverhältnisse in Maxglan nicht für sie. „Den Sack zumachen“ war die hoffungsfrohe Botschaft ihrer Choreographie samt Bild eines im Trikot gekleideten Diebs, der den Zweitliga-Meisterteller entsprechend einsackt. In einen Sack, der mit UNF beschriftet war. Kürzel der gemeinsam auftretenden Gruppen Union Nord und Nordfront. Am Ende konnten sie zwar noch Tore bejubeln, zum finalen Jubel kam es aber nicht. Trotzig wurde dennoch die Mannschaft mit „Wir werden Meister!“-Chören nach Schlusspfiff verabschiedet und für das letzte Spiel eingestimmt. Es wäre für die Austria Lustenau nach 1996/97 und 2021/22 der dritte Meistertitel der zweiten Liga und das dritte Mal nach 1997/98 bis 1999/2000 und 2022/23 in der Bundesliga.
Ob, wann, wie und wo die Austria Salzburg wieder in der Bundesliga spielen wird und kann, wird die Zukunft weisen.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)






















































Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen