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Freitag, 24. April 2026
Hohenberg/St. Aegyd – Wilhelmsburg 3:7 (1:3)
Niederösterreich, 2. Klasse Traisental, 18. Runde, 24.4.2026
Sportplatz Hohenberg, 250
Zehn Tore am Freitagabend im Traisental. Die Gäste vom ASK Wilhelmsburg gingen schnell in Führung. Die Spielgemeinschaft des SV Hohenberg und des SC St. Aegyd konnte zwischenzeitlich aus 1:2 und 2:3 verkürzen, unterlag aber klar. Ihr drittes Tor zum Endstand von 3:7 erzielten sie in der 90. Minute.
„Zwei Gemeinden – zwei Vereine – ein Team“ wurde als Leitspruch der 2020 gebildeten Spielgemeinschaft des Sportverein Hohenberg und des Sport-Club St. Aegyd genommen. Zuvor war man traditionelle Rivalen im Traisentalderby gewesen, hatte im Nachwuchs vor der Zusammenlegung der Kampfmannschaft allerdings schon einige Jahre kooperiert.
Der SV Hohenberg wurde 1922 als Arbeiter- Turn- und Sportverein ATSV Hohenberg gegründet. Nachdem in den ersten Jahrzehnten das Turnen im Vordergrund gestanden war, wurde nach dem Verbot sozialdemokratischer Arbeitervereine durch den Austrofaschismus im Jahr 1936 eine Fußballsektion mit dem Namen SC Hohenberg gegründet. Die größten Erfolge waren nach dem Wiederbeginn nach der Befreiung 1945 die Meistertitel der 2. Klasse Traisental 1971/72 und 1975/76 mit den darauffolgenden Saisonen in der 1. Klasse West-Mitte 1972/73 plus 1973/74 sowie 1976/77 bis 1990/91. Danach war der SV Hohenberg fixer Teilnehmer der 2. Klasse Traisental bis man 2019/20 in die 2. Klasse Alpenvorland wechselte. Nach deren Auflösung war die nunmehrige Spielgemeinschaft Hohenberg/St. Aegyd Teil der 2. Klasse Traisental/Alpenvorland und ist nun wieder in der 2. Klasse Traisental.
Der Sportplatz liegt eingebettet in die Berglandschaft des Tals der Unrechttraisen, in dem Hohenberg liegt. Das Klubhaus wurde 1986 fertiggestellt.
Vor dem Spiel habe ich Hohenberg besichtigt.
Mittwoch, 17. August 2022
Pyhra – Wilhelmsburg 1:1 (1:0)
Niederösterreich, 2. Klasse Traisental/Alpenvorland, 2. Runde, 17.8.2022
Tümmelhof-Stadion, 250
Ein Remis, das die Gäste des ASK Wilhelmsburg mehr freute als den SC Pyhra. Denn die Heimmannschaft hatte mit einem Tor vor der Pause verdient geführt. Aber da man Tore, die man nicht schießt, dann bekommt, konnten die Gäste aus „Wümschburg“ ausgleichen.
Eine Fußballweißheit. Solch ähnliche Weisheiten hat man in Pyhra auf Schildern am Tribünendach angebracht. Das Otto Rehagel zugeschriebene Zitat „Mal verliert man, mal gewinnen die anderen“ hat man dabei positiv gewendet zu „Mal gewinnen wir – mal verlieren die anderen“ abgewandelt. Weiters ist auf der für die Zuschauerinnen und Zuschauer sichtbaren Schilderreihe an der Tribüneninnenseiten das Lukas Podolski zugeschriebene, aber vom Komiker Jan Böhmermann in einer Podolski-Parodie stammende Zitat „Fußball ist wie Schach, nur ohne Würfel“ zu lesen. Nur für die Spieler sichtbar ist das außen angebrachte, Rolf Rüssmann zugeschriebene Zitat „Wenn wir hier nicht gewinnen, dann treten wir ihnen wenigstens den Rasen kaputt“. Der gute Eindruck, den das Spielfeld macht, lässt vermuten, dass diese Aufforderung nicht viele Gastmannschaften beherzigen.
Der SC Pyhra wurde im Jahr 1948 als Arbeitersportklub ASK Pyhra gegründet. 1959 wurde daraus der SC Pyhra. Größter Erfolg waren die Saisonen in der Gebietsliga West 2012/13 bis 2014/15. 2019 stieg man aus der 1. Klasse West/Mitte wieder in die 2. Klasse ab, in der man seither spielt.
Das Tümmelhof-Stadion wurde 2013 mit einem Spiel gegen den SKN St. Pölten aus der benachbarten Landeshauptstadt eröffnet. Die Tribüne bietet 220 Plätze und war gut gefüllt. Auf beiden Seiten standen an diesem Abend weitere Leute, sodass es für ein Spiel der 2. Klasse einen sehr guten Besuch gab. Die neue Anlage löste den alten Sportplatz Heubergarena als Spielstätte ab. Heuberg ist eine der 37 Ortschaften rund um den Hauptort Pyhra, aus denen die Marktgemeinde Pyhra besteht.
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