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Freitag, 29. November 2013

Rapid - Thun 2:1 (1:0)

Europa League, Gruppe G, 28.11.2013
Ernst-Happel-Stadion 34.300

Ein hochverdienter Sieg gegen den FC Thun, der höher hätte ausfallen können. Weniger wegen der Kälte als nach dem unnötigen Gegentreffer gab es kurz ein wenig Zittern. Davon wurde man durch den erneuten Führungstreffer kurz darauf erlöst. Sehr schön. Was will man sich mit Details aufhalten: So macht Rapid Spaß.
Mit diesem Sieg und Mithilfe von Genk im Parallelspiel steht nun im Kiewer Nachtspiel (Ankick 22:05 Uhr Ortszeit − Danke, UEFA) in zwei Wochen ein echtes Endspiel um den Aufstieg in ein Europacupfrühjahr an. Allein dieses Szenario war vor kurzem noch ein kühner Traum. Was gibt es Schöneres?



























Freitag, 20. September 2013

Thun - Rapid 1:0 (1:0)

Europa League, Gruppe G, 19.9.2013
Arena Thun, 7.022

The same procedure as every year. Nach erfolgreicher Qualifikation verläßt uns in der Gruppenphase des Europacups die Fortune.
Erst nach den späten Wechseln in der zweiten Halbzeit kamen wir offensiver in die gegnerische Hälfte und etwa zu Cornern, die bei zunehmender Verzweiflung hoffen ließen. Vergeblich hoffen ließen. Zuvor ging vorne gar nichts, während die Thuner jeweils nach einem der vielen Ballverluste schnell und mehrmals gefährlich vor unser Tor kamen. Eine richtige Torchance hatten wir hingegen nicht. Das war leider ein sehr schwacher Auftritt und eine verdiente Niederlage.
„Hopp Thun“-Sprechchöre waren von der Längsseite ein paar Mal zu vernehmen. Die kleine Fankurve war im Auswärtsblock natürlich nicht zu hören.
Der FC Thun wurde 1898 gegründet. 1954/55 hatte man bereits einmal die Schweizer Nationalliga A erreicht, spielte aber davor und danach zumeist in der zweiten Liga. Nach fast einem halben Jahrhundert gelang 2002 erneut der Aufstieg in die erste Liga, in der man seither mit zwei Saisonen Ausnahme spielt (Wiederaufstieg 2010). Die größten Vereinserfolge waren 1955 das Erreichen des Cupfinales und 2005 der zweite Platz in der Meisterschaft, der dann noch mit dem Einzug in die Gruppenphase der Champions League gekrönt wurde. Dort schaffte der FC Thun den dritten Platz und konnte im Frühjahr im UEFA-Cup weiterspielen. Heinz Peischl war hier 2006/07 Trainer.
Von 1954 bis 2011 spielte der Verein im Stadion Lachen, das 2011 von der jetzigen Spielstätte Arena Thun abgelöst wurde. Das Stadion hat eine Kapazität von 10.000 Plätzen. Im regulären Betrieb gilt allerdings eine Beschränkung auf 6.000, was aufgrund Anrainerbeschwerden über zu großen Lärm erfolgte. Bemerkenswert, da das Stadion am Stadtrand zwischen Äckern und einem Einkaufszentrum liegt. Die breite Hauptstraße zwischen dem Stadion und den ein gutes Stück weit entfernten Häusern erzeugt wohl sieben Tage in der Woche mehr Lärm als alle zwei Wochen ein Fußballspiel. Für den Europacup wurde eine Ausnahmegenehmigung von der Beschränkung erreicht. Das Spielfeld ist ein Plastikrasenteppich. Ein architektonischer Akzent sind die Flutlichtstäbe am Dach.
Vor dem Spiel wurde die Stadt Thun besichtigt.





































Stadion Lachen, Thun

19.9.2013

Das Lachenstadion in der Schweizer Stadt Thun wurde 1954 nach zwei Jahren Bauzeit eröffnet. Das kam gerade rechtzeitig zum ersten Aufstieg des FC Thun in die Nationalliga A, in welcher der Verein 1954/55 spielte.
Das Stadion hat eine Kapazität von 9.375 Plätzen, davon 7.680 Stehplätze. Die heutigen Stehplatzstufen waren noch bis 1997 eine einfache grasbewachsende Böschung. Von 1997 bis 2002 wurde das Stadion renoviert, nachdem der FC Thun wieder in die Nationalliga B aufgestiegen war. Im Stehplatzbereich entstanden geschotterte und teilweise asphaltierte Stufen, das Flutlicht wurde aufgestellt sowie mittlerweile wieder entfernte Zusatztribünen errichtet.
Bei der WM 1954 diente das Stadion dem regierenden Weltmeister Uruguay und der schließlich im Turnier siegreichen BRD als Trainingsstätte. 1990 bereitete sich hier die Nationalmannschaft von Argentinien auf die WM in Italien vor.
Den Rekordbesuch gab es in der Saison 2003/04, als der FC Basel hier Meister wurde und offizielle 10.250 Menschen das Stadion randvoll füllten. Bereits nach 70 Minuten tanzten Basler Fans Polonaise auf der Laufbahn. Das Spiel wurde in der 90. Minute schließlich vorzeitig abgebrochen und das Stadion durch die Meisterfeier und Mitnahme von Souvenirs mitgenommen.
Die Auflagen für Erstligafußball erfüllte das traditionsreiche Stadion Lachen am Schluß nicht mehr und der FC Thun spielte hier nur mehr mit einer Ausnahmegenehmigung bis das neue Stadion Arena Thun 2011 fertiggestellt war.



















Montag, 25. Februar 2008

St. Gallen - Thun 3:0 (1:0)

Schweiz, Super League, 22. Runde, 23.2.2008
Stadion Espenmoos, 10.500

So macht Fußball Spaß: Leidenschaftliches direktes Duell der Abstiegskandidaten, das St. Gallen verdient gewinnt.
St. Gallen spielt seine letzten Spiele im Espenmoos, bevor es in ein neues Stadion umzieht - wie immer in solchen Fällen moderner, aber ohne den Charakter des alten Stadions: Unvergleichlich die gebogene Haupttribüne, die Old-School-Stahlrohrkonstruktionen mit Holzplatten als Stufen und Trittbretter und typisch, daß es mehr Steh- als Sitzplätze gibt. Über das Espenmoos ist unlängst ein Buch erschienen, das im Ballesterer sehr gelobt wurde.
Bilder aus der Stadt dazu gibt's im Sammelsurium.