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Freitag, 2. August 2024
Jennersdorf – Kohfidisch 2:2 (1:0)
Burgenland, Burgenlandliga, 1. Runde, 2.8.2024
Sportplatz Jennersdorf, 300
Nach acht Jahren kehrte der UFC Jennersdorf in die Burgenlandliga zurück. In Jennersdorf gibt es die Biere des Franz Josef Bräu, es ist Bezirksvorort des Bezirks Jennersdorf im Süden des Burgenlands, es gibt Schulen, Betriebe, einen Bahnhof – und nun auch wieder einen Fußballverein in der höchsten Spielklasse des Bundeslands. In einem Herzschlag-Saisonfinale war der UFC Jennersdorf in der letzten Runde 2023/24 punktegleich mit Markt Allhau aufgrund des gewonnenen direkten Duells Meister der II. Liga Süd geworden und hatte damit den Aufstieg in die Burgenlandliga erreicht. Zum ersten Spiel war der ligaerfahrene ASK Kohfidisch zu Gast. Die Jennersdorfer zeigten sich als stärkere Mannschaft und gingen gegen Ende der ersten Hälfte verdient in Führung. Nach dem Ausgleich Mitte der zweiten Hälfte ging Jennersdorf in den Schlussminuten zum zweiten Mal in Führung. Der Jubel währte aber nur kurz, da Kohfidisch unmittelbar darauf erneut ausglich. Dennoch ist Jennersdorf mit nun einem Punkt in der Burgenlandliga angekommen.
Die 2023 gegründete Gruppe der Black Lions Jennersdorf zelebrierte den Ligaauftakt mit einer Aktion zu Spielbeginn, wo mit Pyro umrahmt ihr Löwenkopf und das Vereinswappen präsentiert wurden. Sie supporteten die Mannschaft gemeinsam mit Gästen der befreundeten Garde 22 aus dem steirischen Buch/St. Magdalena, wobei sie Trommel und Fahnen einsetzten. Nach Schlusspfiff verabschiedeten sie die Mannschaft nocheinmal mit schöner Pyro.
Der UFC Jennersdorf wurde 1927 gegründet. Bereits seit 1923 gab es in Jennersdorf den Deutschen Turnverein Jennersdorf, aus dessen Reihen dann 1927 eben der Fußballverein entstand. Die Vereinsfarben waren anfangs grün-weiß und man spielte nur Freundschaftsspiele. 1931 trat der Verein dem Steirischen Fußballverband bei und änderte die Farben auf die burgenländischen Landesfarben Rot-Gold. Heute trägt man Schwarz-Weiß. 1947 erfolgte der Beitritt zum Burgenländischen Fußballverband, an dessen Spielbetrieb man seither teilnimmt. Neben den Saisonen in der höchsten burgenländischen Spielklasse, der Landesliga 1954/55, 1979/80 bis 1984/85, 1988/89, 1989/90, 1992/93, 1994/95 sowie der Burgenlandliga 2008/09, 2011/12 bis 2015/16 und nun wieder 2024/25, waren der größte Erfolg die drei Saisonen in der Regionalliga Ost 1985/86 bis 1987/88. Den Tiefpunkt hatte man mit Hinunterrasseln von der viertklassigen Landesliga 1994/95 in die siebtklassige unterste Spielklasse der 2. Klasse Süd B 1998/99.
Rapid war im Mai 1977 zu Gast und gewann das Freundschaftsspiel gegen den damaligen USV Vossen Jennersdorf, benannt nach der seit 1961 in Jennersdorf angesiedelten Textilfabrik Vossen, vor 3.000 Zuschauerinnen und Zuschauern mit 11:0. Gespielt wurde damals noch am alten Sportplatz.
Der 1979 eröffnete heutige Sportplatz liegt beim Freizeitzentrum mit Freibad. Dort haben neben dem Fußball auch Tennis und Stockschießen ihre Heimstätte.
Vor dem Spiel habe ich die Stadt Jennersdorf besichtigt.
Alter Sportplatz Jennersdorf
2.8.2024
1979 siedelte der Jennersdorfer Sportverein auf den neuen Sportplatz beim Freizeitzentrum. Hier nahe dem Stadtzentrum wurde in den 1990er Jahren ein größeres neues Feuerwehrhaus gebaut. Eine Wiese mit Toren ist noch vorhanden. Das Gelände dient für verschiedene Aktivitäten u.a. der Feuerwehr sowie als Festplatz.
Sonntag, 8. März 2015
Purbach - Jennersdorf 0:0
Burgenland, Burgenlandliga, 16. Runde, 7.3.2015
Sportzentrum Türkenhain, 250
Torlos blieb dieses Spiel. Dies kam auch nicht von ungefähr, denn das Match verlief eher ereignisarm.
Der UFC Purbach wurde 1951 gegründet. Seinen größten Erfolg feierte der Verein Anfang der achtziger Jahre mit der Saison 1982/83, als man in der Zweiten Division spielte. Damals gab es zwischenzeitlich keine Regionalliga Ost, sondern die Landesliga-Meister der Ostregion spielten nach Saisonende gegeneinander um den Aufstiegsplatz, wobei Purbach triumphierte. Es blieb aber beim einmaligen Hineinschnuppern in die zweithöchste Spielklasse Österreichs. Mit einjähriger Abstiegs-Unterbrechung 2011/12 spielt man seit vielen Jahren in der Burgenlandliga.
Das Vereinswappen zeigt das Türkentor der alten Purbacher Stadtmauern. Auch der Name der Sportanlage am Türkenhain verweist auf eine hiesige Sage. Nicht zuletzt deshalb wurde in Purbach auch das Stadtzentrum besichtigt.
















Sportzentrum Türkenhain, 250
Torlos blieb dieses Spiel. Dies kam auch nicht von ungefähr, denn das Match verlief eher ereignisarm.
Der UFC Purbach wurde 1951 gegründet. Seinen größten Erfolg feierte der Verein Anfang der achtziger Jahre mit der Saison 1982/83, als man in der Zweiten Division spielte. Damals gab es zwischenzeitlich keine Regionalliga Ost, sondern die Landesliga-Meister der Ostregion spielten nach Saisonende gegeneinander um den Aufstiegsplatz, wobei Purbach triumphierte. Es blieb aber beim einmaligen Hineinschnuppern in die zweithöchste Spielklasse Österreichs. Mit einjähriger Abstiegs-Unterbrechung 2011/12 spielt man seit vielen Jahren in der Burgenlandliga.
Das Vereinswappen zeigt das Türkentor der alten Purbacher Stadtmauern. Auch der Name der Sportanlage am Türkenhain verweist auf eine hiesige Sage. Nicht zuletzt deshalb wurde in Purbach auch das Stadtzentrum besichtigt.
















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