Sonntag, 22. Februar 2026
Schrems Frauen – St. Oswald b.Fr. Frauen 1:0 (0:0)
Testspiel, 22.2.2026
Ernest-Gabmann-Platz, 20
Wintervorbereitungsspiel bei Tauwetter im niederösterreichischen Waldviertel. Die in der drittklassigen niederösterreichischen Frauen-Landesliga spielenden Frauen des ASV Schrems trafen auf die Frauen des USV St. Oswald bei Freistadt aus der viertklassigen oberösterreichischen Frauen-Landesliga. Das einzige und spielentscheidende Tor des Tages fiel in den Schlussminuten.
Die Frauen des ASV Schrems begannen 2009/10 in der Frauen-Gebietsliga Waldviertel, als deren Meisterinnen 2011/12 sie in die Frauen-Landesliga aufstiegen. Darin spielen sie nun seit 2012/13.
Der Schremser Kunstrasenplatz wurde 2005 hinter dem Schulsportplatz in Nachbarschaft zum Birkenstadion errichtet. Die Baukosten von 1,2 Mio. Euro trug das Land Niederösterreich, wo der Schremser ÖVP-Politiker Ernest Gabmann Landeshauptmann-Stellvertreter war. Zu seinem 75. Geburtstag erhielt er 2024 vom ASV Schrems die Benennung des Platzes als Ernest-Gabmann-Platz als Geschenk.
Vor dem Spiel habe ich die Stadt Schrems besichtigt.
Samstag, 21. Februar 2026
Rapid – WAC 2:0 (0:0)
Bundesliga, 20. Runde, 21.2.2026
Weststadion, 10.425
Wie groß die Sehnsucht war, zeigte der Erlösungsschrei auf den Tribünen nach dem 1:0 durch den eingewechselten Seidl nach Vorarbeit des gerade eingewechselten Dahl. Wie furchtbar der moderne Fußball ist, zeigte sich auch sogleich als die Schiedsrichterreaktion offen ließ, ob der VAR ihm das Tor geben lässt. Es galt und sodann brandete „Wien, West, Hütteldorf!“ vor der Rapidviertelstunde und danach kurz auf den Rängen auf. Draufgabe war das 2:0 in der Nachspielzeit durch den jungen, ebenfalls eingewechselten Nunoo. Die Wechsel gewannen das Match. Gut war das Spiel keineswegs. Aufregung kam höchstens mit unverständlichen Regelauslegungen des Schiedsrichters. Das beidseitige Unvermögen brachte Rapid zumindest auf gleiche Ebene mit den Gästen. Das wird in den nächsten Spiele nicht so sein. Dennoch bleibt bestehen: Erstmals nach zwölf sieglosen Pflichtspielen gewann Rapid ein Fußballspiel.
Knapp fünfstellig war die Anzahl gerade noch, die Rapid zum Stadionbesuch bewegte. Da waren die Leute der Gruppen der Szene des Block West dabei. Man sah sie im Stadioninnenraum nicht, da sie aus Protest in der Säulenhalle unter ihrer Tribüne das Spiel verbrachten. Ein Zeichen zu setzen nach dem sportlichen Absturz war die Devise, die ausgegeben wurde. „Wir distanzieren uns in aller Deutlichkeit von diesen sportlichen Leistungen“ stand groß am im unteren Bereich leeren Block West als Botschaft für die restlichen Spiele der normalen Meisterschaft vor der Teilung. Die Formulierung war an die Stellungnahme des Vereins zu den Derby-Ausschreitungen angelehnt. Für die Verletzten der Ereignisse im Nachgang des Derbys hatten die Lions zur Minute 13:12 das Spruchband „Gute Besserung allen Derbykriegern!“ Von den Längsseiten wurde das mit Pfiffen bedacht.
Ob die Rapid 2025/26 mit dem höchsten Aufwand an Zahlungen und Spielergehältern der Vereinsgeschichte den historisch schlechtesten Tabellenrang am Saisonende (achter Platz 2001/02) unterbieten wird, wird eine spannende Frage in der restlichen Saison.
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