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Freitag, 21. September 2012

Rapid - Rosenborg 1:2 (0:1)

Europa League, Gruppe K, 20.9.2012
Ernst-Happel-Stadion, ca. 80
„Geisterspiel“ unter Ausschluß der Öffentlichkeit

Es gibt keine höhere Strafe, die mich persönlich derart trifft, als vom Spiel der Rapid ausgeschlossen zu sein. 2011 ein Spiel unter Ausschluß der Öffentlichkeit und nun 2012 schon wieder. Das kann und darf keine Regel werden. Ich will das nie wieder haben. Das ist ein Stich ins Herz, der fürchterlich weh tut. Ich hätte viel dafür gegeben, dabei sein zu dürfen − auch wenn ich das Ergebnis gekannt hätte oder es ein zweistelliges Debakel geworden wäre. Auch das 1:2 gegen CSKA Sofia 2010 war ähnlich schlimm, doch im Stadion fühlt man nicht diese ohnmächtige Hilflosigkeit wie beim Ausgesperrtsein.
Doch genug vom elenden Egozentrismus: Es war ein Spiel, das für Rapid wie auf dem falschen Fuß verlief. Vor allem der Keulenschlag des 0:1 verlief so haarsträubend, wie man das selten sieht. Nach vorn gab es gegen eine defensive Mannschaft von Rosenborg BK zwar optisch viel, aber zählbar wenig. Daß dann Alar einen Valachovič-Gedenkelfmeter (in der Quali getroffen, in der Gruppenphase nicht) vergab, war traurig.
Eine gesamt leider schlechte Mannschaftsleistung bringt verlorene drei Punkte gegen einen Gegner, der schlagbar gewesen wäre. Ein logischer Baustein eines rundum grausamen Abends.

Ich mußte zumindest kurz zum Praterstadion hinschauen, um in der Nähe gewesen zu sein. Zwei Stunden vor Spielbeginn bewachten Ordner das um das Stadion gezogene Absperrband.



Gerhard-Hanappi-Stadion
ca. 5.000

Das öffentliche Fernsehschauen im Hanappi-Stadion war erträglich, allerdings kein, aber auch gar kein Ersatz für das Erleben eines Fußballspiels im Stadion.
Dazu kommt der große Nachteil des ORF-Fernsehfußballs: Man ist diesen TV-Moderatoren und TV-Kommentatoren ausgeliefert, die ihre Ahnungslosigkeit nicht etwa überspielen, sondern stolz vor sich her tragen.
Ich weiß, warum ich meine Rapid sonst im Stadion und nicht im Fernsehen anschaue.











Montag, 23. Juni 2008

EM-Schauen in Wien

Fanzone Wien, 20.6.2008
Neben dem Rathausplatz kann man in der Fanzone am Ring auch am Heldenplatz nett EM schauen. Da hier weniger Leute sind, ist es selbst, wenn es verhältnismäßig viele sind wie am Freitag beim Viertelfinale Kroatien-Türkei eher locker. Vor dem Spiel Festival-Atmosphäre mit Leuten, die auf Decken am Boden sitzen und Bücher lesen.
hier gibt es alle Bilder
An diesem Tag war der Platz fest in kroatischer Hand. Das 1:3 im Elferschießen und vor allem das 1:1 mit Toren in der 119. und 120. Minute war hier sehr dramatisch. Wie viele noch immer im Torjubel waren und dann die Erkenntnis eingesetzt hat, daß man doch noch nicht gewonnen hat, das war schon heftig.

Montag, 16. Juni 2008

EM und EM-Schauen in Innsbruck

14.6.2008

Anläßlich des EM-Spiels im Stadion war die Innsbrucker Innenstadt in schwedischer und spanischer Hand.



Die Fanzone in der Altstadt des Nächtens bummvoll, mit Zeltfestatmosphäre. Seltsam ist aber daß man anstatt Leinwänden oder Großbildschirmen Türme mit Fernsehern aufgestellt hat. Match-Schauen ist dort daher eher nicht empfehlenswert. Das Lokal Treibhaus ist das dafür, dort ist's nett und es gibt ZDF statt ORF.

hier mehr Bilder aus Innsbruck
Auffallend war die schwedische Masse, daß es außer "Eviva España" kein spanisches Liedgut gibt und daß die Innsbrucker Gastronomie anscheinend nicht mit Menschen gerechnet hat und ziemlich überfordert war.
Ohne Berge wäre Innsbruck eigentlich fast nett.

Donnerstag, 12. Juni 2008

EM-Schauen in Wien

WUK, 11.6.2008
Die im Vergleich zur Fanzone am Ring gemütlichere Variante des EM-Schauens ist das EM-Quartier von Ballesterer, 11 Freunde und FM4 im WUK. Das Trinken ist billiger, die Leute chilliger.
hier gibt es alle Bilder

Und man kann sich hinsetzen.
Leider sind die Bildschirme heraußen eher klein, drinnen gibt's das Spiel dann aber auch auf groß. Es ist eine eher ruhige, angenehme und nette Atomsphäre - zumindest war's bei Schweiz-Türkei so.

Dienstag, 10. Juni 2008

EM-Schauen in Wien

Fanzone Wien, 9.6.2008
Das überraschende 3:0 der Niederlande gegen Italien am Rathausplatz. Erinnert vom Feeling an die WM 2006 in Berlin. Das Schöne daran sind die vielen Menschen. Singende italienische und holländische Fans. Party.
hier gibt es mehr Bilder

Das Seltsame daran sind die vielen Menschen. Tun brav feiern, sehen aber irgendwie nicht nach Leuten aus, die schon mal ein Match in realiter gesehen haben.
Aber so ist das halt bei so Turnieren, da geht's ja vor allem drum, die Nationalsau rauszulassen, weniger um Fußball.