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Dienstag, 25. Oktober 2022

ASKÖ Klingenbach – ASV Draßburg 1:0 (0:0)

Burgenland, BFV-Cup, 3. Runde, 25.10.2022
Grenzstadion Klingenbach, 330

Achtelfinalsieg des Burgenlandligisten ASKÖ Klingenbach gegen den Regionalligisten ASV Draßburg im burgenländischen Cup. Ein Elfmeter brachte in Minute 70 die Entscheidung für den Viertligisten gegen den Drittligisten.
Die ASKÖ Klingenbach wurde 1945 als Arbeitersportclub Klingenbach-Sonnenaufgang im nordburgenländischen Klingenbach (kroatisch Klimpuh, 70% der Bevölkerung sind burgenlandkroatisch) gegründet. 1977/78 bis 1979/80 spielte Klingenbach erstmals in der burgenländischen Landesliga. Die Zeit des großen Erfolgs kam in den 1990er Jahren: 1990 Meister der II. Liga Nord und Aufstieg in die Landesliga, 1992/93 Meister der Landesliga und Aufstieg in die Regionalliga Ost und 1993/94 Ostliga-Meister und Aufstieg in die Zweite Division. Zwei Saisonen hielt sich Klingenbach 1994/95 und 1995/96 in der zweiten Liga, bevor es wieder in die Ostliga hinunter ging. 2002/03 folgte dann der weitere Abstieg in die heutige Burgenlandliga. Nach einer Saison in der II. Liga Nord 2018/19 konnte Klingenbach wieder in die Burgenlandliga aufsteigen.
Rapid war im Juni 2005 hier in einem Testspiel zu Gast und gewann vor 500 Zuschauerinnen und Zuschauern gegen Klingenbach 9:0.
Das Grenzstadion wurde 1980 eröffnet. 2015 wurden die neue Tribüne und der Klubraum fertiggestellt. An große Zeiten erinnern die Holzstufen des Hintertorbereichs. Der Name bezieht sich auf die hier 1921 mit der Eingliederung des Burgenlands nach Österreich gezogenen österreichisch-ungarischen Staatsgrenze.

Mittwoch, 25. Mai 2016

Draßburg - Klingenbach 2:2 (0:0)

Burgenland, Burgenlandliga, 34. Runde, 25.5.2016
Sportanlage Draßburg, 500

In einem engen Meisterschaftsrennen ging Draßburg als knapper Tabellenführer in das Spiel. Die vom Ex-Austrianer Hans Dihanich trainierten Klingenbacher zeigten sich allerdings ebenbürtig. Ein Unterschied zwischen Meisterschaftsanwärter und Abstiegskämpfer war hier nicht zu bemerken. Bei Draßburg stand der ebenfalls ehemals bei den Lilanen spielende Goalie Thomas Mandl im Tor. Eine Führung Klingenbachs in der zweiten Halbzeit konnte Draßburg kurz darauf ausgleichen. Richtig rund ging es dann in den Schlussminuten: Rote Karte nach Foul für einen Draßburger Spieler und ein scheinbares Last-Minute-Tor Draßburgs dann per Elfer in der 90. Minute in Unterzahl. Doch das Spiel war noch nicht aus. In der Nachspielzeit schaffte Klingenbach ebenfalls per Elfmeter den Ausgleich. Drama im Burgenland.
Der ASV Draßburg wurde 1946 als ASV Edelweiß Draßburg gegründet. Die im Burgenland nicht heimische Blume findet sich auch noch im Vereinswappen. Der größte Vereinserfolg war bisher der Aufstieg in die Burgenlandliga 2011, in der man seither spielt. 2013 gewann Draßburg (kroatisch Rasporak) den bislang das letzte Mal ausgetragenen Kroaten-Cup der Vereine aus burgenlandkroatischen Ortschaften. Ein Drittel der Ortsbevölkerung ist kroatisch, auf der Tribüne redeten vor allem ältere Herrschaften kroatisch miteinander. 2013 konnte man im ÖFB-Cup spielen und verlor dabei hier in der ersten Runde von 800 Zuschauerinnen und Zuschauern 0:3 gegen Bundesligist Wiener Neustadt.
Die neue Sportanlage wurde 2011 eröffnet. Die mit grünen Sitzen, wie sie aus dem Mattersburger Pappelstadion bekannt sind, ausstaffierte Tribüne war fast voll gefüllt.
Vor dem Spiel wurde der Ort Draßburg besichtigt.