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Samstag, 6. August 2022

Tillmitsch – Gratkorn 5:1 (0:1)

Steiermark, Oberliga Mitte West, 1. Runde, 6.8.2022
Schotterarena Tillmitsch, 200

Premiere für den SV Tillmitsch in der steirischen Oberliga Mitte West mit einem Heimsieg gegen den FC Gratkorn. Das Spiel war gut losgegangen und nach einer halben Stunde waren die Gäste aus einem Weitschuss in Führung gegangen. Gleich nach Wiederbeginn nach der Pause glichen die Tillmitscher aber aus, setzten schnell zwei weitere Tore drauf und erhöhten in den Schlussminuten auf 5:1. Die ersten Tore und der erste Sieg in der Oberliga für den SV Tillmitsch.
Der SV Tillmitsch wurde 1968 gegründet. Die Gemeinde Tillmitsch im weststeirischen Bezirk Leibnitz besteht seit der Eingemeindung von Altenberg 1968 aus den Ortschaften Altenberg, Grössing, Maxlon, Neutillmitsch, Steingrub und Tillmitsch. 1984 stieg der SV Tillmitsch als Meister der 2. Klasse West B erstmals in die 1. Klasse auf. 1987 stieg man wieder ab, 1992 wieder auf, spielte 1993/94 bis 1996/97 in der Gebietsliga, aber 1998/99 bis 2000/01 wieder in der 1. Klasse. 2001/02 trat man in einer Spielgemeinschaft mit dem SV Gralla an. Als wieder eigenständiger Verein schaffte man 2003/04 den Wiederaufstieg in die Gebietsliga West. Als Tabellenzweiter 2007/08 konnte man erstmals in die Unterliga West aufsteigen, in der Tillmitsch 2008/09 bis 2010/11 spielte. 2012/13 schloss man auf einem Abstiegsplatz der 1. Klasse ab, fusionierte aber mit dem aus der Unterliga West gleichzeitig in die Gebietsliga absteigenden Nachbarn FC St. Nikolai im Sausal und spielte so ab 2013/14 als St. Nikolai-Tillmitsch in der Gebietsliga, aus der man es 2015 über die Relegation gegen die zweite Mannschaft des ASK Voitsberg in die Unterliga West hinauf schaffte. Nach der Unterliga-Saison 2015/16 wurde die Spielgemeinschaft mit St. Nikolai wieder aufgelöst. St. Nikolai pausierte 2016/17 und begann 2017/18 wieder eigenständig in der 1. Klasse. Der SV Tillmitsch spielte weiter in der Unterliga. Nachdem man in der zur Halbzeit abgebrochenen ersten Coronapandemie-Saison 2019/20 am dritten Tabellenplatz gelegen war und zum Zeitpunkt des Abbruchs der zweiten Pandemiesaison 2020/21 an der Tabellenspitze gestanden hatte, schaffte Tillmitsch 2021/22 den Meistertitel der Unterliga West und den Aufstieg in die Oberliga Mitte West als größtem Erfolg der Vereinsgeschichte.
Der Sportplatz wurde im 1972 eröffnet. Das Klubhaus stammt aus dem Jahr 2003. Der Name Schotterarena verweist schon auf den Schotterabbau in der Umgebung. Ein Schotterteich liegt gleich nebenan. Die Anlage hat ein Ablaufdatum. Das Grundstück ist bereits verkauft. Seit dem März 2022 wird an einem anderen Standort, im Gewerbegebiet, bereits an einer neuen Sportanlage gebaut, die im Juni 2023 eröffnet werden soll.

Sonntag, 2. September 2018

Pachern – Gratkorn 6:0 (0:0)

Steiermark, Oberliga Mitte West, 4. Runde, 2.9.2018
Walter-Niederkofler-Stadion, 200

Nach torloser erster Halbzeit eröffnete ein Freistoß-Treffer durch Ex-Sturm-Trainersohn Marco Foda einen Torreigen, mit dem Pachern den FC Gratkorn zum Sonntagvormittags-Frühschoppen humorlos abschoss. Das war bemerkenswert.
Der SV Pachern wurde 1958 in Pachern, Ortsteil von Hart bei Graz, gegründet. 1992 bis 1994 spielte man erstmals in die Oberliga Mitte West. 2005 stieg man wieder in die Oberliga auf und schaffte schließlich mit vier Saisonen in der steirischen Landesliga von 2008 bis 2012 den bislang größten Erfolg des Vereins. Von Saisonbeginn 2015/16 bis zur 9. Runde der vergangenen Saison 2017/18 war hier ein gewisser Mario Haas Trainer.
Das Walter-Niederkofler-Stadion wurde 1979 eröffnet und 2006 in heutiger Form errichtet. Seit dem Aufstieg in die Landesliga 2008 musste Pachern bis 2010 am Kunstrasen-Nebenplatz spielen, da das Hauptfeld zu klein für die Landesliga war. Erst 2010 konnte dieses vergrößert werden und Pachern wieder im eigentlichen Stadion spielen. Die Anlage wurde nach dem langjährigen Funktionär und Obmann Walter Niederkofler benannt.

Montag, 23. November 2009

Gratkorn - Wacker Innsbruck 0:3 (0:0)

Erste Liga, 17. Runde, 21.11.2009
Sportstadion Gratkorn, 1.200

Der FC Gratkorn vergibt in der ersten Hälfte einen Elfmeter, der die einzige Chance geboten hätte, das auf schiefer Ebene laufende Spiel zu drehen. Wacker Innsbruck gewinnt ganz klar und cool mit drei Toren innerhalb von zehn Minuten.
Das direkt neben einer Industrieanlage gelegene Stadion hat einen Kunstrasenbelag, verwerflich, sowie eine Laufbahn. Vielleicht hat auch nur der herbstliche Sonnenschein es in so vorteilhaftes Licht getaucht, aber jedenfalls habe ich es hier ausnehmend hübsch gefunden.