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Sonntag, 19. April 2026

Leibnitz – Gleinstätten 3:0 (2:0)

Steiermark, Oberliga Mitte West, 19. Runde, 19.4.2026
Hubert-Vamlek-Sportanlage, 200

Sonntagvormittags-Termin in Leibnitz. Der 1. FC Leibnitz erzielte nach einer Viertelstunde das 1:0 und schon wenige Minuten später das 2:0. Mit dem dritten Tor zehn Minuten nach Wiederbeginn nach der Pause gewannen sie das Match gegen den SVU Gleinstätten klar 3:0.
Der 1. FC Leibnitz wurde 2021 als Fusion des fünfzig Jahre zuvor gegründeten AC Linden Leibnitz und des 1947 gegründeten SV Kaindorf/Sulm gegründet. Basis war die Gemeindefusion des Jahres 2015, als Kaindorf Teil der Stadtgemeinde Leibnitz wurde. Der AC Linden Leibnitz war 1971 als LAC gegründet worden und hatte auf dem Union-Sportplatz in der Leibnitzer Au im Westen der Stadt begonnen. 1977 übersiedelte der Verein in den östlichen Stadtteil Linden der damals noch Leibnitz Ost hieß. Nachdem der Ortsteil Linden benannt worden war, änderte man 1999 auch den Vereinsnamen von LAC auf AC Linden Leibnitz. Nach dem Ende des einstigen SV Leibnitz ist man hier nun fußballerischer Repräsentant der Stadt.
Die Hubert-Vamlek-Sportanlage ist nach dem langjährigen Vereinsfunktionär und Platzwart Hubert Vamlek benannt. Verein und Sportplatz gehören zur Gemeinde Leibnitz, es verläuft hier aber schon die Gemeindegrenze zu Wagna. 2010 hat man die Sportanlage saniert.
Vor dem Spiel habe ich die Stadt Leibnitz besichtigt.

Freitag, 2. Juni 2017

Gleinstätten - GAK 0:0

Steiermark, Oberliga Mitte West, 25. Runde, 2.6.2017
Stadion Gleinstätten, 1.855

Im Spitzenspiel der nur einen Punkt auseinanderliegenden Titelanwärter trennten sich Gleinstätten und der GAK torlos unentschieden, womit die Meisterschaftsentscheidung auf die letzte Runde verschoben ist. Der GAK hält weiter seinen knappen Vorsprung und hat den Landesligaaufstieg selbst in der Hand. Es war ein Match, bei dem man sich wunderte, dass es ohne Tor blieb. Beide Seiten hätten das Spiel für sich entscheiden können, wobei erst Gleinstätten und dann der GAK besser war.
Der Vorverkauf war bereits am Vortag eingestellt und das Spiel als ausverkauft vermeldet worden. Lange vor Spielbeginn begann sich der Sportplatz zu einem tadellosen Fußballfest zu füllen und die Gleinstättner Blasmusikkapelle unterhielt das Publikum. Als Gag hatte man sich einfallen lassen, den Matchball von einem eigens anfliegenden Hubschrauber abzuwerfen − was allerdings ein wenig unspektakulärer aussah als das vielleicht klingt. Zwei bis drei Gleinstättner Fans unterstützten ihre Mannschaft mit Trommel und zwei Fackeln zu Spielbeginn.
Der GAK-Anhang machte mindestens die Hälfte der Zuschauerinnen und Zuschauer aus. Die Fanszene des GAK supportete hinter dem Tor durchgängig und bezog zweimal die GAK-Hälfte der Sitzplatztribüne in Wechselgesängen mit ein. Zum Aufwärmen der Mannschaft wurde in einem Spruchband zu „Einsatz und Wille“ aufgefordert und zu Beginn der zweiten Halbzeit der Eintrittspreis für den Wiesenstehplatz kritisiert. Nach Schlusspfiff wurde mit Pyro gefeiert.
Der SV Gleinstätten wurde 1947 gegründet. Mangels genügend Spielern musste der Spielbetrieb 1952 wieder eingestellt werden, konnte aber 1956 als TuS Gleinstätten wiederaufgenommen werden. Seit 1968 wird der Verein von der Gleinstättner Ziegelfabrik unterstützt, hieß daher von da an Union Ziegelwerke Gleinstätten und trägt auch heute den Sponsornamen im Vereinsnamen. 2003 stieg Gleinstätten erstmals in die steirische Landesliga auf. Der Höhepunkt der Vereinsgeschichte waren die beiden Saisonen 2010/11 und 2011/12 in der Regionalliga Mitte. 2015 musste man aus der Landesliga wieder zurück in die Oberliga.
Die Sportanlage wurde 1979 nördlich des 1955 errichteten alten Sportplatzes eröffnet. 1997 wurden die Tribüne und das Klubhaus erbaut. Nomen es omen: Sportplatzumfriedung und Gebäude sind mit Ziegeln gebaut.
Vor dem Spiel wurde Gleinstätten besichtigt.