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Freitag, 5. August 2016

Žarnovica - Družstevník Liptovská Štiavnica 1:0 (0:0)

Slowakei, III. liga Stred, 1. kolo, 5.8.2016
Mestský športový štadión Žarnovica, 100

Wenn am Wochenende hier laute Motoren und Staubaufwirbeln durch Motorräder regieren, dann muss der Fußball auf den hierzulande ungeliebten Freitagstermin ausweichen. Die anfangs recht lahme Partie war aber wohl mehr den heißen Sommertemperaturen als dem Spieltermin geschuldet. Erster Höhepunkt war ein Elfmeter für die Gäste in der 53. Minute. Der Žarnovica-Goalie hielt den nicht sehr gut geschossenen Elfer. Ab nun hatte Žarnovica das Momentum auf seiner Seite und gewann das Match mit einem Abstaubertor zwanzig Minuten später.
Der MFK Žarnovica entstand 1996 als Nachfolgeverein des 1995 aufgelösten Werksvereins des Holzunternehmens TJ Preglejka Žarnovica. Seit 2014 spielt man in der III. liga.
Das städtische Stadion wurde 1953 mit dem ersten Speedwayrennen eröffnet. Mit zwei Tribünen mit 5.000 überdachten Plätzen und Stehplätzen auf den weitläufigen grasbewachsenen Böschungen ringsum hat es eine Gesamtkapazität von 15.000 Zuschauerinnen und Zuschauern. Allerdings stehen hier nicht der Fußball sondern die Speedway-Rennen im Zentrum. Es ist die einzige Speedway-Strecke der Slowakei, die Rennen finden daher im Rahmen der tschechischen Meisterschaft statt. Der aus Žarnovica stammende Martin Vaculik war 2013 Europameister in dieser Form von Motorradrennen.
Vor dem Spiel wurde die Stadt Žarnovica besichtigt.

Montag, 24. Juni 2013

Lokomotíva Zvolen - Družstevník Liptovská Štiavnica 2:2 (0:1)

Slowakei, Majstrovstvá regiónu Stred, 18. kolo, 23.6.2013
Mestský štadión Zvolen, 100

Die Gäste aus Liptovská Štiavnica waren klar stärker als die Heimmannschaft, vergaben auch einen Elfmeter. Lokomotíva Zvolen kam kaum zu Chancen, ein Schuß ging an die Latte. Sie zeigten aber im tabellarisch bedeutungslosen letzten Spiel der Saison (Nachtragsrunde) Moral und glichen zweimal einen Rückstand aus.
Im Jahr 1902 wurde hier in Zvolen in der ungarischen Reichshälfte der Habsburgermonarchie ZSE gegründet, mit damals verpflichtendem Vereinsnamen in ungarischer Sprache (Zólyom Sportegyesület). Nach Gründung der Tschechoslowakei konnte ein slowakischer Name geführt werden und aus dem Verein wurde ZTK oder ZTC. Zvolen ist ein Eisenbahnknotenpunkt und Werkstättenstandort. 1931 gab es einen Zusammenschluß mit einem Eisenbahnerverein ŠK Železničiar und 1943 nahm ZTK dann die Eisenbahn auch in den Vereinsnamen auf und trat als Železničiarsky zvolenský telocvičný klub (ŽZTK) an. In der kommunistischen Tschechoslowakei wurde der Verein zunächst Sokol Železničiari benannt und dann schlußendlich Lokomotíva. Stolz blickt man auf Zeiten in der zweiten Liga zurück, wenn diese auch schon länger zurückliegen. Vergangene Zeiten, denn heuer belegte Lokomotíva Zvolen einen abgeschlagenen letzten Platz in der vierten Liga.
Die Infrastruktur der Sportanlage erfüllt jedenfalls höhere Ansprüche. Die hinter den Toren des Ovals gezogenen Stehplatzkurven des Stadions sind zwar nicht mehr ganz neu, aber die Haupttribüne spielt dafür mit Dach und Plastiksitzen alle Stückerln. An der gegenüberliegenden Längsseite gibt es keinen Ausbau. Auf der Anlage gibt es noch einen Nebenplatz mit eigener (recht neuer) Sitzplatztribüne, einen Hartplatz und ein Kleinfeld (ebenfalls Hartplatz). Platz auf der Tribüne gibt es genug. Die offizielle Angabe von 100 Zuschauerinnen und Zuschauern ist doppelt so hoch wie die tatsächliche Zahl.
Vor dem Spiel wurde eine Stadtbesichtigung unternommen.