Montag, 6. April 2026
Rapid – Sturm Graz 0:2 (0:1)
Bundesliga, Oberes Play-off, 3. Runde, 5.4.2026
Weststadion, 16.110
Klare Niederlage für Rapid. Wenn man nicht auf das Tor schießen kann, während der Gegner dies tut und auch trifft, verliert man ein Fußballspiel. Rapid nicht schlecht, aber auch nicht gut. Gegen ein Sturm Graz, die überhaupt nicht gut waren, aber so ihre Spiele gewinnen. Es war eine sehr seltsame Situation, da Rapid bei einem Sieg die Tabellenführung übernommen hätte. Absurd angesichts einer Katastrophensaison und einem glücklichen Hineinwursteln in das Obere Play-off. Wenn man Spiele der Rapid in dieser Saison gesehen hat, ist man vor irrealen Hirngespinsten gefeit.
Es war das letzte der drei Spiele, für welche die Sperre des Block West und der gegenüberliegenden Sektoren sowie das Verbot aktiver Unterstützung galt. Emotionen gab es am Ende dennoch doch auch ein paar.
„Stoppt die Repression“ stand neben dem bekannten „Ultras liberi“ groß am Auswärtssektor. Die Nordkurve Graz machte angesichts der Situation mit gesperrtem Gegenüber keinen normalen Auftritt. Die ersten zwölf Minuten wurde geschwiegen. Nach fünf Minuten gab es ein Spruchband zur deutschen Situation mit den Diskussionen der dortigen Innenministerkonferenz über Einschränkungen beim Stadionbesuch und die Polizeigewalt gegen den Anhang von Werder Bremen, bevor dann nach zwölf Minuten per Spruchband erst die Frage kam „Ist es das, was ihr wollt?“ und dann die Botschaft „Gegen Kollektivstrafen“. Mit dem Support wurde danach begonnen, allerdings wurde nur die „Stoppt die Repression“ Fahne geschwenkt und es hingen vorne weiter nur die erwähnten Banner.
Zur Rapidviertelstunde zeigte Sturm ein Spruchband in Referenz auf das Aufeinandertreffen im Hanappi-Stadion am Ostersonntag 2009, wo sie Rapid „Ostern in grün-weiß – 16.000 Eierschädl“ entgegengehalten hatten. Mit Bezug zum Fehlen des Block West an diesem Tag 2026 hieß es hier „Ostern in grün-weiß – heuer leider ohne euch Eierschädl im BW“.
Nach dem Auswärtsderby ohne Rapidfans empfängt hier Rapid den oststeirischen TSV Hartberg wieder mit voller Stadionkapazität und Block West.
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