Montag, 3. März 2014

Red Bull - Rapid 6:3 (2:1)

Bundesliga, 25. Runde, 2.3.2014
Wals-Siezenheim, 17.612

Das ist Rapid. So spielt Rapid. Einen 2:0-Rückstand egalisiert. Den erneuten Rückstand zum 3:3 ausgeglichen. Die erste Hälfte der zweiten Halbzeit war unglaublich spektakulär. Furios auf das vierte Tor und den Sieg gespielt. Leider wurde daraus nichts, stattdessen bekamen wir offensiv aufgestellt hinten Kontertore. Man mußte hier nicht gewinnen. Es gab eine mitreißende kämpferische Leistung − das bleibt und paßt. Eine weitere Folge der schwindelerregenden Hochschaubahn dieser Saison, in der es von Woche zu Woche sehr schnell sehr hoch hinauf und ebenso schnell tief hinunter geht. Das war ein Spiel weit oben, brachte aber leider auch keine Punkte.
Das alles auswärts bei den Dosen, die ja, wenn man allgegenwärtigen Hosianna-Gesängen glauben darf, kurz vor der Heiligsprechung stehen. Wer in die Jubelchöre über die Zerstörung der Fußballkultur durch kommerzielle Beliebigkeit nicht einstimmt, scheint zwar noch nicht Landfriedensbruch, jedenfalls aber Landesverrat zu begehen. Der moderne Nationalist argumentiert heute mit UEFA-Ranglisten. Fußballemotion ist aber keine mathematische Disziplin. Guter Fußball ist eh schön, aber Fußballkultur ist mehr als sich heute hier und morgen da unterhalten zu lassen.
Immer vorwärts Rapid Wien.

























Kommentare:

  1. Geh, was hast denn? Jetzt setzen die Bullinger doch auch schon Pyros ein... Step by Step zum Vollblutfan ;-)

    Kann dir nur vollinhaltlich recht geben, selbst wenn's die Dosen ins EL-Finale schaffen, selbst wenn sie den Pokal holen sollten und selbst wenn sie mit Rekordvorsprung und "schönstem Fußball ever" Meister werden: Wayne interressiert's? Mateschitz wohl z.B. am wenigsten, sein Zug fährt längst nach Leipzig und dann schau ich mir mal in ein paar Jahren das tolle Salzburg noch an (in dem Fall auch eine absolute Empfehlung das aktuelle 11Freunde, mMn).

    Ab Vorwärts kann ich dir dann halt leider nimmer so zustimmen ;-),
    glg VioletHeart

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    1. So ist es. Danke. (über die 11 Freunde schreibe ich in den nächsten Tagen noch was)

      Keine Überraschung, daß dir der Schluß nicht gefällt ;-)

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