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Sonntag, 9. November 2025
Wattens – Rapid 1:1 (1:0)
Bundesliga, 13. Runde, 9.11.2025
Tivoli Neu, 4.435
Von der Donau bis zum Inn, immer wieder Rapid Wien. Alles ändert sich – aber gleich bleibt, dass man sich von Rapid mehr erhofft als man kriegt. Nach dem frühen Rückstand in Minute 7 wurden wir eher schlechter, während uns Gartler im Spiel hielt. Nach der Pause steigerte sich das Bemühen, wenngleich das 2:0 erst vom VAR wieder aberkannt wurde und der Stangenschuss von Wattens in der Nachspielzeit für einen Herzstillstandmoment sorgte. Erstaunlich, dass wir das nicht verloren haben. Kara hatte knapp vor der Rapidviertelstunde den Ausgleich geschafft.
Aufgrund der Einladung zahlreicher Kinder aus Nachwuchsmannschaften kamen noch mehr Leute als sonst in den Genuss von Gratiskarten und die Westtribüne des Tivolistadions war voller als bei den Gastspielen der WSG Wattens in Innsbruck üblich.
Samstag, 23. November 2024
Wattens – Rapid 0:0
Bundesliga, 14. Runde, 23.11.2024
Tivoli Neu, 2.450
Null Grad Celsius, null Tore und 0,5 Punkte. Spielerische Dominanz, aber ohne Erfolg bei den Torchancen und so wurde das dann ein Remis. Das kann man als Punkteverlust sehen. Da der Bundesliga-Modus Spiele des ersten halben Jahres nicht für voll nimmt und sie entwertet werden, wird aus dem pro forma errungenen einen Punkt am Ende auch nur ein halber.
„Rapid, des größte auf der Wöd, des anzige, wos zöd...“ Der volle Rapidblock machte unverdrossen und auch feurig Stimmung im ansonsten bis auf die Haupttribüne leeren Stadion. Die offiziell angegebene Zahl von 2.450 Zuschauerinnen und Zuschauer kann man wohl wie bei den Wattener Bundesligaspielen hier in Innsbruck immer als zu hoch bewerten. Wenngleich hier auch schon weniger Leute zugegen waren.
Dienstag, 5. Dezember 2023
Wattens – Rapid 1:2 (0:0)
Bundesliga, 16. Runde, 5.12.2023
Tivoli Neu, 950
Rapid gewann im Nachtragsspiel bei Schneefall am Dienstagabend. Die Partie war wegen centimeterhoher Schneedecke und stärkerem Schneefall am Samstag abgesagt worden. Am Sonntag hatte man nicht geräumt und bei besserem Wetter als an diesem Abend einen Spieltermin versucht. Stattdessen wurde mit Räumaktionen an Montag und Dienstag sowie bis zuletzt zum Spielbeginn hin der Rasen spieltauglich gemacht. Gespielt wurde mit orangem Ball, das Spielfeld war aber weitgehend grün. Das Rapid-Spiel war erst nach der Pause gut anzusehen. Seidl brachte Rapid bald nach Wiederbeginn nach der Pause in Führung. Grüll erhöhte kurz vor der Rapidviertelstunde auf 2:0. Die letzten Minuten spielten wir nach VAR-geprüftem Ausschluss zu zehnt, da Kongolo wieder ausgeschlossen wurde. In Unterzahl kassierten wir noch den Wattener Anschlusstreffer und schwammen gehörig. Da war Glück dabei, doch noch zu gewinnen.
„Oh wir werden alles geben. Ohoh spürt die Kurve beben. Grünes Blut fließt durch unsere Venen. Ohoh das ist unser Leben“ ertönte der Support der Unverwüstlichen im Rapidblock zu Spielbeginn. „Der SK Rapid ist unsere Droge, wir zieh'n mit dir durch's ganze Land“ erschallte es zum Wiederanpfiff nach der Pause. Ohne grünes Blut und Droge Rapid ist wohl tatsächlich nicht nachvollziehbar, kurzfristig eingeschoben an einem Werktag unter der Woche in Innsbruck zu stehen.
Die leere Osttribüne des neuen Tivoli-Stadions präsentierte sich wieder grau in grau, nachdem sie bei meinem letzten Besuch hier zu den 110-Jahre-Feierlichkeiten von Wacker Innsbruck schwarz-grün mit Wacker-Schriftzug geschmückt gewesen war.
Abseits von beschränkten Spielen während der Corona-Pandemie war dies mit offiziell 950 Zuschauerinnen und Zuschauern (vom Augenschein her waren es doch weniger) das geringstbesuchte Pflichtspiel Rapids, das ich gesehen habe. Das war bislang das Cupspiel bei den LASK-Amateuren im Jahr 2011 gewesen.
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