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Samstag, 2. Mai 2026
Schalding-Heining – Türkspor Augsburg 3:0 (0:0)
Deutschland, Bayern, Bayernliga Süd, 32. Spieltag, 2.5.2026
Städtische Sportanlage am Reuthinger Weg, 422
SV Schalding-Heining schaffte den Bayernliga-Klassenerhalt, während Türkspor Augsburg absteigen muss. Nach neun Spielen ohne Sieg konnte Schalding-Heining hier diesmal gewinnen. Dass dies für den Ligaverbleib bereits reicht, wusste man beim Spielende aufgrund späteren Spielbeginns auf anderem Platz noch nicht fix.
Die Anfeuerungsrufe „Auf geht's, Schoiding, auf geht's!“ blieben in der ersten Hälfte noch ohne Widerhall am Spielfeld, aber nach der Pause fiel bald das erste Tor und schließlich konnte der SV Schalding-Heining gegen die, die letzte halbe Stunde nach Rot wegen Beleidigung nur mehr zu zehnt spielenden, Gäste aus Augsburg 3:0 gewinnen. Da letztere etwas zu spät kamen, verzögerte sich der Anpfiff um eine Viertelstunde. Dafür waren die meisten Zuschauerinnen und Zuschauer dann schon da, um der Verabschiedung dreier verdienter Spieler durch den Verein anlässlich des letzten Heimspiels der Saison beizuwohnen. Der Spieler Christian „Jinx“ Brückl bekam neben dem Geschenk des Vereins auch ein Fanklub-Spruchband „Der Malle-Ultras-Fanclub wünscht unserem Jinx ein schönes letztes Spiel beim SV Schalding-Heining“.
Eingerahmt wurde das Fußballfest von rockigen Blasmusik-Tönen der Baierbuam And Friends mit „Skandal im Sperrbezirk“ etc.
Der SV Schalding-Heining wurde 1946 im damaligen Vorort der Stadt Passau und heutigen Stadtteil Schalding als SV Schalding gegründet. Anfang der 1950er Jahre wurde die Nachbarortschaft Heining mit aufgenommen und daraus wurde der SV Schalding-Heining. Von 1983 bis 1999 arbeitete sich der Verein von der untersten Spielklasse bis in die zweithöchste bayerische Amateurliga hinauf. 1997/98 gewann Schalding-Heining den bayerischen Toto-Pokal und konnte damit 1998/99 am DFB-Pokal teilnehmen. In der ersten Runde unterlag man darin vor 2.000 Zuschauerinnen und Zuschauern im Passauer Dreiflüssestadion der SpVgg Unterhaching aus der 2. Bundesliga knapp nur 0:1. 2009 stieg Schalding-Heining in die Bayernliga auf und schaffte 2013 den Aufstieg in die viertklassige Regionalliga Bayern. 2013/14 bis 2021/22 und nach einer Abstiegssaison und direktem Wiederaufstieg noch einmal 2023/24 spielte der Verein in der Regionalliga. Seither ist man wieder in der Bayernliga Süd.
Die Städtische Sportanlage am Reuthinger Weg wurde 2001 mit einem Gastspiel des TSV 1860 München als Neubau eröffnet, da der bisherige Sportplatz im Wohngebiet in Heining lag und man hier außerhalb am Reuthinger Weg mehr Platz hat. Nach dem Aufstieg in die Regionalliga 2013 gab es Umbauten wie u.a. die Errichtung eines Gästesektors.
Sonntag, 30. Juni 2024
Schalding-Heining – SpVgg Unterhaching 2:1 (0:0)
Testspiel, 30.6.2024
Sportanlage Grubweg, 600
Ein Benefizspiel zum 70-jährigen Vereinsjubiläum des VfB Passau-Grubweg. Das ganze Wochenende über feierte der Verein mit verschiedenen Aktionen. Am Sonntag fand dann als Höhepunkt der Aktivitäten das Spiel des wieder aus der Regionalliga Bayern in die Bayernliga abgestiegenen SV Schalding-Heining (aus den Passauer Stadtteilen Schalding und Heining) und der SpVgg Unterhaching aus der 3. Liga, die mit der U19 antraten, statt. Die Spenden aus dem Eintritt ergaben 4.000 €, unter der Woche waren auch schon 11.000 € gesammelt worden, 21.000 € legte der Passau Hilfsverein „Mia fia di“ dazu und 4.000 € die SpVgg Unterhaching, sodass sich die Summe von 25.000 € für einen fußballbegeisterten Jugendlichen ergab, der mit 14 Jahren einen Schlaganfall erlitten hatte und finanziell aufwändige Therapien benötigt. Nachdem zuvor drückende Hitze geherrscht hatte, baute sich ein Unwetter auf, sodass in der ersten Hälfte der Himmel verdunkelte, erst ein starker Regenguss niederging und dann der Schiedsrichter das Spiel in Minute 29 nach Blitz und Donner unterbrach. Später konnte es aber weitergehen und in der zweiten Hälfte fielen auch noch Tore.
Der VfB Passau-Grubweg wurde 1954 durch Fusion des seit 1952 bestehenden TSV Grubweg, der nur in der C-Klasse spielte aber den Sportplatz hier besaß, mit dem in der Bezirksliga spielenden, aber einen Sportplatz benötigenden ESV Passau gegründet. Man spielt in der zehntklassigen A-Klasse Passau, in der man vorige Saison 2023/24 Zweiter wurde. 2021/22 hatte man sie zuletzt gewonnen und 2022/23 eine Saison in der neunklassigen Kreisklasse Passau gespielt.
Der Sportplatz am Schneckenberg wurde 1956 von der Gemeinde Grubweg erworben und dem VfB Passau-Grubweg verpachtet. 1972 wurde Grubweg per Regierungsverordnung der bayrischen Landesregierung in die Stadt Passau eingemeindet. Das geschah gegen Widerstand der Gemeinde Grubweg, in der sich in einer Volksbefragung 1971 bei 78,5% Wahlbeteiligung 95,5 % dagegen ausgesprochen hatten. Eine Beschwerde Grubwegs dagegen beim Bayerischen Verfassungsgerichtshof blieb erfolglos. Auf einer Längsseite bietet die Sportanlage am Schneckenberg Stufen auf einem Abhang und auch Sitzschalen in der Mitte. Das Vereinsheim ist ein moderner Bau.
Vor dem Spiel habe ich die Stadt Passau besichtigt.
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