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Samstag, 15. Oktober 2016

SC St. Pölten - Radlberg 3:0 (1:0)

Niederösterreich, 1. Klasse West/Mitte, 9. Runde, 15.10.2016
Sportplatz SC St. Pölten, 80

Mit einem frühen Führungstor nach wenigen Minuten startete der SC St. Pölten gegen Radlberg in die Partie und gewann sie schließlich verdient.
Der St. Pöltner Sportclub wurde 1913 gegründet. Als Vorgänger wurde aber schon 1905 ein Studentensportverein gegründet, der 1912 zum ersten Mal in grün-weißen Dressen spielt. Der SC St. Pölten war von Anfang an ein bürgerlich geprägter Klub, mit einem Textilfabrikanten als erstem Präsident. Im Unterschied zu den Arbeitervereinen Sturm 19 (die in dieser Woche vom NÖFV ausgeschlossen wurden) und ASK Schwarze Elf, der 1972 mit dem Betriebssportverein Voith zur Voith Schwarze Elf − VSE St. Pölten − fusioniert wurde. 1948 bis 1953 und 1963/64 spielte der St. Pöltner Sportclub in der niederösterreichischen Landesliga. 2004 begann man eine Zusammenarbeit mit dem USC Landhaus. Seit vielen Jahren spielt man nunmehr in der 1. Klasse West/Mitte.
Der heutige Sportplatz, die Löffelmann-Anlage, der ehemalige Vorwärtsplatz, wurde 1992 bezogen, da der 1928 eröffnete alte Sportclub-Platz im Zuge des Baus des Landesregierungsviertels abgerissen wurde. Der 1921 gegründete ASK Vorwärts St. Pölten war 1974 mit dem 1946 gegründeten Betriebssportverein BSV Glanzstoff St. Pölten fusioniert worden. 1982 wurde die Glanzstoff-Vorwärts St. Pölten zum FC St. Pölten, dessen Geschichte 1990 durch Fusion mit Sturm 19 beendet wurde, womit der Sportplatz frei war. 2010 wurden Kabinen und Spielfeld erneuert.

Sonntag, 16. Februar 2014

Radlberg - SC St. Pölten 3:3 (1:2)

Testspiel, 15.2.2014
Sportanlage des ASV Radlberg, ca. 15

Es war ein ausgeglichenes Spiel mit gerechtem Unentschieden, in dem es schöne Tore gab. Einem Testspiel entsprechend wurden viele Spieler gewechselt. Ein St. Pöltner Spieler ging verletzt hinaus. Etwa fünf Minuten vor Schluß folgte innerhalb einer Minute erst das 2:3 und dann praktisch im Gegenstoß das 3:3.
Der ASV Radlberg wurde 1923 gegründet. 1988 stieg der Verein in die 1. Klasse auf, 2005 wieder ab. Heute liegt man am Tabellenende der 2. Klasse Traisental. Die Ortschaft Radlberg ist seit 1939 ein Teil der Stadt St. Pölten.































Sonntag, 14. Oktober 2012

Sturm 19 St. Pölten - Radlberg 6:0 (1:0)

Niederösterreich, 2. Klasse Traisental, 10. Runde, 13.9.2012
Sturm-19-Platz, 60

Von Beginn an ist es ein Spiel wie auf schiefer Ebene zwischen dem Aufstiegsaspiranten FC Sturm 19 und dem Tabellenletzten ASV Radlberg. Die Heimmannschaft hatte das Match stets in der Hand, nach der Pause fielen dann auch noch zahlreiche Tore, welche diese Dominanz ausdrückten. Der Trainer der Gäste nahm die Analyse unmittelbar nach Schlußpfiff noch auf dem Spielfeld vor.
Bereits während des Ersten Weltkriegs fanden sich 1915 in der erst 1908 fertiggestellten Arbeiterwohnsiedlung der Glanzstoff-Fabrik im Norden St. Pöltens junge Leute zum Fußballspiel zusammen und nannten sich SC Austria Neuviehofen. Behördlich angemeldet haben sie dies aber nicht. Dies geschah erst nach Kriegsende in der jungen Republik und so wurde im Jahr 1919 Sturm 1919 als ältester Arbeiterfußballverein der Stadt formell gegründet. Gründer war ein gewisser Karl Binder, älterer Bruder eines Fußballtalents, das hier schon mit 15 Jahren in der Kampfmannschaft spielte, bevor es 1930 mit 19 Jahren zur Rapid nach Wien geholt wurde und dort zum Weltklassestürmer wurde: Franz „Bimbo“ Binder.
Zum ersten Derbyrivalen wurde der 1913 gegründete SC St. Pölten. Zum großen Arbeiterfußballverein der Stadt entwickelte sich der 1920 gegründete ASK Schwarze Elf, der 1973 mit dem Betriebssportverein Voith zu VSE St. Pölten fusioniert wurde, Vorläufer des heutigen SKN St. Pölten.
Von den Glanzzeiten von VSE St. Pölten in der Bundesliga blieb Sturm 19 immer weit entfernt. Zuletzt hatte man sich nach einem Zwangsausgleich 2003 bis in die 1. Landesliga in der Saison 2007/08 hochgearbeitet. Finanziell blieb es aber problematisch, sodaß man sich am Saisonende aus der Landesliga zurückzog und 2008 in der 2. Klasse, der achten Spielstufe, neu begann. Es gibt also reichlich Luft nach oben, mit oder ohne zwölften Mann im Rücken.