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Montag, 5. September 2011

Dunajská Lužná - Pezinok 0:0

Slowakei, 3. liga Západ, 6. kolo, 4.9.2011
Športový areál OFK, ca. 300

Ein enges Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften, in dem beide ihr Tor hätten machen können. Das Unentschieden geht trotz leichter Vorteile für die Gäste vom PŠC Pezinok jedenfalls in Ordnung.
Der Ort Dunajská Lužná ist eine Neugründung des Jahres 1974, als vier Ortschaften zur neuen Gemeinde Dunajská Lužná zusammengelegt wurden. In einer dieser Ortschaften, in Jánošíková (deutsch und slowakisch bis 1948 Schildern, ungarisch Dénesd), war 1921 der FC Schildern gegründet worden (bis 1945 lebte hier hauptsächlich deutschsprachige Bevölkerung), auf dessen Tradition der heutige OFK (Obecný futbalový klub, „Allgemeiner Fußballklub“) Dunajská Lužná fußt. Die 1970er Jahre brachten die Neuaufstellung des Fußballvereins aufgrund der territorialen Neugründung, die Teilnahme am Fußballbetrieb des nahen Bratislava und die Neuerrichtung des heutigen Sportplatzes, nachdem die vormalige Anlage oftmals Opfer von Hochwasser geworden war. Neben der Tribüne gibt es noch ein niedrigeres Nebengebäude, das als Restauration genutzt wird.





















Montag, 6. Juni 2011

Pezinok - Blava Jaslovské Bohunice 1:3 (0:2)

Slowakei, 2. liga Západ, 29. kolo, 5.6.2011
Štadión Pezinok, 300

Der Aufsteiger PŠC Pezinok hat den Klassenerhalt bereits geschafft − im Unterschied zum ŠK Blava aus Jaslovské Bohunice, der aus der dritten slowakischen Liga absteigen wird. Doch die Gäste präsentieren sich keineswegs wie ein Absteiger, sondern nützen in der ersten Hälfte eiskalt zwei Abwehrfehler zu Toren. Die Heimmannschaft macht das Spiel und rennt in der zweiten Hälfte immer verzweifelter an, doch mehr als das Anschlußtor schaut an Zählbarem nicht heraus. Ein gut gespielter Konter der Gäste zum 1:3 fünf Minuten vor Schluß bringt die Entscheidung.
Der Pezinský športový klub (PŠC) wurde 1921 in der westslowakischen Kleinstadt Pezinok (die vor dem Spiel ein wenig besichtigt wurde) gegründet. Man reiste damals nach Budapest, wo Bälle und ein Satz Dressen gekauft wurden. Es waren grün-weiße Hemden von Ferencváros − seither spielt der Verein in diesen schönen Farben. Über die Drittklassigkeit kam der in kommunistischer Zeit mehrmals umbenannten Verein sportlich bisher nicht hinaus.
Das Stadion wurde im Jahr 1961 eröffnet und hat eine den Verhältnissen genügende Kapazität von insgesamt 2.000 Plätzen, zusammengesetzt aus Sitzplätzen auf der netten Tribüne sowie ihr Alter bereits deutlich zeigenden Stehplatzstufen ringsum.